{"id":656,"date":"2011-12-23T10:39:41","date_gmt":"2011-12-23T10:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ungarischeliteratur.wordpress.com\/?p=656"},"modified":"2012-05-19T20:11:28","modified_gmt":"2012-05-19T20:11:28","slug":"rezension-stefan-raile-kampf-um-tenochtitlan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=656","title":{"rendered":"Rezension: Raile, Stefan &#8211; &#8222;Kampf um Tenochtitl\u00e1n&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/tenochtitla\u0301n.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-2445\" title=\"tenochtitla\u0301n\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/tenochtitla\u0301n-e1337458283546.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"239\" \/><\/a><em>Zwei historische Romane<br \/>\nVerlag docupoint, 2007; ISBN: 978-3-939665-23-6 (beide Romane waren schon 1995 einzeln erschienen)<br \/>\nBezug: Buchhandel Preis: Paperback 18,50\u00a0Euro<br \/>\nAb 13 Jahren<\/em><\/p>\n<p>In beiden spannend erz\u00e4hlten Romanen erfahren wir viel von aztekischer Geschichte, Glaube und Kultur, von ihren Menschenopfern, aber auch von ihrer Gastfreundschaft. In kurzen Kapiteln f\u00fchrt uns der Autor durch Leben und \u00dcberleben sowohl der Einheimischen als auch der Eroberer. Er erz\u00e4hlt von ihrer tollk\u00fchnen Entschlossenheit, den Krieg zu gewinnen, allen voran Hern\u00e1n Cort\u00e9s, der das Land der spanischen Krone unterwerfen will. Raile l\u00e4sst uns nicht nur den Kampf um Tenochtitl\u00e1n mit seinen 300 000 Einwohnern und ihren Untergang miterleben, sondern auch die inneren K\u00e4mpfe der jugendlichen Helden und K\u00e4mpfer. Die dramatischen Erz\u00e4hlungen umschlie\u00dfen die Zeit von 1519 \u2013 1521. Dem Buch ist ein Glossar angef\u00fcgt, doch leider keine Zeittafel.<\/p>\n<p>1.Ich war bei Cort\u00e9s Capit\u00e1n<br \/>\nIm Juli 1533 schreibt Jos\u00e9, einstiger K\u00e4mpfer f\u00fcr den Eroberer Cort\u00e9s, seine Lebensgeschichte auf. Nach dem Tod der Eltern verl\u00e4sst er als 17j\u00e4hrige Student Sevilla, um in Kuba sein Gl\u00fcck zu machen. Unterwegs schlie\u00dft sich ihm der junge Pablo an. In Kuba von Cort\u00e9s\u2019 Leuten angeheuert, stechen sie im Februar 1519 mit einer Flotte in See: Ziel ist \u201eMexiko\u201c. W\u00e4hrend Jos\u00e9 den harten Cort\u00e9s bewundert, sp\u00fcrt Pablo dessen Grausamkeit und Gier nach Gold.<br \/>\nMontezuma, der damalige K\u00f6nig von Tenochtitl\u00e1n, will die Eindringlinge zun\u00e4chst am Vordringen ins Landesinnere mit Gold und Geschenken abbringen. Jeder wundert sich, warum er so z\u00f6gerlich vorgeht, letztendlich die Fremden dem\u00fctig begr\u00fc\u00dft, anstatt sie mit einer gro\u00dfen Streitmacht zu besiegen, bis er von seiner Deutung der Landung erz\u00e4hlt: Es gibt eine Weissagung, dass einst der hellh\u00e4utige Gott Quetzalcoatl, vertrieben \u00fcber den Ozean, wieder zur\u00fcckkommen w\u00fcrde. Leider begreift der Herrscher zu sp\u00e4t, dass Cort\u00e9s kein Gott, sondern ein gieriger, machthungriger Eroberer ist.<br \/>\nWichtig f\u00fcr das Unternehmen der Eroberer ist auch die kluge Malinche, Tochter eines H\u00e4uptlings. Sie wird jedoch von ihrer Familie verkauft und schlie\u00dflich Cort\u00e9s geschenkt. In ihrer Verbitterung handelt sie immer zu Gunsten der Eindringlinge. &#8211; Jos\u00e9 seinerseits bem\u00fcht sich lange ohne Erfolg um die Gunst Cort\u00e9s. Erst als er ihm das Leben rettet, wird er zum Capit\u00e1n ernannt.