{"id":4116,"date":"2016-12-10T21:38:00","date_gmt":"2016-12-10T21:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4116"},"modified":"2016-12-10T21:39:53","modified_gmt":"2016-12-10T21:39:53","slug":"rezension-peterfy-gergely-der-ausgestopfte-barbar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4116","title":{"rendered":"Rezension: P\u00e9terfy, Gergely &#8211; &#8222;Der ausgestopfte Barbar&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/der_ausgestopfte_barbar1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-4118\" title=\"der_ausgestopfte_barbar\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/der_ausgestopfte_barbar1.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"184\" \/><\/a><em>Der ausgestopfte Barbar<br \/>\nRoman<br \/>\nAus dem Ungarischen von Gy\u00f6rgy Buda<br \/>\nVerlag Nischen, Wien 2016<br \/>\nISBN: 978-3-9503906-2-9<br \/>\nOriginaltitel: Kit\u00f6m\u00f6tt barb\u00e1r, 2014<br \/>\nBezug: Buchhandel, Preis: 28,00 Euro <\/em><\/p>\n<p>Als Sophia im Dachgescho\u00df des Hof-Naturalienkabinetts im Magazin stand und sich dem schwarzen K\u00f6rper des Angelo Soliman gegen\u00fcbersah, der aus einem tiefroten Schrank herauszutreten schien, zog ihr ganzes Leben an ihr vor\u00fcber. Es war zwei Monate nach dem Tod ihres Ehemanns, des gebildeten Literaten und Freigeistes Ferenc Kazinczy. Er hatte ihr, kurz bevor an der Cholera starb, alles \u00fcber das sonderbare Leben seines Freundes, des Hofmohren erz\u00e4hlt.<br \/>\nIn dieser Zeit schrieb er, bereits todkrank, an seinen Memoiren, um der Nachwelt nachzuweisen, warum er was wie getan hatte. Zum eigentlichen Punkt, zur Erz\u00e4hlung \u00fcber seinen Freund Angelo, konnte er nicht vordringen, weil er das Unaussprechliche, den Skandal gegen die W\u00fcrde eines Menschen, die Leichensch\u00e4ndung nicht aussprechen konnte. Er w\u00fcrde es nie niederschreiben k\u00f6nnen: Sophia wurde sein Sprachrohr, d. h. sein Schreibwerkzeug, die Erinnerung der Geschichte seiner Freundschaft mit Angelo, dem wichtigsten Menschen seines Lebens, den er als noch junger Mann kennen gelernt hatte. Soliman war damals schon Hauslehrer am Hofe Josef Liechtensteins und bereits 65 Jahre alt. Allm\u00e4hlich begriff ich, dass er mich dazu bestimmt hatte, anzuh\u00f6ren, wer er sei und was ihm geschehen sei, und viele Jahre sp\u00e4ter, als wir am Ende unserer Geschichte angekommen waren, erkannte ich auch, warum ich der Einzige war, von dem er Verst\u00e4ndnis erwarten konnte.<br \/>\nDie Ereignisse spielen zur Zeit der Aufkl\u00e4rung und ihrer Unterdr\u00fcckung w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution, zur Zeit der \u00dcberwachung und Bespitzelung im Habsburger Reich, sowohl in Wien, das nach einer Zeit der Freiheit wieder in dumpfen Aberglauben und Rachedurst gegen Andersdenkenden zur\u00fcckfiel, als auch in Ungarn, wo Unwissenheit und Unkultur geradezu als \u201enational\u201c galten. Die Hauptsache war doch, sich gegen den Adel, die Obrigkeit und gegen Neuerungen zu stellen, geschickt verbr\u00e4mt mit Unterw\u00fcrfigkeit, Denunziantentum und Liebedienerei.<br \/>\nFerenc und Angelo \u00e4hnelten sich wie die Vorder- und R\u00fcckseite einer M\u00fcnze: Der eine wei\u00df, der andere schwarz, doch beide Fremde, Ausgesto\u00dfene, Verlachte, trotz ihrer Gelehrsamkeit und Freiheitsliebe. Kazinczy war nicht nur der von der Nachwelt verehrte Neuerer der ungarischen Sprache in Wort und Schrift, sondern zu seinen Lebzeiten der Verfemte, der Revolution\u00e4r, der Staatsfeind und der zu sieben Jahren Kerker verurteilte angebliche Jakobiner.