{"id":4075,"date":"2016-10-23T18:41:25","date_gmt":"2016-10-23T18:41:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4075"},"modified":"2016-10-23T18:41:25","modified_gmt":"2016-10-23T18:41:25","slug":"rezension-konrad-gyorgy-gastebuch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4075","title":{"rendered":"Rezension: Konr\u00e1d, Gy\u00f6rgy &#8211; &#8222;G\u00e4stebuch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ga\u0308stebuch.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-4076\" title=\"ga\u0308stebuch\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ga\u0308stebuch.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"249\" \/><\/a><em>G\u00e4stebuch<br \/>\nNachsinnen \u00fcber die Freiheit<br \/>\nAus dem Ungarischen von Hans-Henning Paetzke<br \/>\nVerlag Suhrkamp Berlin 2016<br \/>\nISBN: 978-3-518-42533-6<br \/>\nOriginaltitel: Vend\u00e9gk\u00f6nyv, 2013<br \/>\nBezug: Buchhandel, Preis: 22,95 Euro<\/em><\/p>\n<p>Sein ganzes langes, oft bedrohtes Leben l\u00e4sst Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d, Schriftsteller und Philosoph in kurzen Streiflichtern vor uns Revue passieren. Er l\u00e4dt uns ein, Gast bei ihm zu sein, erkl\u00e4rt uns manches, l\u00e4sst uns teilhaben an seinen Zeitspr\u00fcngen und Gedankensplittern. Gleich zu Beginn fragt er sich selbst, was denn dieses Buch sei &#8211; Textpatience oder Roman? Und schon ist er dabei, seine G\u00e4ste in die Entstehung eines Romans, an den \u00dcberlegungen und pl\u00f6tzlichen Einf\u00e4llen dazu, mit hineinzunehmen.<br \/>\nNein, ein Roman ist dieses &#8222;G\u00e4stebuch&#8220; sicher nicht, eher eine Aphorismensammlung, eher sein Verm\u00e4chtnis an die Nachwelt, sein Res\u00fcmee: So sieht er sich, so sollen ihn seine Leser sehen. Wer einen durchg\u00e4ngigen Text erwartet, wird entt\u00e4uscht sein: Man sollte das Buch in kleinen H\u00e4ppchen genie\u00dfen, gem\u00fctlich in einem Sessel sitzend, vielleicht ein Glas Rotwein trinkend &#8211; ganz wie sein Autor es am liebsten selbst tut &#8211; das Gelesene \u00fcberdenken &#8211; und selbst ins Philosophieren kommen. Immer wieder betont Konr\u00e1d, dass er ein gl\u00fcckliches, erf\u00fclltes Leben gef\u00fchrt habe, er, ein Davongekommener: Beinahe w\u00e4re er deportiert, beinahe erschossen worden, beinahe ins Gef\u00e4ngnis gekommen. Je \u00e4lter er wird, umso dankbarer ist er f\u00fcr sein Leben: So wie es war, war es gut. Angst kennt er bis heute nicht: &#8222;Wovor sollte ich Angst haben?&#8220;<br \/>\nEinigerma\u00dfen chronologisch beleuchtet er in knappen S\u00e4tzen und ganz kurzen Kapiteln sein Leben, seine Ansichten. Erz\u00e4hlt er eine kleine Episode, ger\u00e4t er gleich danach ins Gr\u00fcbeln und Philosophieren: Geboren ist er 1933, mit 11 Jahren fast deportiert, so wie alle seine Klassenkameraden &#8211; mit deren Andenken er seither lebt. 1956 hatte er sein Studium abgeschlossen, die Revolution brach aus, sein Leben nahm eine andere Wendung, er wurde Jugendschutzinspektor. Emigrieren, wie viele seiner Altersgenossen, wollte er nicht: Seine Sprache ist ungarisch, darin kann er sich ausdr\u00fccken. Er ist Ungar und Jude. &#8211; &#8222;Dass ich ungarischer Schriftsteller bin, daran w\u00fcrde sich selbst dann nichts \u00e4ndern, w\u00fcrde man mich des Landes verweisen oder ich mich selbst dazu entschlie\u00dfen, mich von hier wegzubegeben. &#8211; Da meine beiden Zugeh\u00f6rigkeiten &#8211; die ungarische und die j\u00fcdische &#8211; gleicherma\u00dfen stark sind, versuche ich, zwischen ihnen Frieden zu stiften.