<br \/>\nIn Tenochtitl\u00e1n tritt ihnen dann Montezuma freundlich entgegen, weist den Fremden sogar einen eigenen Palast zu, jedoch die Spanier f\u00fchren sich als Herren auf und versuchen die Heiden zu missionieren. Bek\u00e4mpft werden sie von den Priestern der Azteken. Der Herrscher findet in den vom ihm unterjochten Nachbarreichen keine Hilfe; denn diese wollen sich mit Cort\u00e9s\u2019 Hilfe von den Tributen befreien. Mit List gelingt es diesem schlie\u00dflich, den K\u00f6nig fest zu setzen und ihn seinem Volk zu entfremden. Jos\u00e9 wird allm\u00e4hlich nachdenklich, beobachtet das Vorgehen des Eroberers nicht mehr vorbehaltlos. Oft unterh\u00e4lt er sich mit Montezuma, erlernt sogar seine Sprache. Auch Apacueye trifft er wieder, die Tochter eines Goldschmieds, die er beim ersten Einzug in die Stadt gesehen, und die gro\u00dfen Eindruck auf ihn gemacht hatte. &#8211; Als der Eroberer einen Tempel in Besitz nehmen will, emp\u00f6ren sich Priester und Volk derma\u00dfen, dass es ihm geboten scheint, vorl\u00e4ufig die Stadt zu verlassen. Gleichzeitig schickt Vel\u00e1zquez eine starke Streitmacht gegen ihn aus, um ihn f\u00fcr seine Eigenm\u00e4chtigkeiten zu bestrafen. Cort\u00e9s wehrt sich erfolgreich. Die Azteken nutzen indessen die Uneinigkeit der Spanier und planen einen Aufstand. In Eilm\u00e4rschen kehrt Cort\u00e9s nach Tenochtitl\u00e1n zur\u00fcck, wo unter der Bev\u00f6lkerung ein schreckliches Blutbad angerichtet worden war. Nun beginnt der Aufstand der Azteken. Trotz heftiger K\u00e4mpfe gelingt es Cort\u00e9s, die H\u00e4user vor dem Palast niederzubrennen. Dabei sieht Jos\u00e9 Apacueye um ihr Leben rennen. Er kann sie retten, doch Apacueye klagt ihn und die Spanier an, nur Tod und Elend zu verbreiten. Jos\u00e9 ist sehr betroffen; er hilft ihr bei der Flucht. Noch einmal gewinnen die Azteken die Oberhand, Montezuma wird jedoch von seinem Volk mit einem Steinhagel angegriffen und verletzt weggetragen. Nach einigen Tagen stirbt er. Als Cort\u00e9s den gro\u00dfen Teocalli niederrei\u00dfen will, ger\u00e4t er im Kampf in Bedr\u00e4ngnis. Jos\u00e9 kommt ihm zu Hilfe. Dabei bemerkt er nicht, dass Pablo, der ihm schon mehrmals das Leben gerettet hatte, get\u00f6tet wird. Jetzt wendet sich Jos\u00e9 innerlich endg\u00fcltig von Cort\u00e9s ab. Es beginnt eine verzweifelte Flucht der Spanier aus der Hauptstadt. Wieder ist Jos\u00e9 hin und her gerissen zwischen Bewunderung und Abscheu, als Cort\u00e9s seine Mannschaft auf der Flucht mit einer kurzen Rede zusammen halten kann. Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Spanier l\u00f6st die eingeschleppte Pockenseuche eine Epidemie mit vielen Toten unter den Azteken aus.<br \/>\nCort\u00e9s beginnt nun in Tlaxcala bei seinen Verb\u00fcndeten eine neue Armee aufzustellen, l\u00e4sst kleinere Schiffe, Brigantinen, bauen, um Tenochtitl\u00e1n auch vom Wasser her angreifen zu k\u00f6nnen. Bereits im Dezember 1520 werden die D\u00f6rfer rund um den See niedergebrannt. Erschreckte Azteken laufen zu den Spaniern \u00fcber, da sie Macht und Schutz ihres Herrschers schwinden sehen. Im Mai 1521 beginnt dann die eigentliche Belagerung der Stadt. Der neue Herrscher Cuauhtemoc versucht bis zum Schluss, seine Stadt und seinen Palast zu verteidigen. Jos\u00e9 wird gefangen genommen, aber von Apacueye gerettet. Sie fliehen zusammen \u201ean einen Ort, wo sie in Frieden leben k\u00f6nnen\u201c. In den Bergen finden sie schlie\u00dflich Unterschlupf und errichten mit anderen aztekischen Familien ein Dorf, in dem er jetzt mit seiner Familie lebt. Als er vom Fall Tenochtitl\u00e1ns erf\u00e4hrt, trauert er mit den Azteken.