Grecsó, Krisztián

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Über den Autor

Krisztián Grecsó wird 1976 im Dorf Szegvár, im Komitat Csongrád geboren. Dort lebt er die ersten 14 Jahre seines Lebens, studiert dann in Szeged Hungarologie. Dort wird er auch Redakteur der Literaturzeitschrift „Bárka“. Regelmäßig schreibt Grecsó auch als Kritiker für das ungarische Literaturblatt „Élet és Irodalom“. 2001 wird sein Kurzgeschichtenband „Pletykaanyu“ (Ü: Tratschtante) als bestes Prosabuch ausgezeichnet – und löst gleichzeitig einen Skandal aus, der ihn sogar vor Gericht bringt, weil die Bewohner seines Dorfes sich in den Anekdoten wieder zu erkennen glauben. 2005 ist Grecsó Stipendiat der Akademie der Künste in Berlin, 2006 Gast des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB). Nach drei Gedichtbänden ist „Lange nicht gesehen“, sein erster Roman. 2007 im Claassen Verlag, übersetzt von Timea Tankó. Darin beschreibt er liebevoll-ironisch und drastisch das skurrile Treiben eines ungarischen Dorfes. Grecsó lebt heute in Budapest. Er hat bereits zahlreiche Preise erhalten, zuletzt den Attila-József-Preis, einen der bedeutendsten Literaturpreise Ungarns.

In der ‚Ehinger Bibliothek‘ befindliche Publikationen:

  • Lange nicht gesehen. Roman. Originaltitel: Isten hozott. Übersetzung von Timea Tankó. Verlag Claassen, 2007. 978-3-546-00410-7
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