{"id":4426,"date":"2018-02-01T15:34:31","date_gmt":"2018-02-01T15:34:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4426"},"modified":"2018-08-02T14:25:23","modified_gmt":"2018-08-02T14:25:23","slug":"rezension-toeroek-imre-die-koenigin-von-aegypten-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4426","title":{"rendered":"Rezension: T\u00f6r\u00f6k, Imre &#8211; Die K\u00f6nigin von \u00c4gypten in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><em>Verlag <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/cover_K\u00f6nigin-v.-\u00c4gypten.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-4427\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/cover_K\u00f6nigin-v.-\u00c4gypten-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/cover_K\u00f6nigin-v.-\u00c4gypten-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/cover_K\u00f6nigin-v.-\u00c4gypten.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Pop, Ludwigsburg 2017<br \/>\nISBN: 978-3-86356-150-5<br \/>\nBezug: Buchhandel; Preis: 20,00 Euro<\/em><\/p>\n<p><em>von Gudrun Brzoska<\/em><\/p>\n<p>Wie sch\u00f6n doch lesen ist: Eintauchen in andere Leben, Zusammenh\u00e4nge erahnen, fremde und farbige Welten kennen lernen. Dazu noch ein ganzes Paket Geschichte, welche bis in unsere Gegenwart hineinreicht, dazu tiefgr\u00fcndige Lebensweisheit und Philosophie. Das erwartet uns Leser\u2013 wie so h\u00e4ufig bei Imre T\u00f6r\u00f6k \u2013 auch in seinem neuesten Roman. Er soll mit dem ersten seiner Heimatb\u00fccher<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> eine Trilogie ergeben<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er in seinem Roman <em>Insel der Elefanten<\/em> die Pers\u00f6nlichkeit seines Vaters zu ergr\u00fcnden sucht, ist es hier seine Gro\u00dftante May T\u00f6r\u00f6k von Szendr\u0151, der er ein lebendiges Denkmal setzt. Vorausgenommen werden historische Daten und Erlebnisse schon in <em>Insel der Elefanten<\/em>, ebenso in der Autobiografie seiner Mutter, Gerti Michaelis Rahr <em>Der Vorhang fiel<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">2]<\/a>. In seinem neuen Roman streift er die Bekanntschaft seiner Eltern, Andr\u00e1s T\u00f6r\u00f6k von Szendr\u0151 und seiner Mutter, im Roman die gefeierte junge Ballerina, Sophie La Bendola.Realit\u00e4t und Fiktion, Traum und Wirklichkeit scheinen in vielen Facetten auf, wobei sich T\u00f6r\u00f6k eng an die historischen Gegebenheiten h\u00e4lt. Es ist ein Roman der starken Frauen: Gro\u00dftante May T\u00f6r\u00f6k von Szendr\u0151, die Geliebte Marie \u2013 und die junge Ballerina, die, so jung sie ist, sich als stark und unbestechlich erweist.<\/p>\n<p>Kurz vor Weihnachten 1942 hatte der ungarische Diplomat Andreas T\u00f6r\u00f6k versucht, einen ungarischen \u201eGastarbeiter\u201c aus Buchenwald zu retten. Vorerst ohne Erfolg. Er scheiterte am ber\u00fcchtigten Lagerarzt Dr. Hoven. In Weimar sah er eher zuf\u00e4llig eine Theaterauff\u00fchrung mit der jungen Primaballerina Sophie La Bendola, die gro\u00dfen Eindruck auf ihn machte. Einen Seidenfaden aus ihrem Schal hatte er um den Lauf seiner Pistole gewickelt. Und buchst\u00e4blich an diesem seidenen Faden; hing sein Leben, denn er war so niedergedr\u00fcckt \u00fcber das Terrorregime der Nazis, \u00fcber das Grauen des Krieges \u2013 in Stalingrad waren \u00fcber 300.000 Soldaten gefallen \u2013 \u00fcber den Tod seiner Geliebten Marie in Ungarn. Seine Frau, mit der er eine Vernunftehe eingegangen war, folgte l\u00e4ngst eigenen Wegen Das Leben schien f\u00fcr ihn keinen Sinn mehr zu haben, alles um ihn her ging zu Bruch: <em>\u201eSchneeverweht die Wege, in erfrorener Einsamkeit, die Welt genannt wird.