{"id":4137,"date":"2016-01-22T22:08:15","date_gmt":"2016-01-22T22:08:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4137"},"modified":"2017-01-22T22:21:12","modified_gmt":"2017-01-22T22:21:12","slug":"boszormenyi-zoltan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4137","title":{"rendered":"B\u00f6sz\u00f6rm\u00e9nyi, Zolt\u00e1n"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4138\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/boszormenyi_zoltan.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4138\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-4138\" title=\"boszormenyi_zoltan\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/boszormenyi_zoltan.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"159\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4138\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Privat<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Leider sind die Daten, die der Verlag \u00fcber den Autor zur Verf\u00fcgung stellt, mehr als d\u00fcrftig. Ich entnehme sie daher der \u00dcbersetzung einer Autobiografie des Schriftstellers:<br \/>\nGeboren wurde er 1951 in der ungarischen Minderheit im rum\u00e4nischen Arad. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb er beim Vater \u2013 eine harte Zeit f\u00fcr ihn. In Kolozsv\u00e1r (Cluj \/ Klausenburg) besuchte er das ungarische Ballett-Gymnasium. Nach dem Abitur musste er wieder zur\u00fcck nach Arad und verschiedene handwerkliche Arbeiten annehmen.<br \/>\nSchon als Sch\u00fcler hatte er in einer Literaturzeitung f\u00fcr Kinder in Kolozsv\u00e1r etwas publizieren k\u00f6nnen und wurde daf\u00fcr auch von namhaften Literaten sehr gelobt.<br \/>\nMit 28 Jahren, bereits verheiratet und mit einer Tochter, ver\u00f6ffentlichte er seinen ersten Gedichtband, zwei Jahre sp\u00e4ter, 1981, den zweiten. Diesen beschlagnahmte die Staatssicherheit sofort, brachte den Autor in einen Folterkeller und drohte, ihn fertig zu machen. 1984 floh er \u00fcber die jugoslawische Grenze nach \u00d6sterreich, wo er im Lager Traiskirchen sieben Monate bis zu seiner Ausreise nach Kanada verbringen musste. Bei seiner Ankunft dort, hatte er zwar nur 25 kanadische Dollar in der Tasche, konnte die Sprache nicht &#8211; und war doch \u00fcberzeugt, dass sich sein Leben jetzt zum Guten wenden w\u00fcrde. Unter der Bedingung, gleich den ersten englischen Sprach- und Literaturkurs erfolgreich bestehen zu m\u00fcssen, arbeitete er sehr hart, lernte Englisch, studierte Philosophie und schloss mit einem Diplom ab. Sieben Jahre nach seiner Ankunft in Toronto gr\u00fcndete er seine eigene Firma in der Werbebranche. Als reicher Gesch\u00e4ftsmann kehrte er nach der Wende nach Rum\u00e4nien zur\u00fcck und sanierte dort die Leuchtmittelherstellung. Danach besch\u00e4ftigte er sich wieder mit seiner alten Liebe, der Literatur, schrieb Gedichtb\u00e4nde und Romane. 2001 gr\u00fcndete er einen eigenen Verlag, eine ungarische Tageszeitung, \u201eNyugati jelen\u201c und eine ungarische Literaturzeitschrift \u201eIrodalmi \u00e9let\u201c, mit denen er die ungarische Minderheit in Rum\u00e4nien verbinden will. Seine eigenen Werke, die er, wie jeder andere Autor auch, in Fremdverlagen publizieren m\u00f6chte, suchen bis auf \u201eIn den Furchen des Lichts\u201c in Deutschland immer noch nach einem Verleger, obwohl sie schon in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzt sind. \u201eVanda\u201c z.B., besch\u00e4ftigt sich mit einem sehr gegenw\u00e4rtigen Thema: dem ewigen Kampf des Menschen, der versucht seine Nische in der Welt zu finden, auch wenn sich die Umst\u00e4nde gegen ihn verschw\u00f6ren. Der Roman liegt bereits in \u00dcbersetzung (von Julia Schiff) vor und ist ebenfalls bereits in mehreren Sprachen publiziert. In Deutschland hat er aber noch keinen Verleger gefunden.<br \/>\nInzwischen ist B\u00f6sz\u00f6rm\u00e9nyi h\u00e4ufig zwischen seinen verschiedenen Wohnsitzen in Kanada, Monaco, Ungarn und Rum\u00e4nien unterwegs.<br \/>\nNeben etlichen Literaturpreisen in Rum\u00e4nien und Ungarn erhielt der Autor 2012 den Jozsef-Attila-Preis.<br \/>\n<strong><br \/>\nIn der \u2018Ehinger Bibliothek\u2019 befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Rezension: B\u00f6sz\u00f6rm\u00e9nyi, Zolt\u00e1n \u2013 \u201cIn den Furchen des Lichts\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4141\">In den Furchen des Lichts. Roman. Originaltitel: Reg\u00e1l, 2011. Aus dem Ungarischen von Hans-Henning Paetzke. Verlag Mitteldeutscher Verlag Halle, 2016. ISBN: 978-3-95462-730-1<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Leider sind die Daten, die der Verlag \u00fcber den Autor zur Verf\u00fcgung stellt, mehr als d\u00fcrftig. 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