Rezension: Máté, Ferenc – „Die Hügel der Toskana“

Die Hügel der Toskana.
aus dem amerikanischen Englisch von Martin Bauer.
Thiele Verlag, 2007 ISBN: 978-3-85179-003-0
Bezug: Buchhandel

Charmant und humorvoll erzählt Ferenc Máté, wie er, der Bootsbauer und passionierte Segler mit seiner Frau Candace, einer Malerin das Vagabundenleben aufgeben und endlich sesshaft werden will. Auf der Suche bietet sich die Toskana als neue Heimat an.
Máté erzählt witzig, wie er sich hoffnungsfroh auf die Suche nach seinem Traumhaus macht. Dafür hat er sich ein Minimalvokabular, Italienisch für Immobilienkäufer, angeeignet. Schließlich finden die Beiden ihr Haus, ein Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, das sie sich renovieren. Für das Ehepaar beginnt eine wunderschöne Zeit, in der sie Umgebung, Menschen – und vor allem das herrliche toskanische Essen auf dem Land kennen lernen. Voll Wärme, Augenzwinkern und Begeisterung schildert der Autor seine Nachbarn, mit leiser Selbstironie sich selbst, wie er so manches Mal in knifflige Situationen kommt, aus denen ihm seine neuen Freunde wieder heraus helfen. Für Liebhaber der toskanischen Küche wird auch immer mal wieder ein Rezept eingestreut.
Nach der Lektüre des Buches hat der Leser sicher das Bedürfnis sofort selbst in die Toskana zu fahren, dort zu schwelgen und das einfachere Leben zu genießen – wenn auch nur für einen Urlaub lang.

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