{"id":608,"date":"2011-12-20T12:23:12","date_gmt":"2011-12-20T12:23:12","guid":{"rendered":"http:\/\/ungarischeliteratur.wordpress.com\/?p=608"},"modified":"2012-05-19T20:31:33","modified_gmt":"2012-05-19T20:31:33","slug":"rezension-imre-torok-insel-der-elefanten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=608","title":{"rendered":"Rezension: T\u00f6r\u00f6k, Imre &#8211; &#8222;Insel der Elefanten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/insel_der.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-2480\" title=\"insel_der\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/insel_der.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"193\" \/><\/a><em>Roman<br \/>\nVerlag Pop, 2010<br \/>\nISBN: 978-3-937139-91-3<br \/>\nBezug: Buchhandel; Preis: Euro 19.90<\/em><\/p>\n<p>Mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen habe ich diesen Roman gelesen. Seit seinem Erstling \u201eButterseelen, mit H\u00f6lderlin und Hesse in T\u00fcbingen\u201c, legt T\u00f6r\u00f6k jetzt einen ausgewachsenen Roman vor: Unterhaltsam, spannend und tiefgr\u00fcndig, voll Ironie, Witz und philosophischem Tiefgang, wie wir das bereits von ihm gewohnt sind. In diesem Roman gehen die Protagonisten auf die Suche nach Sinn und Werten, nach einer Heimat, die nicht nur die geografische ist. Gleichzeitig wird die Macht der Erinnerung beschworen; der Autor widmet seinem Vater Andr\u00e1s von Szendr\u0151 eine wunderbare Hommage, in der sich Dichtung und Wahrheit eng ineinander verflechten, R\u00fcckblenden aus tats\u00e4chlicher und magischer Erinnerung bl\u00e4ttern vor uns das Leben des jungen Mannes Bandi, den Dichter romantischer Liebesgedichte, den sp\u00e4teren Agronomen und Diplomaten auf, w\u00e4hrend gleichzeitig die wichtigsten Eckdaten des menschenverachtenden 20. Jahrhunderts ablaufen, die gemeinsame und sich \u00fcberschneidende Geschichte Ungarns und Deutschlands. &#8211; Immer wieder streut T\u00f6r\u00f6k kleine Exkurse \u00fcber Unterschiede der deutschen und ungarischen Sprache ein, baut Verst\u00e4ndigungsbr\u00fccken zwischen beiden L\u00e4ndern.<br \/>\nZwei gro\u00dfe Erz\u00e4hlstr\u00e4nge schlingen sich ineinander und \u00fcberlagern sich zeitweise: Die Erz\u00e4hlung von Valentin und Ilona, die jetzt und heute leben, ihr Leben zu bew\u00e4ltigen suchen und sich auf einer Urlaubsinsel treffen &#8211; und die Erz\u00e4hlung vom Vater, die sich nach und nach aus den Erinnerungen des Sohnes heraussch\u00e4lt.<br \/>\nValentin liebt die sonnendurchflutete Insel umgeben von lichtblauem Meer, von der ihm Ilona vorgeschw\u00e4rmt hatte. Die vergangenen Monate hatten ihm \u00fcbel mitgespielt; er trinkt zu viel, befindet sich in einer Sinnkrise und fragt sich, ob das alles am Ende mit Ilona zusammenh\u00e4ngt. Viele seiner Fragen k\u00f6nnte eine Person beantworten, sein Vater. Doch dieser hat sich ihm entzogen, als er vor 20 Jahren in den Armen seines Sohnes starb, und ihm anscheinend nichts hinterlie\u00df, als ein gut nach ihm riechendes Hemd. Hier auf der Insel bedr\u00e4ngen Valentin die Erinnerungen fast lebensbedrohlich. Wider Erwarten beginnt er Notizen zu machen \u2013 und hat doch Angst vor dem, was dabei herauskommen k\u00f6nnte. Geplant war eigentlich ein unbeschwerter Urlaub mit der langj\u00e4hrigen Freundin Ilona. Aus einer kollegialen Beziehung war eine heftige Liebe geworden, die Valentin ein Jahr zuvor zugunsten seiner Familie abgebrochen hatte. An mysteri\u00f6se Erinnerungen, Bewusstseinsspalten, die sich unvermutet auftun, Begegnung mit einer anderen, magischen Welt, die Valentin immer mehr in ihren Bann saugt, hat niemand gedacht. Ungeordnet fallen ihm Episoden ein, tats\u00e4chliche Erinnerungen mit und an seinen Vater Bandi, aber auch