&#8220; Konr\u00e1d wurde Mitarbeiter im Institut f\u00fcr St\u00e4dteplanung. Aus all diesen Episoden und T\u00e4tigkeiten gingen \u00fcbrigens bemerkenswerte schriftstellerische Werke hervor, die in Ungarn jedoch nur teilweise und zensiert, publiziert werden konnten. In den 70er Jahren durfte er ins Ausland reisen und sich im Westen umsehen. In den 80ern wurde er zum Mahner f\u00fcr Europa und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mischte er sich vor\u00fcbergehend in die aktive Politik ein. Auch die Zeit als Pr\u00e4sident der Akademie der K\u00fcnste in Berlin streifen seine Gedanken &#8211; und wie erleichtert er war, als er, der mit Auszeichnungen bedachte Autor, wieder nach Hause zur\u00fcckkehren konnte, in die Einsamkeit des Schreibens, ohne Verpflichtungen, die er ohnehin seinem alter ego, seinem Ich im Roman, Kalligaro, am liebsten aufgehalst hatte. Der hatte f\u00fcr ihn all das erledigt und zwar freundlich und charmant, wozu er selbst keine Lust gehabt hatte.<br \/>\nMit Freude spricht er von seiner Familie, seinen verschiedenen Ehefrauen, Kindern und Enkelkindern. Sie sind ihm wichtig. Doch Freiheit geht ihm \u00fcber alles; Freiheit und Verantwortung geh\u00f6ren f\u00fcr ihn untrennbar zusammen: Freiheit nicht nur von etwas, sondern auch die Freiheit etwas zu tun.<br \/>\nManche Texte kennt der Leser schon aus anderen B\u00fcchern, hier sind sie zum Teil \u00fcberarbeitet, komprimiert.<br \/>\nUnd immer ist er sich seines Alters und des vielleicht schon nahenden Todes bewusst &#8211; er ist bereit, doch gern w\u00fcrde er noch ein wenig leben.<br \/>\nEin Flaneur ist er, ein Bummler, der gern spazieren geht, die Natur beobachtet &#8211; oder zu Hause im Sessel sitzt, beobachtet, nachsinnt &#8211; am liebsten mit einem Glas Cognac.<br \/>\nSchriftsteller geh\u00f6ren f\u00fcr ihn zu einer hehren Spezies: Fantasie im Kopf, Freiheit im Herzen: &#8222;&#8230;ein Weltbund rasender Individualisten. \u00dcber uns haben wir niemanden, nur den Sternenhimmel&#8220; und \u00fcber &#8222;&#8230; die Moral des Schriftstellers &#8211; Der Wille zur Autonomie des Geistes&#8220;.- &#8222;Ich schreibe nicht, um die Anerkennung der Leser zu erringen, sondern weil ich einer Textpassage ihren Schliff und dem formlosen, ahnungsvollen und auf seine Geburt wartenden Gedanken eine Gestalt verleihen m\u00f6chte.&#8220;<br \/>\nAlles was ihm in den Sinn kommt, wird thematisiert: die Religion, die Politik, seine Unzufriedenheit mit dem heutigen Ungarn, seine Kinder und Enkelkinder, ein Spaziergang &#8211; und schon wird ein kleiner philosophischer Exkurs daraus. Manchmal k\u00f6nnte das auch ein Anfangsfaden f\u00fcr einen Roman sein.