\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Da taucht May T\u00f6r\u00f6k pl\u00f6tzlich bei ihm auf. Seit seiner Kindheit hatte er sie nicht mehr gesehen \u2013 und man munkelte in der Familie allerlei \u00fcber sie: Dass sie mit dem Khediven Abbas Hilmi II., dem Vizek\u00f6nig in \u00c4gypten verheiratet gewesen sei, dass sie in seinem Harem gelebt, den muslimischen Glauben angenommen, sich jetzt Djavidan Hanum nenne, inzwischen geschieden und aus dem Harem geflohen sei. Sp\u00e4ter wird Walter Grond eine Novelle<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \u00fcber die, bei ihren Zeitgenossen so schillernde Pers\u00f6nlichkeit der May T\u00f6r\u00f6k schreiben. Die Frau setzt Andreas in Erstaunen und schl\u00e4gt auch ihn bald in ihren Bann: \u201e<em>Da ist jemand in meiner N\u00e4he, dachte er manchmal, die eine Energie ausstrahlt, mich verzaubert, so dass meine Sinne zwischen Traumwelt und Wirklichkeit nicht mehr recht unterscheiden k\u00f6nnen.\u201c<\/em> F\u00fcr sie gibt es kein Aufgeben, kein Zur\u00fcck. Unbeirrt geht sie die Umsetzung ihrer Ziele an: Den Elefanten Siam aus dem Berliner Zoo in Sicherheit zu bringen, die B\u00fcste der Nofretete wieder in ihre Heimat zu transportieren und auch, ihrem Gro\u00dfneffen Andreas bei der Befreiung des ungarischen H\u00e4ftlings zu helfen: <em>\u201eWenn jeder Mensch auf unserem Planeten tats\u00e4chlich eine einzige andere Seele vor der irdischen H\u00f6lle bewahren w\u00fcrde \u2013 die Rechnung m\u00fcsste aufgehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Immer wieder verweist Djavidan auf ihren Bericht, den sie nach ihrer Flucht 1930 in Berlin publiziert hatte, auf das Buch Harem<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[<\/a><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><\/a><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">4]<\/a><strong><em>. <\/em><\/strong>Der Autor l\u00e4sst sie w\u00f6rtlich zitieren, f\u00fchlt eine gro\u00dfe Seelenverwandtschaft zu ihr, wie er in einem Interview sagt. Stellvertretend f\u00fcr ihn ist es sein Vater, den sie in ihre Philosophie und Lebensgeschichte mitnimmt.<\/p>\n<p>Sie spricht mit ihm \u00fcber die Machtergreifung der Nazis. Danach habe sie es in Berlin kaum noch aushalten k\u00f6nnen: \u201e<em>Deren Frauenbild allein! Die Hitlerianer sind nicht nur Rassenhasser. Sind auch Frauenhasser. Eine Frau im Orient ist oft besser gestellt als hier im Reich der zum Jubeln verdammten Soldatengeb\u00e4rm\u00fctter.\u201c<\/em> Sie erz\u00e4hlt ihm von Echnaton und Nofretete, aufgekl\u00e4rten Herrschern, welche die Sch\u00f6nheit liebten, aber von der herrschenden Priesterschar deswegen gehasst wurden. \u201eModrige Grottenmolche\u201c nennt sie diese und f\u00e4hrt fort, dass sie Nofretete retten will. Nofretete, die in Berlin weilt, unter modernen <em>Grottenmolchen, Totenkopfpriestern im okkultistischen Vernichtungswahn<\/em>.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Djavidan ihm klar macht, dass <em>\u201ein der Seele immer Jetzt\u201c <\/em>sei, laufen Krieg und Vernichtungswahn auf Hochtouren: <em>\u201eDie Nachrichten von der Ostfront kamen aus der Eisesk\u00e4lte des Grauens. Die Propagandamaschinerie des Dritten Reiches lief auf Hochtouren. Der Volksempf\u00e4nger br\u00fcllte Durchhalteparolen. Markante Stimmen verk\u00fcndeten den Siegeswillen des deutschen Volkes im heroischen Kampf gegen den verjudeten Bolschewismus.