László Márton

von Gudrun Brzoska


© Gulyás, Judit

Geboren 1959 in Budapest. Er hat Soziologie, Literaturwissenschaft und Germanistik studiert, ist bekannt geworden als Übersetzer deutscher Literatur u. a. von Goethe, Kleist, Novalis und Gedichten des Barock. Er sagt selbst, „die deutschsprachigen Kulturen stehen mir am nächsten und funktionieren irgendwie wie Fenster: Wir können durch diese Kulturen ein bisschen weiter blicken.“ Einige seiner Texte hat er auf Deutsch verfasst, er schreibt auch Dramen und Essays, doch am wichtigsten seien ihm „seine Romane um diejenigen, die irgendwie gescheitert sind, obwohl sie auch mehr Erfolg verdient haben“, sagt er in einem Interview. Als Verlagslektor, Übersetzer und freier Schriftsteller wird er als einer der einfallsreichsten Erzähler der jüngeren Generation bezeichnet. Die Überwindlichen ist sein erster Roman in deutscher Sprache, geschrieben von 2017 bis 2018. Für seine Werke bekam László Márton bereits viele Preise und Auszeichnungen, u. a. auch ein DAAD-Stipendium in Berlin, den Attila-József-Preis und zuletzt den Friedrich-Gundolf-Preis 2017.

In der ‚Ehinger Bibliothek‘ befindliche Publikationen:

 

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