<br \/>\nBreiten Raum nehmen seine \u00dcberlegungen und Gedankensplitter zu seinem Leben als &#8222;heimlicher&#8220; Schriftsteller des ungarischen Samisdat und Dissidenten w\u00e4hrend des Kommunismus ein. Damals hatte er jahrelang Publikationsverbot, konnte seine Werke nur heimlich \u00fcber die Grenze ins Ausland bringen und dort ver\u00f6ffentlichen. Sein Einkommen bestand aus diesen im Ausland \u00fcbersetzten Werken; in Ungarn lebte er von Gelegenheitsarbeiten &#8211; und war trotzdem zufrieden. Heute scheint ihm, im R\u00fcckblick an damals, das Leben lebenswert, weil er tat, was er tun musste, in der inneren Emigration sich frei f\u00fchlte und schrieb, was er wollte.<br \/>\nManchmal regt er sich aber doch auf, \u00fcber die Politik, \u00fcber seine Landsleute, \u00fcber den zunehmenden Antisemitismus in Ungarn: &#8222;Die Herrschaft der Partei ist gefallen. Auf wen kann man nun seinen Hass lenken? Auf die Juden.&#8220;<br \/>\nH\u00e4ufig unterbricht er seine Spazierg\u00e4nge und Kaffeehausbesuche, um sich in Budapest an die St\u00e4tten zu erinnern, wo den Juden 1944 so viel Leid widerfuhr. Er denkt an seine vergasten Klassenkameraden, an die Deportationen, an die in die Donau geschossenen Opfer. &#8222;Sich erinnern hei\u00dft lernen. &#8211; Erinnerung ist eine Impfung gegen Faschisierung.&#8220; Zeitspr\u00fcnge. Und immer wieder ein vergleichender Blick auf heute, auf Korruption und Rassismus. Er sinniert \u00fcber die Zeit &#8211; \u00fcber Politik, die Jahre des Kommunismus, 1956, die Ermordung Imre Nagys, \u00fcber K\u00e1d\u00e1r. Er \u00fcberdenkt seine Freundschaften mit Schriftstellerkollegen, Existenzialisten, die von der Partei versto\u00dfen worden waren. Und immer wieder kehren seine Gedanken an den Krieg zur\u00fcck. Kurze Zeit hatte er sich politisch engagiert, unterschrieb Petitionen f\u00fcr die polnischen Kollegen, wurde gebeten mitzumachen. Doch eigentlich ist das seine Sache nicht: Er sieht sich als Zuschauer, der seine Gedanken frei schweben l\u00e4sst. Wenn schon politisch, dann eher als Vers\u00f6hner. Nat\u00fcrlich geriet er auch in die M\u00fchlen der politischen Polizei, wurde verh\u00f6rt, landete fast im Gef\u00e4ngnis. Er streift die Wende nach 1989, macht sich Gedanken, wie angreifbar er vielleicht gewesen sei, jedoch: &#8222;Keine einzige der im Gro\u00dfkaufhaus angebotenen Konfektionsideologien habe ich mir andrehen lassen. Allesamt sind sie ein heimt\u00fcckisches B\u00fcndnis mit dem T\u00f6ten von Menschen eingegangen&#8220;.<br \/>\nEr sieht von seinem Kaffeehausplatz auf Geb\u00e4ude in denen gefoltert, zusammengeschlagen wurde, Geb\u00e4ude in denen er damals Zuflucht mit seiner Schwester gefunden hatte. Seine &#8222;Antiwelt&#8220;. Zwischen Erinnerung und Traum.<br \/>\nEinzelnen Schriftstellerfreunden und Weggenossen windet er einen Erinnerungskranz, Danilo Ki\u0161, Imre Kert\u00e9sz, den er schon beobachtet hatte, als dieser noch f\u00fcrs Kabarett schrieb, und anderen.<br \/>\nKonr\u00e1d gibt S\u00e4tze ab, \u00fcber deren G\u00fcltigkeit er sich sicher ist:<br \/>\n\u00dcber Schriftsteller: &#8222;Wir haben gelernt, keinerlei menschlicher Behauptung restlos Glauben zu schenken. In Europa ist das denkende Ich zum wichtigsten Gegenstand des Denkens geworden. Dass das Ich und die Welt nicht eins sind, erfahren wir hier am klarsten.