<br \/>\nSie sahen sich Fremdenhass gegen\u00fcber, dem Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr alles, was nicht althergebracht war, Vorurteilen und Aberglauben. Um sie auszul\u00f6schen oder in Ungnade zu bringen, wurden Intrigen gegen sie ersonnen, mit gr\u00f6\u00dfter Perfidie, jeder erdenklichen Bosheit und Grausamkeit.<br \/>\nDer eine, Angelo, war den Menschen seiner Zeit nicht geheuer, weil er schwarz war &#8211; seine Haut war seine Identit\u00e4t \u2013 und eben nicht \u201ewild\u201c, sondern gelehrt. Der andere, Ferenc, kunstsinnig und hochgebildet, war etwas realit\u00e4tsfremd und nicht \u201eganz von dieser Welt\u201c. Er suchte diese Welt zu ver\u00e4ndern, zu verfeinern mit \u00c4sthetik und Kultur, die einfachen Ungarn aus dem \u201eBarbarentum\u201c herauszuf\u00fchren mit seiner unermesslichen Bildung \u2013 und musste doch kl\u00e4glich Schiffbruch erleiden. Ferenc war ihnen fremd und in seiner Fremdheit lauerte die Gefahr, denn man konnte nie wissen, \u00fcber welch geheimes Wissen er verf\u00fcgte, mit dem er ihnen schaden konnte. \u2026 Was neu und nicht diesem Landstrich entsprungen war, \u2026 das konnte nur die Missgeburt b\u00f6ser Kr\u00e4fte sein und demzufolge sch\u00e4dlich und Verderben bringend. \u2026 Die neuartigen Geb\u00e4ude, Menschen in ungewohnter Kleidung, die neuen, aus Afrika und Amerika importierten Pflanzen erregten ihren Widerwillen und Zorn\u2026. sie setzten auch alles daran, sie zu zerst\u00f6ren und auszurotten. In allem wurde er gr\u00fcndlich missverstanden. Erst viel sp\u00e4ter konnte die Nachwelt \u00fcberhaupt ermessen, was ihnen geschehen war: Bei Angelo Soliman ist es eher der Skandal, der im Ged\u00e4chtnis haften bleibt, dass er als \u201eWilder\u201c ausgestellt wurde wie ein wildes Tier, eine Troph\u00e4e im Naturalienkabinett des Hofes \u2013 bei Kazinczy ist es die Leistung f\u00fcr die ungarische Sprache. Er wird heute in einem Mausoleum in Sz\u00e9phalom gew\u00fcrdigt, dem Denkmal der ungarischen Sprache.<br \/>\nAngelo wurde als Kind geraubt \u2013 sp\u00e4ter werden sich die abenteuerlichsten Ger\u00fcchte um seine Herkunft spinnen -, als Sklave verkauft und an verschiedene F\u00fcrstenh\u00f6fe weiterverschenkt, oder als Erbmasse weitergereicht. Als Schau-, Prunk- und Vorzeigeobjekt wurde er angef\u00fcllt mit dem Wissen seiner Zeit. Und da er ein intelligenter Knabe war, eignete er sich dieses Wissen auch nach und nach selbst an, ohne es nur \u2013 wie auf Knopfdruck \u2013 von sich zu geben und nachzuplappern. \u2013 F\u00fcrst Lobkowitz, sein zweiter Besitzer, hatte beschlossen, aus diesem Exemplar der schwarzen Rasse einen in allen Belangen tadellosen Wei\u00dfen zu gestalten. Angelo war damals acht Jahre alt. Er sollte das Gesch\u00f6pf seines jeweiligen Besitzers sein, das stolz vorgezeigt werden \u2013 aber bei Nichtgebrauch auch in die Ecke und in die \u201eReservatenkammer\u201c gestellt werden konnte. Nicht nur war er Kenner der Mineralien und exotischen Sammlung des ber\u00fchmten Mineralogen Ign\u00e1c von Born, Soliman sprach sechs Sprachen, wusste Klavier zu spielen, zu komponieren und Reime zu verfassen.