\u201c \u2026<\/em><\/p>\n<p>Ein weiteres Buch hat die Gro\u00dftante herausgegeben, aus dem sie ebenfalls rezensiert, aus ihrem <em>Rosengarten<\/em><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, orientalischen M\u00e4rchen: Prophetisch l\u00e4sst Imre T\u00f6r\u00f6k Djavidan sagen, dass ein weiteres Werk erscheinen w\u00fcrde, von ihrem Geist. Sie w\u00fcrde daran mitgeschrieben haben: <em>\u201eHeb unsere Worte auf, Andreas, und streu sie weiter. Jemand wird in Zukunft das Gestreute aufsammeln und es erneut s\u00e4en. Seit Jahrhunderten w\u00e4chst Knospe um Knospe, dringt Nektars\u00fc\u00dfe in unsere Sinne\u201c\u2026.<\/em>Es ist nun ihr Neffe, der die Gedanken seiner Gro\u00dftante in die Welt bringt, Knospe um Knospe\u2026<\/p>\n<p>Der Leser ist sich st\u00e4ndig, trotz wunderbar lyrischer Passagen, bewusst, dass Krieg, Hass und Massenwahn toben \u2013 ein wahnwitziger Hass, der uns auch heute erreicht: Angefangen vom Hassprediger Goebbels bis zu den heutigen Hasspredigern. Djavidan ist ganz kompromisslos: <em>niemand kann sich reinigen, um dann Verbrechen zu predigen oder zu begehen. Nicht auf Erden, nicht in H\u00f6lle oder Himmel. Es gibt im wahren Glauben, auch im wahrhaftigen Islam, keine Reinigung f\u00fcr Terroristen, auch nicht f\u00fcr so genannte heilige Krieger, f\u00fcr diese vermeintlichen M\u00e4rtyrer. Es kann unm\u00f6glich heilig und Heil bringend sein, was unschuldiges Leben vernichtet. Keine Religion und keine Ideologie kann Massenm\u00f6rdern Absolution erteilen, weder im Voraus noch im Nachhinein.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Traumhaft wird Andreas Zeuge eines Seelengespr\u00e4chs mit Djavidans \u201eSchwester\u201c Nofretete. Schon vorher hat sie ihm die Seele ge\u00f6ffnet f\u00fcr diese Art von Kommunikation, als sie in einem ihrer vielen Briefe zu ihrer Biografie an Andreas schreibt: \u201e <em>Zeittelefone ben\u00f6tigen wir. Welche Art von W\u00e4hlscheibe wird man daf\u00fcr benutzen? Es wird eine W\u00e4hlscheibe des Herzens, eine mystische W\u00e4hlscheibe der Phantasie werden, Andreas. <\/em> <em>\u00a0Ich habe Dir gesagt, es sei in der Seele immer Jetzt. Jedoch habe ich auch \u201eimmer\u201c gesagt. Von daher kann ich auch formulieren: In der Seele ist es jetzt Immer. Ist jetzt bereits immer.<\/em> <em>\u00a0Wir sind f\u00fcr das Immer taub und blind.\u201c <\/em>Und sie f\u00fcgt einen Ausspruch Nietzsches hinzu, dass sich auch der Befreite des Geistes noch reinigen m\u00fcsse. Immer wieder weist sie auf die Sch\u00f6nheit des Gewissens hin, eine Sch\u00f6nheit, die Nofretete eigen gewesen sei \u2013 und nach der man streben m\u00fcsse. W\u00e4hrend Andreas den Gespr\u00e4chen der Seelenschwestern lauscht, sieht er gleichzeitig die zehn Plagen \u00c4gyptens an sich vor\u00fcberziehen, Katastrophen, die den \u00c4gyptern ihre Lebensgrundlagen entzogen. \u00c4gypten hat sie \u00fcberstanden \u2013 und vielleicht werden auch die katastrophengeplagten Menschen die Zeit des Terrors \u00fcberstehen, der ihnen die Lebensgrundlagen entzieht.