solche, die sich als geistige Schau in ihm zusammenf\u00fcgen. Valentin versteht sich selbst nicht mehr. Von Natur aus sieht er sich eher n\u00fcchtern, naturwissenschaftlich orientiert. Fast w\u00fctend redet er sich und Ilona ein, dass es kein Jenseits geben k\u00f6nne. Deshalb zieht er (vorerst noch) die platte Realit\u00e4t vor. Selbstironisch und zynisch beschimpft er sich als ausgebrannten Suffkopf, als haltlosen Trinker. Ilona ist erschrocken \u00fcber seinen miserablen Zustand, doch auch sie l\u00e4sst sich durch sein \u00e4u\u00dferes Gehabe in die Irre f\u00fchren. Mit ihr unterh\u00e4lt er sich zunehmend in der Sprache seiner Kindheit, ungarisch. Beide haben ihre Kindheit, Valentin auch seine Jugend, in Ungarn verbracht \u2013 er hie\u00df dort noch B\u00e1lint \u2013 beide leben und arbeiten seit Jahren in Deutschland.<br \/>\nIlona Arany, die Freundin und einstige Geliebte, versucht ebenfalls, Ordnung in das Gef\u00fchlschaos ihres Lebens zu bringen. Sie redet sich ein, die Sache mit Valentin sei vorbei; doch ihre Reaktionen auf seine Ironie, Anz\u00fcglichkeiten und seinen unwiderstehlichen Charme sprechen eine andere Sprache. Ihr geht es anfangs nur um ihr eigenes Beziehungsdrama und um die Frage, wie sie in Zukunft ihrem fr\u00fcheren Geliebten begegnen k\u00f6nne. Die Sache mit Valentins Vater findet sie zwar interessant, doch ihr augenblickliches Leben interessiert sie mehr. Nach und nach wird auch sie immer mehr in den Bann der Erinnerung um den Vater gezogen. Selbst ihre eigenen Auftritte im Roman drehen sich, von Anmerkungen abgesehen, zunehmend um den Verstorbenen, bis die Geschichte in der zweiten H\u00e4lfte des Romans wieder in die Jetzt-Zeit kippt. Beide Protagonisten erz\u00e4hlen abwechselnd aus ihrer Sicht, wobei sie die Ich-Erz\u00e4hlung mit der Vater-Geschichte verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDer andere Erz\u00e4hlstrang ist die Elefantengeschichte, wobei die Dickh\u00e4uter mit ihrem kolossalen Ged\u00e4chtnis f\u00fcr die Erinnerung stehen, die nichts vergisst, sich an kleinste Einzelheiten erinnert. Elefanten tauchen immer wieder auf, wenn Valentin an seinen Vater denkt. Die Insel wird zum Ort eines magischen, umfassenden Welt-Ged\u00e4chtnisses, das auch noch nach der R\u00fcckkehr von dort anh\u00e4lt.<br \/>\nValentin f\u00fchlt sich einsam; hat Sehnsucht nach seinem Kinderland Ungarn. Der Vater, mit dem er \u00fcber alles sprechen k\u00f6nnte, fehlt ihm mehr und mehr. Doch je intensiver der Sohn sich mit der Person des Vaters besch\u00e4ftigt, umso mehr muss er erkennen, dass dieser immer bei ihm war, ein Teil seines Selbst ist. Die Erinnerungen \u00fcberfallen ihn ungeordnet, kreuz und quer, Gedanke schlie\u00dft sich an Gedanke, macht einem neuen Platz, flie\u00dft wieder zur\u00fcck. An vielen Enden werden die Gedankenf\u00e4den aufgenommen. Ilona m\u00f6chte dem verunsicherten Freund helfen, ermuntert ihn, die Geschichte des Vaters in den Laptop zu tippen, verspricht auch, zu helfen.<br \/>\nValentin erinnert sich an das Sterben seines Vaters, an ihre Gespr\u00e4che kurz vor seinem Tod, an Vaters Vergangenheit, der aus politischen Gr\u00fcnden die Heimat verlie\u00df und im neuen Land viele Dem\u00fctigungen hinnehmen musste. Die Gedanken des Sohnes wandern zum menschenw\u00fcrdigen Sterben \u00fcberhaupt, krallen sich fest an der Feigheit von Vaters dritter Ehefrau, die es nicht wagte, ans Totenbett zu kommen, wandern weiter zu einem Lichtstreif an der Wand des Sterbezimmers, auf dem nach dem Tod des Vaters eine lange Reihe Elefanten hintereinander hergeht, gro\u00dfe und kleine: die Felder der Erinnerungen eines Lebens. Nun sind diese Erinnerungen frei und Valentin kann sich ihrer bem\u00e4chtigen.