{"id":4558,"date":"2018-06-19T14:23:01","date_gmt":"2018-06-19T14:23:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4558"},"modified":"2018-08-02T14:17:33","modified_gmt":"2018-08-02T14:17:33","slug":"roswitha-preis-der-stadt-gandersheim-fuer-autorin-terezia-mora","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4558","title":{"rendered":"Roswitha-Preis der Stadt Gandersheim f\u00fcr Autorin Ter\u00e9zia Mora"},"content":{"rendered":"<p><em>von Gudrun Brzoska<\/em><\/p>\n<p><strong>Wir freuen uns mit der Autorin Ter\u00e9zia Mora, die den diesj\u00e4hrigen Roswitha-Preis der Stadt Gandersheim erh\u00e4lt.<\/strong><\/p>\n<p>Am 30. Juni wird die feierliche \u00dcbergabe im historischen Kaisersaal der ehemaligen reichsfreien Abtei sein.<\/p>\n<p>Die Entscheidung, Ter\u00e9zia Mora den Preis zu verleihen, wurde von einer unabh\u00e4ngigen Jury einstimmig getroffen. In der Begr\u00fcndung hei\u00dft es:<\/p>\n<p>\u201eTer\u00e9zia Mora ist eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschsprachigen Schriftstellerinnen. Ihre Romane und Erz\u00e4hlungen fangen Ausschnitte von Wirklichkeit ein und transzendieren diese in kunstvoller Weise zu sprachlich herausragender Literatur. In ihren beiden Romanen DER EINZIGE MANN AUF DEM KONTINENT und DAS UNGEHEUER gelingt ihr auf verbl\u00fcffende Weise die Darstellung eines von der modernen Arbeitswelt \u00fcberforderten Individuums und, als Parallelgeschichte, das ersch\u00fctternde Protokoll eines unbemerkten Krankheitsverlaufs, der in einer Selbstt\u00f6tung endet. Mit erz\u00e4hlerischer Wucht und formal raffiniert erz\u00e4hlt Ter\u00e9zia Mora in ihren B\u00fcchern von vermeintlicher N\u00e4he, tats\u00e4chlicher Fremdheit und der Selbsterkenntnis in die eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten. So erbarmungslos, hart und rigoros der Blick auf ihre Figuren manchmal erscheinen mag, so deutlich zeichnet sich dahinter als Kehrseite dieser Genauigkeit die tiefe Humanit\u00e4t ihres Schreibens ab.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Verleihung soll an Roswitha von Gandersheim erinnert werden. Diese lebte ca. von 935 bis 980 im Stift Gandersheim und gilt als die erste deutsche und christliche Dichterin des Abendlandes.<\/p>\n<p>Die Verleihung des traditionsreichen \u201eRoswitha-Preises\u201c der Stadt Bad Gandersheim wird durch die Stiftung Nieders\u00e4chsischer Volks- und Raiffeisenbanken, die Volksbank e.G. in Bad Gandersheim, die Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim und den Energienetz-Betreiber Avacon AG gef\u00f6rdert. Der Preis ist mit 5500 Euro dotiert. Er wird seit 1973 vergeben.<\/p>\n<p>Quelle: Stadt Bad Gandersheim, Kultur und Tourismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gudrun Brzoska Wir freuen uns mit der Autorin Ter\u00e9zia Mora, die den diesj\u00e4hrigen Roswitha-Preis der Stadt Gandersheim erh\u00e4lt. Am 30. Juni wird die feierliche \u00dcbergabe im historischen Kaisersaal der ehemaligen reichsfreien Abtei sein. Die Entscheidung, Ter\u00e9zia Mora den Preis &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4558\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4558"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4558"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4581,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4558\/revisions\/4581"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}