<\/p>\n<p>2. Xopil, K\u00e4mpfer f\u00fcr den K\u00f6nig<br \/>\nXopils Vater wird beim \u00dcberfall w\u00e4hrend des Tempelfestes get\u00f6tet. Darauf beschlie\u00dft der Junge, seinen Vater zu r\u00e4chen und gegen die fremden Eindringlinge zu k\u00e4mpfen. Auf dem Weg in die Hauptstadt wird er gefangen und soll von gierigen Steuereinnehmern als Sklave verkauft werden. Ein M\u00e4dchen kann ihn retten, er flieht und hat das Gl\u00fcck vor den jungen K\u00f6nig Cuauhtemoc gebracht zu werden. Ihm erz\u00e4hlt Xopil, was ihn bewegt. Der Herrscher erkennt schnell, dass in dem Jungen Kraft, Mut und Ausdauer stecken und er zu gr\u00f6\u00dferen Aufgaben gebraucht werden kann. Doch zuvor muss er eine harte Schule durchlaufen und wird in einer Milit\u00e4rschule f\u00fcr Adelige gedrillt. Sein Freund ist Atlacol, Sohn eines reichen Kaufmanns. Sie sind die beiden einzigen Nichtadeligen, weshalb ihnen mit Missgunst begegnet wird. Atlacol, ein schm\u00e4chtiger Junge, dem das harte Leben sehr zusetzt, hat einen klugen Kopf und lernt leicht, auch die Sprache des Feindes. So helfen sich beide gegenseitig. Atlacol ist sehr pessimistisch, was die Aussicht auf den bevorstehenden Kampf gegen die Eindringlinge angeht, doch Xopil ist sicher, dass sie mit Hilfe der G\u00f6tter siegen werden.<br \/>\nBei einer morgendlichen Schwimm\u00fcbung im eiskalten See h\u00e4lt Atlacol nicht mehr durch und ertrinkt. Xopil kann ihn nicht retten und trauert sehr um den Freund. Tage sp\u00e4ter ist es dann soweit: Der K\u00f6nig braucht ihn. Der Berater des K\u00f6nigs, Calpilcatl, der ihn einst zum K\u00f6nig gebracht hatte, zeigt ihm die Stadt. Xopil soll sich alles genau einpr\u00e4gen. Die Fremden sind schon seit einiger Zeit in Texcoco, doch niemand wei\u00df bisher, was sie vorhaben. Der K\u00f6nig setzt auf den jungen Mann und berichtet ihm, dass Cort\u00e9s mit Gold und Versprechungen immer mehr Verb\u00fcndete gewinne. Xopil soll, als Verb\u00fcndeter verkleidet, zu Malinche gelangen, sie umstimmen und f\u00fcr die Sache der bedr\u00e4ngten Azteken gewinnen.<br \/>\nAuf dem Markt der Stadt lernt Xopil das M\u00e4dchen Chimalman kennen, Malinches\u2019 Dienerin und Vertraute. Es gelingt ihm, sie ins Gespr\u00e4ch zu ziehen und zu bitten, ihn zu ihrer Herrin zu bringen, da er ihr etwas Wichtiges mitzuteilen habe. Insgeheim \u00e4rgert er sich \u00fcber Chimalman, die die Eindringlinge lobt und sicher ist, dass sie siegen w\u00fcrden, weil sie die besseren Krieger seien. Sie wei\u00df und erz\u00e4hlt Xopil, dass Cort\u00e9s auf Hilfstruppen warte, dass sie Schiffe in Tlaxcala gebaut und diese \u00fcber die Berge haben bringen k\u00f6nnen, um sie in Texcoco wieder zu Wasser zu lassen. Das Flussbett w\u00fcrde schon vertieft und verbreitert, damit die Schiffe bis an Tenochtitl\u00e1n heran kommen k\u00f6nnten. Xopil kann zwar mit Malinche sprechen, dann aber