<br \/>\nB\u00e1lint-Valentin sieht sich als kleinen Bub auf dem Scho\u00df des Vaters sitzen und einen Fotoband \u00fcber die Weltgeschichte der Geografie anschauen, er sieht sich im Schwimmbad auf den Vater zurudern sicher in seinen Armen aufgefangen. Aus den ungeordneten Erinnerungsfetzen und inneren Erlebnisbildern setzt sich nach und nach die Geschichte des Vaters zusammen: 1909 als Spross einer alten ungarischen Adelsfamilie geboren, mutterlos in Eger aufgewachsen, zun\u00e4chst in der Obhut eines zynisch-egomanen Vaters, der ihn fast an einen Onkel verkauft h\u00e4tte. Der Vater, heiratet wieder, Valentin-B\u00e1lints sp\u00e4ter hei\u00dfgeliebte Mam\u00f3ka, die sich um den jungen Bandi k\u00fcmmert. Dieser besucht das Gymnasium, studiert Argrarwissenschaften und bereitet sich auf eine Karriere als Diplomat vor, obwohl er eigentlich hatte Dichter werden wollen. Seine, sch\u00fcchtern den bewunderten Zeitgenossen M\u00e1rai und Szerb, vorgelegten Erg\u00fcsse lassen ihn diesen Vorsatz vergessen. Eigentlich hatte er auch seine geliebte Marie, die Enkelin seines Dorfschullehrers heiraten wollen, aber von ihm wurde eine standesgem\u00e4\u00dfe Heirat erwartet. Er beugt sich; die Ehe wird bald wieder geschieden. Eigentlich hatte er in der Puszta arbeiten wollen \u2013 dort war er in seinem Element \u2013 aber er wird als Diplomat nach Berlin geschickt. Hitler ist schon an der Macht, aber niemand kann sich vorstellen, dass ein Kulturvolk wie die Deutschen, auf seinen Hass und Rassenwahn hereinfallen. Ein folgenschwerer Irrtum. Seinen drei\u00dfigsten Geburtstag feiert Bandi in Berlin. Dort erreicht ihn die Nachricht, dass seine Marie geheiratet hat. Der Krieg bricht aus, nur wenige Jahre sp\u00e4ter stirbt Marie. Der junge Diplomat ist verzweifelt, spielt mit Gedanken an Selbstmord. Zuvor will er sich noch um einen ungarischen Landarbeiter k\u00fcmmern, der ins Lager Buchenwald verschleppt worden ist. Er ist angewidert vom zynischen Verhalten des Lagerarztes Hoven; als Diplomat wei\u00df er bereits um die sogenannten \u201eArbeitslager\u201c und den Vernichtungswahn der deutschen Regierung. Fast wie in Trance l\u00e4sst er sich zu einer Auff\u00fchrung des Staatstheaters in Weimar mitnehmen. Er ist zutiefst verunsichert und melancholisch, eigentlich will er sich immer noch umbringen, doch das Schicksal greift ein in Form eines Seidenfadens aus dem Schal der gefeierten jungen Primaballerina Sophie la Bendola. Er verliebt sich in sie; das Ende des Krieges bricht in Berlin \u00fcber sie herein. Bandi will die geliebte Frau retten, f\u00e4lscht einen Pass, der sie als seine Ehefrau ausgibt, um ihr das Schicksal anderer junger Frauen zu ersparen. Von den Siegern werden sie mit den Angeh\u00f6rigen verschiedener Botschaften in ein Internierungslager nahe Moskau gebracht, ein halbes Jahr sp\u00e4ter, Ende 1945, im Viehwagon nach Ungarn zur\u00fcckgeschafft. Der Vater ist 36 Jahre alt. In Ungarn k\u00f6nnen sie endlich heimlich heiraten. Der wirkliche Leidensweg des Adeligen beginnt: Titel und Besitz werden ihm genommen, von seinen Landsleuten wird er in stalinistische Gef\u00e4ngnisse gesteckt und gefoltert. Das besch\u00e4ftigt ihn bis an sein Lebensende sehr: Dass ihn die eigenen Landsleute gefoltert haben! Ergreifend sind die Passagen \u00fcber den Vater, der aus dem Jenseits zu seinem Sohn spricht, was ihm gefehlt hat, damals als er im Gef\u00e4ngnis drangsaliert und gefoltert wurde, er aber doch der St\u00e4rkere blieb, weil es ja nichts zu gestehen gab. Die junge Familie, mit B\u00e1lint und seiner j\u00fcngeren Schwester, lebt sehr beengt, der Vater ist st\u00e4ndig dabei etwas zu \u201eorganisieren\u201c, um alle mit dem N\u00f6tigsten zu versorgen. Er trocknet Tees, z\u00fcchtet Seidenraupen. Als