<br \/>\nErzogen in der damaligen P\u00e4dagogik war er ein belesener, wissender und gesuchter Erzieher, ein gesuchter Ratgeber vieler bekannter Pers\u00f6nlichkeiten. Dazu kam seine Mitgliedschaft in der Freimaurerloge \u201eZur wahren Eintracht\u201c, deren Vizemeister er sogar eine Zeit lang war.<br \/>\nEr hatte heimlich geheiratet \u2013 und wurde daf\u00fcr von F\u00fcrst Josef Wenzel zu Liechtenstein von dessen Hof verbannt. Seine Frau Magdalena starb fr\u00fch, geblieben war ihm seine braunh\u00e4utige Tochter Josepha.<br \/>\nDie Frauen rissen sich um ihn, es war \u201echic\u201c, wenn der hochber\u00fchmte Sarazene sich mit ihnen abgab. Doch er erfuhr nicht nur Hochachtung ob seiner gelehrten Pers\u00f6nlichkeit, sondern viel mehr \u201eniedertr\u00e4chtige und plumpe Streiche, grobe Angriffe sonder Zahl\u201c. Soliman selbst studierte stoisch seine Zeitgenossen, die Bewunderer und Schmeichler, die \u00dcbelt\u00e4ter und Dummen.<br \/>\nAuch Sophia, Ferenc Kazinczys Frau, Tochter eines Alchemisten und Freimaurers war genau genommen in einer solchen Lage: Zun\u00e4chst vom Vater, sp\u00e4ter vom Ehemann angef\u00fcllt mit Wissen und Kultur, war auch sie ein Gesch\u00f6pf ihrer \u201eBesitzer\u201c. Sie war der makellose Grundstoff, aus dem ein Ehemann eine zu ihm passende Frau gestalten konnte. Sie sollte lesen &#8211; in der passenden Umgebung versteht sich &#8211; ihrem Gatten eine gleichwertige Diskussionspartnerin sein, sich so geben und kleiden, wie die Ehefrauen seiner angebeteten Literaturg\u00f6tter, z. B. Christiane Goethe oder Magdalena Schiller. Als sie diese Rolle endlich abstreifen konnte, ging auch in ihrer Ehe etwas zu Ende. Wir ma\u00dfen alle unsere Taten daran, wie weit wir uns durch sie von der Barbarei entfernten und wann das erhoffte Publikum, das uns aus der Zukunft beobachtete, klatschen und wann es sich langweilen w\u00fcrde. \u2026..Ich konnte nicht in die Kammer treten, nicht \u00fcber den Hof gehen, ohne zu f\u00fchlen, ich sei ein Teil einer Geschichte, einer Auff\u00fchrung, einer meisterhaften Erz\u00e4hlung. Sie wurden so zu Gefangenen ihres eigenen Anspruches, sich aus der Barbarei zu erheben, Lehrmeister und Vorbilder k\u00fcnftiger Generationen zu sein.<br \/>\nWie der, sp\u00e4ter mit Holz und S\u00e4gemehl ausgestopfte Soliman, wurde auch Sophia ausgestopft mit Wissen und Erwartungen. Ihre eigene Situation beschreibt sie mit Ingrimm, Humor und Selbstironie.<br \/>\nDass das Ehepaar Kazinczy im praktischen Leben und in der Erziehung seiner Kinder erfolglos war, indem es zu hohe Erwartungen und Anforderungen an seine Nachkommen und an die Umwelt stellte, versteht sich fast von selbst. Dass aber seine Umwelt, die Bauern, die Adeligen, ja die eigene Familie so gar nicht sehen wollten, welche Sch\u00f6n- und Freigeister sich da um ein kultivierteres Leben bem\u00fchten und all ihr Sinnen und Trachten darauf richteten, als Vorbilder die Welt besser und \u00e4sthetischer zu machen, das ist schwer zu verstehen. Ja, die Bosheit und Verbrechen der Familie gegen ihn und seine Frau wogen um so schwerer, als die Verwandtschaft selbst in ihren dunklen und schwarzen Schatten lebten, die Gesellschaft aber auf ihrer Seite hatte.<br \/>\nWie es dazu kommen konnte, dass Soliman seine Haut \u2013 wahrscheinlich gezwungenerma\u00dfen \u2013 dem Kaiserlichen Hof vermachte, und wie sein Freund Ferenc, f\u00fcr einen Tag aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen, das Ausweiden und Ausstopfen seines Freundes mitansehen musste, das erz\u00e4hlt Gergely P\u00e9terfy in einem hochspannenden kulturhistorischen Krimi: Zehn Jahre lang hatte er in \u00f6sterreichischen Archiven nach diesem Exoten geforscht und seine Geschichte der Fremdheit und des Unverstandenseins gedeutet. Gleichzeitig lesen wir eine aufregende Geschichte der Habsburger in dieser Zeit, ihrer Kriege und ihrer Niederlagen.