Gergely, Ágnes

© Petöfi Literaturmuseum

Über die Autorin

Geboren wird Ágnes Gergely 1933 in Budapest; Tochter einer jüdischen Familie, die sich tief in ungarischer Kultur und mitteleuropäischem Geist verwurzelt fühlt. Zusammen mit ihrer Mutter überlebt sie als Einzige der Familie den Holocaust. Auch die neuen Machthaber nach dem Krieg setzen sie antisemitischen Repressalien aus. Ágnes Gergely studiert Hungarologie und Anglistik, arbeitet als Lehrerin, Reporterin, Redakteurin und Übersetzerin, veröffentlicht Lyrik, Essays, Reportagen und Romane. In Ungarn ist sie eine bekannte Schriftstellerin. Ihr Buch, „Die Unbehüteten“ kam schnell auf die Bestsellerlisten, doch in Deutschland nahm die Literaturkritik kaum Notiz davon. Von sich selbst sagt sie: „Meine Profession ist mit der ungarischen Sprache verbunden…“
Preise und Ehrungen:
Ágnes Gergely bekam verschiedene Literaturpreise u.a. den Kossuth-Preis (2001)

In der ‚Ehinger Bibliothek‘ befindliche Publikationen:

  • Die Dolmetscherin. Übersetzung von Hans Skirecki. Volk und Welt, 1983.
  • Die Unbehüteten. Originaltitel: Rizetlenek. Übersetzung von Hans Skirecki. Verlag Aufbau, 2003. ISBN 6 3-7466-1522-4
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