sich Valentin an diese Zeit erinnert, wird ihm bewusst, wie sehr Vater ihm damals gefehlt hat; da er h\u00e4ufig \u201eunterwegs\u201c war, um etwas zu organisieren, oder verhaftet im Gef\u00e4ngnis. Anfang der 60er Jahre emigriert die Familie nach Westdeutschland. Zwanzig Jahre hatte die Ehe mit Sophie in den Grausamkeiten der kommunistischen Diktatur gehalten, nun in der Freiheit zerbricht sie. Die Ehe wird geschieden, Bandi heiratet ein drittes Mal. Vater und Sohn sind sich weiterhin nahe \u2013 und doch verliert Valentin seinen Vater aus den Augen, bis zur Todesstunde.<br \/>\nT\u00f6r\u00f6k f\u00fcllt diese Daten mit Leben, reichert sie mit Ereignissen und Episoden an, so dass ein ganzes, ein buntes Leben vor uns entsteht: Das Leben eines starken Mannes, wenn es darum ging, seine pers\u00f6nlichen \u00dcberzeugungen zu verteidigen, seiner Familie zu dienen, sie zu bewahren, der aber schwach und z\u00f6gerlich handelte, wenn es um sein eigenes Gl\u00fcck ging. Nur einmal hat er beherzt zugegriffen, als er Sophie mit sich nahm. Valentin ist dankbar daf\u00fcr, dass es ihn so gibt, wie es ihn gibt. \u201eDas Leben ist sch\u00f6n\u201c.<br \/>\nIm Laufe der Erinnerungen an den Vater besch\u00e4ftigt sich Valentin mit philosophischen Fragen, versucht sich dar\u00fcber klar zu werden, wie er zu Ilona steht, wie er sein Leben weiter gestalten will: \u201eGottsuche ist Informationssuche. Uneingeschr\u00e4nkt. &#8211; Wahre, wissensdurstige und gl\u00e4ubige Sch\u00f6pfungssuche hat es seit Menschengedenken gegeben. \u2013 Vater, ich danke dir, dass du mich verleitet hast, nach dir zu suchen. Denn nun wei\u00df ich wieder, an welchen Metaphern feiner Abstimmungen, an welchen Fantasien ich mich wahrlich gl\u00fccklich saufen m\u00f6chte\u201c. Zu einer aktiven Umsetzung kommt es nicht mehr; denn Ilona muss den Freund lebensgef\u00e4hrlich verletzt in einer Bucht finden. Tagelang hatte er sich nicht mehr sehen lassen. Nur anhand seiner Eintragungen in den Laptop konnte Ilona sehen, dass er immer wieder gearbeitet hatte. Als es m\u00f6glich ist, nimmt sie ihn zu sich in ihre Wohnung an den Bodensee. Dort sitzt der wiedergeborene Valentin und tippt in seinen Laptop. Denken kann er, sprechen noch nicht, aber die Erinnerung ist glasklar: In der letzten Nacht geschieht ihm das erwartete Wunder der Erkenntnis: \u201eIn Wellen, glitzernd aus himmlischem Lametta purer Information, erschien die Mondg\u00f6ttin Isis\u201c. Sie gibt ihm Antwort auf seine Lebensfragen: \u201eLiebe muss nichts, \u2026 sie ist \u2013 und wenn wir in der Liebe \u00fcberhaupt etwas erproben, dann nur unsere brennende Geduld\u201c. Und weiter: \u201eIch sah \u2026 unz\u00e4hlige ineinander flie\u00dfende Gestalten\u2026Ich erkannte darin Ilona ebenso wie die Marie meines Vaters, ich erblickte meine Mutter Sophie \u2026\u201c. Dann wandern wieder Herden von Elefanten, die ihn mit dem Blick seines Vaters ansehen: Sein Leben, seine Gedanken und Erinnerungen.<br \/>\nWer sich weiter f\u00fcr das spannende und ber\u00fchrende Schicksal von Imre T\u00f6r\u00f6ks Eltern interessiert, dem sei das biografische Buch seiner Mutter Gerti Michaelis Rahr: \u201eDer Vorhang fiel \u2013 Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen\u201c empfohlen. Sie schildert die Zeit ihrer Begegnung mit Bandi und ihr weiteres Leben aus ihrer Sicht als K\u00fcnstlerin und Ungarin wider Willen.<br \/>\nDas Buch ist erschienen im demand verlag, 2004. ISBN: 3-935093-33-0.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roman Verlag Pop, 2010 ISBN: 978-3-937139-91-3 Bezug: Buchhandel; Preis: Euro 19.90 Mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen habe ich diesen Roman gelesen. 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