<\/p>\n<p>In die Mitte seines Romans stellt Imre T\u00f6r\u00f6k Wirken und Ermordung der Widerstandsk\u00e4mpfer der Wei\u00dfen Rose, Sophie und Hans Scholl mit ihren Freunden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den oscarnomminierten Film <em>Sophie Scholl \u2013 Die letzten Tage <\/em>hatte der Autor bereits Jahre zuvor gr\u00fcndlich recherchiert. Mitten im aufheulenden Massenwahn, w\u00e4hrend Goebbels mit \u00fcberschlagender Stimme \u00a0im M\u00fcnchner Sportpalast seine Hetzrede br\u00fcllt und die Masse auf die glaubensbekenntnis\u00e4hnlichen Fragen mit einem \u201eJa, wir wollen\u2026\u201c skandiert, treten diese mutigen Widerstandsk\u00e4mpfer mit ihrer Flugblatt-Aktion auf, machen kritisch und unzweideutig klar, was das Hitlerregime anrichtet und dass die studierende Jugend sich das nicht l\u00e4nger gefallen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Duplizit\u00e4t der Ereignisse will es, dass Tage sp\u00e4ter, als Andreas und Djavidan, die noch nichts von der Ermordung wissen, sich mit Hans Scholl in Berlin treffen wollen. Andreas wird Zeuge, wie bei einem Unfall ein Frauenkopf \u2013 wie von einem Fallbeil getroffen \u2013 abgetrennt wird.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite schildert T\u00f6r\u00f6k das Grauen des Terrors und der Einsch\u00fcchterung in den Portr\u00e4ts der \u201eHexe von Buchenwald\u201c Ilse Koch, des Lagerarztes Dr. Hoven und Goebbels. Auf der anderen Seite macht er uns bekannt mit ungarischen Br\u00e4uchen und wundersch\u00f6nen Zigeunerm\u00e4rchen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Weimar, geschieht Dramatisches, mit Andreas \u2013 was fast einem Thriller \u00e4hnelt &#8211; bis er sich mit der verlegten Ungarischen Botschaft in Guben wiederfindet. Dort er\u00f6ffnet sich ihm die Aussicht auf Theatervorf\u00fchrungen mit Sophie La Bendola, die es, genauso wie weitere Schauspieler, vorgezogen hat, Weimar zu verlassen und nach Guben zu wechseln.<\/p>\n<p>Der melancholische Diplomat konnte, weil er Vertrauen hatte, gerade noch rechtzeitig \u201eaus dem Verkehr gezogen\u201c werden. Sein Fahrer Josef dagegen, der seinem Herrn so ergeben war, aber nur seinen Augen traute und Djavidan nicht vertrauen konnte, bezahlte dieses Misstrauen mit seinem Leben.<\/p>\n<p>Wie der ungarische \u201eGastarbeiter\u201c durch List gerettet werden konnte, und was sonst geschah, soll hier nicht weiter verraten werden.<\/p>\n<p>Die Schlacht gegen den Terror ist noch nicht geschlagen, doch Djavidans Gedanken, die sie weiter an Andreas schreibt, sollten uns auch heute Ziel und Mahnung zugleich sein: <em>\u201e<\/em> <em>\u00a0es g\u00e4rt in Teilen des deutschen Volkes. Es werden Friedenspl\u00e4ne geschmiedet f\u00fcr ein neues geistiges Europa. Ja, die mutigen jungen Deutschen fordern tats\u00e4chlich einen geistig erneuerten Kontinent, also nicht einen Nationalstaat, sondern Europa!\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a9 Gudrun Brzoska<\/em><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> T\u00f6r\u00f6k, Insel der Elefanten. Roman. Ludwigsburg 2010<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Michaelis Rahr, Gerti, Der Vorhang fiel. Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen. Waldburg 2004<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Grond, Drei M\u00e4nner. Novelle. Innsbruck-Wein 2004.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Harem. Erinnerungen der Prinzessin Djavidan Hanum, fr\u00fchere Gemahlin des Khediven von \u00c4gypten. Neuauflage M\u00fcnchen 1991<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> G\u00fclzar. Der Rosengarten. Erz\u00e4hlungen aus dem Orient. M\u00fcnchen 1942<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag Pop, Ludwigsburg 2017 ISBN: 978-3-86356-150-5 Bezug: Buchhandel; Preis: 20,00 Euro von Gudrun Brzoska Wie sch\u00f6n doch lesen ist: Eintauchen in andere Leben, Zusammenh\u00e4nge erahnen, fremde und farbige Welten kennen lernen. 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