<br \/>\nNat\u00fcrlich hatte sich Soliman den Argwohn des Hofes zugezogen durch seinen Umgang mit revolution\u00e4ren Ideen und deren Bef\u00fcrwortern. Das lie\u00df man ihn sp\u00fcren und bedr\u00e4ngte ihn, seine Haut zur wissenschaftlichen Anschauung zu spenden. Seine Tochter Josepha lief zwar noch lange Zeit Sturm dagegen und forderte die Herausgabe der gesamten sterblichen \u00dcberreste ihres Vaters, doch vergebens. Zehn Jahre lang stand der ausgestopfte Angelo Soliman im Naturalienkabinett des Hofes, bis er \u2013 unansehnlich geworden \u2013 ins Magazin verbannt wurde &#8211; und mit ihm die ausgestopften Tiere und weitere dunkelh\u00e4utige Personen. \u2026 Seitens des Hofes handelte es sich offenbar um schiere Arroganz, um ein machttrunkenes Schwelgen, das einzige Ziel sei, in der Person Angelos jeden zu erniedrigen, der je sein Leben in den Dienst aufkl\u00e4rerischer Idee gestellt hatte, und triumphierend seine Macht \u00fcber unsere K\u00f6rper zu demonstrieren. Sie w\u00fcrden ihn unter die Tiere verbannen, neben den pr\u00e4parierten Tapir, das Wasserschwein, den Schakal und den ausgestopften Kanarienvogel\u2026. Angelo war die Geschichte seiner Haut, und diese Geschichte kannte nur ich (Ferenc Kazinczy) in ihrer vollen Tiefe und in allen Einzelheiten. &#8230; Ferenc sollte das einzig M\u00f6gliche tun: aussprechen, was ihm, Angelo, widerfahren war.<br \/>\nIn den Wirren des ungarischen Freiheitskampfes 1848\/49 verbrannte das ganze Inventar des kaiserlichen Magazins. Eine sp\u00e4te Feuerbestattung.<br \/>\nP\u00e9terfy verschlingt kunstvoll die Leben seiner Protagonisten und ihrer Zeitgenossen mit den Erinnerungen der Erz\u00e4hlerin Sophia T\u00f6r\u00f6k von Szendr\u0151. Sie erinnert sich Kapitel f\u00fcr Kapitel weiter zur\u00fcck, stehend und schauend im Naturalienkabinett des Hofes, bis ihr im letzten Kapitel die Choleraepidemie den Ehemann nimmt, sie selbst aber befreit: Als ich schlie\u00dflich im Magazin auf dem Dach des Hof-Naturalien-Cabinets verweilte und der schwarze K\u00f6rper mir aus der gl\u00fchenden Tiefe des roten Schranks entgegentrat, wusste ich schon, dass ich vor mir selber stand.<br \/>\nNicht nur der Roman von P\u00e9terfy ist \u00fcberaus atemberaubend und spannend zu lesen, Vergn\u00fcgen bereitet auch die kompetente \u00dcbersetzung von Gy\u00f6rgy Buda im passenden Wiener Idiom.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ausgestopfte Barbar Roman Aus dem Ungarischen von Gy\u00f6rgy Buda Verlag Nischen, Wien 2016 ISBN: 978-3-9503906-2-9 Originaltitel: Kit\u00f6m\u00f6tt barb\u00e1r, 2014 Bezug: Buchhandel, Preis: 28,00 Euro Als Sophia im Dachgescho\u00df des Hof-Naturalienkabinetts im Magazin stand und sich dem schwarzen K\u00f6rper des &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4116\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[350],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4116"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4116"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4120,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4116\/revisions\/4120"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}