nur mit M\u00fche vor ihren Kriegern fliehen. Schwer entt\u00e4uscht kommt er zum K\u00f6nig zur\u00fcck und kann wenigstens berichten, was er gesehen und geh\u00f6rt hat. Seine n\u00e4chste Aufgabe ist es, mit Calpilcatl zu den verschiedenen St\u00e4mmen zu gehen um aus ihnen Verb\u00fcndeten zu machen. Dabei wird Xopil immer zuversichtlicher, doch Calpilcatl bleibt pessimistisch. Die K\u00e4mpfe zwischen K\u00f6nig und Spaniern um die Gunst der Bev\u00f6lkerung rund um den See, wogen hin und her. Der Herrscher will Xopil noch einmal aussenden, um die Lage zu sondieren. In tlaxcaltekischer Kleidung kann er sich bis zu Cort\u00e9s Palast vorarbeiten. Dort trifft er Chimalman wieder, die ihm anbietet, ihn zu Cort\u00e9s zu bringen. Er solle sagen, er wolle auf seine Seite \u00fcbertreten; Cort\u00e9s sei \u00fcber jeden K\u00e4mpfer froh. W\u00e4hrend er wartet, h\u00f6rt er, dass der Eroberer vorhat, den Gegner am n\u00e4chsten Morgen mit einem \u00dcberraschungsangriff zu schlagen. Als Xopil sich entfernen will, tritt Cort\u00e9s ein, wird misstrauisch und l\u00e4sst Xopil vorsorglich einsperren. Der erinnert sich nun an die d\u00fcstern Prophezeiungen seines Freundes Atlacol. Chimalman gelingt es, ihn zu retten. Zusammen fliehen sie, kommen auch mit seinem Kanu weg, werden aber entdeckt und beschossen. Das M\u00e4dchen kann sich nicht mehr rechtzeitig wegducken und stirbt; Xopil muss trotz seines Entsetzens und seiner Trauer weiter, um dem K\u00f6nig Bericht zu erstatten. Cuauhtemoc kann dem Angriff zuvor kommen, und f\u00fcr eine Weile sieht es gut aus f\u00fcr die Azteken, die \u00dcberraschung ist ihnen gelungen, der Herrscher und Xopil st\u00fcrzen sich in die K\u00e4mpfe. Xopil kann sogar den verletzten Cort\u00e9s gefangen nehmen, doch die Gegner k\u00f6nnen ihren Anf\u00fchrer befreien. Wieder einmal wendet sich das Blatt: Cort\u00e9s schlie\u00dft Tenochtitl\u00e1n v\u00f6llig ein. Doch noch immer will sich der K\u00f6nig nicht ergeben, zumal ihn die Priester best\u00e4rken. So unternimmt er Ausbruchversuche mit gro\u00dfen Verlusten; Xopil ist immer bei ihm. Am 13 August 1521 beschlie\u00dft Cuauhtemoc mit seiner Familie zu fliehen, mit aufgepflanzter Standarte, nicht heimlich. Die Brigantinen machen Jagd auf ihn. Xopil gelingt es zwar, zwei Angreifer abzuwehren, doch er wird durch einen Schuss get\u00f6tet. So muss er wenigstens nicht mit ansehen, wie Cuauhtemoc gefangen genommen wird.<br \/>\n\u00a9 Gudrun Brzoska, November 2009<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei historische Romane Verlag docupoint, 2007; ISBN: 978-3-939665-23-6 (beide Romane waren schon 1995 einzeln erschienen) Bezug: Buchhandel Preis: Paperback 18,50\u00a0Euro Ab 13 Jahren In beiden spannend erz\u00e4hlten Romanen erfahren wir viel von aztekischer Geschichte, Glaube und Kultur, von ihren Menschenopfern, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=656\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[125],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/656"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=656"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/656\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2446,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/656\/revisions\/2446"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}