{"id":4240,"date":"2017-04-30T10:41:15","date_gmt":"2017-04-30T10:41:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4240"},"modified":"2017-04-30T10:41:15","modified_gmt":"2017-04-30T10:41:15","slug":"arany-janos","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4240","title":{"rendered":"Arany, J\u00e1nos"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/arany_ja\u0301nos.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-4241\" title=\"arany_ja\u0301nos\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/arany_ja\u0301nos.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"243\" \/><\/a><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Geboren wurde J\u00e1nos Arany 1817 in Nagyszalonta (heute Salonta). Er entstammte dem verarmten Kleinadel und besuchte von 1832\u20131836 das Kolleg in Debreczen. Er arbeitete als Hilfslehrer, verdingte sich als Wanderschauspieler, war er Hilfslehrer in seiner Vaterstadt und wurde 1840 zum zweiten Komitatsnotar ernannt. Seinem dichterischen Talent verschaffte er mit einem Schlag Anerkennung, als er mit dem anonym ver\u00f6ffentlichten komischen Epos \u00bbDie verlorene Verfassung\u00ab (1845) einen Preis der Kisfaludy-Gesellschaft errang. Im folgenden Jahr, 1846, erhielt er den Kisfaludy-Preis f\u00fcr sein Meisterwerk Toldi.. Mit diesem Roman f\u00f6rderte Arany das aufkommende Nationalbewusstsein in Ungarn. Als Freund und Mitstreiter Pet\u0151fis verfasste er w\u00e4hrend des Freiheitskampfes von 1848\/49 patriotische Gedichte W\u00e4hrend der ungarischen Revolution bekleidete er. eine Konzipistenstelle im Ministerium Szemere, lebte dann mehrere Jahre arm und gedr\u00fcckt in seinem Heimatsort, bis er 1854 die Professur der ungarischen Sprache und Literatur am Gymnasium von Nagy-K\u00f6r\u00f6s erhielt, von wo er dann 1860 als Direktor der Kisfaludy-Gesellschaft nach Budapest berufen wurde. Seit 1859 ordentliches Mitglied der ungarischen Akademie, wurde er 1865 zum st\u00e4ndigen Sekret\u00e4r derselben ernannt. Deprimiert von den Ereignissen, vom Tod seines Freundes Pet\u0151fi und seiner Tochter (1865), zog er sich bis 1877 aus fast allen literarischen Aktivit\u00e4ten zur\u00fcck. In dieser Zeit \u00fcbersetzte er Shakespeare und die Kom\u00f6dien des Aristophanes. Danach begann er wieder zu dichten, in ganz neuem Ton: Er wendete sich dem Alter und dem Tod zu. Arany gilt in Ungarn als der gr\u00f6\u00dfte Balladendichter \u2013 zu einer Zeit, als die Ballade schon fast \u201eTot gesagt\u201c war, brachte er sie zu einzigartiger Bl\u00fcte.<br \/>\nEin zweites Epos hatte er in Angriff genommen, eine \u201eHunnentrilogie\u201c, die er aber nicht vollenden konnte. Nur ein Teil, \u201eBudas Tod\u201c wurde in Bruchst\u00fccken fertig. Er verstarb 1882.<br \/>\nIn Ungarn gilt er heute neben Pet\u0151fi, Ady und Attila J\u00f3zsef als einer der gr\u00f6\u00dften Dichter.<br \/>\nIn Deutschland fast unbekannt, gibt es von ihm hier nur antiquarisch ein B\u00e4ndchen und \u2013 mit etwas Gl\u00fcck Reprints von Toldi, Toldis Abend und seiner Ballade Frau Agnes.<br \/>\nSeine \u00abProsaischen Schriften\u00bb (Pest 1879) erweisen ihn als gr\u00fcndlichen Kenner der Literatur und als feinf\u00fchligen \u00c4sthetiker. A.s gesammelte Werke sind in vielen Ausgaben erschienen \u2013 und zu seinen Lebzeiten auch auf Deutsch.<\/p>\n<p><strong>In der \u2018Ehinger Bibliothek\u2019 befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>J\u00e1nos Arany Gedichte. Auswahl. Nachdichtungen von Markus Bieler, G\u00e9za Engl, Martin Reman\u00e9 u.a. Sch\u00e4tze der ungarischen Dichtkunst, Bd. VI. Corvina, Budapest 1984<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Geboren wurde J\u00e1nos Arany 1817 in Nagyszalonta (heute Salonta). Er entstammte dem verarmten Kleinadel und besuchte von 1832\u20131836 das Kolleg in Debreczen. 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