&#8220;<br \/>\n\u00dcber Ost- und Westeuropa: &#8222;Der osteurop\u00e4ische Durchschnittsmensch erlebt die Welt als eine Serie von Niederlagen; seine Ziele konnte er nicht erreichen, die Erf\u00fcllung seiner Sehns\u00fcchte ist ihm nicht gelungen, und die \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4fte h\u00e4lt er f\u00fcr schrecklich \u00fcberm\u00e4chtig. &#8211; Sein Ziel besteht in der konfliktfreien Anpassung. Er glaubt, f\u00fcgsames Verhalten und die Strategie des Mauselochs seien vorteilhaft.&#8220;<br \/>\n\u00dcber die j\u00fcdische Religion: &#8222;Der Gott, mit dem der Jude spricht, ist ewig, zeitlos, befindet sich jenseits der Grenze menschlichen Lebens.&#8220;<br \/>\n\u00dcber Nationalismen: &#8222;Der ideale lokale Idiot ist der Familie gegen\u00fcber herablassend und der Obrigkeit gegen\u00fcber unterw\u00fcrfig&#8220; Und er reflektiert dar\u00fcber, wie schwer es diesem Menschen f\u00e4llt, etwas zu tun, wenn man ihm dazu keine Order gegeben hat. &#8222;Und wenn der Nationalstaatskult bereits \u00fcberhandnimmt, dann taucht als Heilsbringer der F\u00fchrer auf.&#8220;<br \/>\nSein Kalligaro-Ich kam immer mit Wenigem zurecht, brauchte nicht viel, nur Freiheit. Materielles besch\u00e4ftigte ihn wenig &#8211; er hatte genug und das w\u00fcrde wohl so bleiben.<br \/>\n\u00dcber sich selbst (Kalligaro): &#8222;Zwischen seiner Geburt und heute ist dies und jenes mit ihm geschehen, hat sich bestimmend auf ihn ausgewirkt, er ist eine Figur geworden. &#8211; Manchmal wollte er sich interessanter zeigen, als es der Wirklichkeit entsprach; er nahm Rollen an, die damit einhergingen, dass er geringsch\u00e4tzte, was ihm tats\u00e4chlich geh\u00f6rte. &#8211; Nach seinem Tod soll man ihn verbrennen und die Asche zerstreuen.&#8220;<br \/>\n\u00dcber sein Leben nach dem 80. Geburtstag: &#8222;Meine einsamen Stunden verbrachte ich seit sechzig Jahren mit meinen toten Spielkameraden; wenn ich die Augen schloss, kamen sie herbei. &#8211; Ich gehe nach Hause. Alles auf meinem Weg Vergangene mochte ich. &#8211; Es &#8211; Was ich sage, halte ich heute vielleicht f\u00fcr richtig, morgen schon nicht mehr. Ich muss nicht immer der gleiche sein.&#8220;<br \/>\nUnd noch ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den K\u00fcnstler: &#8222;Unter den B\u00fcrgern haben es die K\u00fcnstler auf dem Weg der Unabh\u00e4ngigkeit am weitesten gebracht. Auch in jener Verwegenheit, im eigenen Namen zu sprechen, als w\u00fcrden sie ihre aus einer einzigen Person bestehenden Republik vertreten. Kultur kostet weniger als R\u00fcstung und bringt mehr Nutzen. Das Verschwinden des Eisernen Vorhangs ist nicht den Waffen, sondern den Worten zu verdanken.&#8220;<br \/>\nUnd immer wieder &#8211; fast beschw\u00f6rend &#8211; \u00fcber die Freiheit: &#8222;Der freie Mensch trifft Unterscheidungen und w\u00e4gt die Folgen ab: Was passiert, wenn er den Erwartungen entspricht, was wenn er sich ihnen verweigert&#8220; Was geschieht, wenn er sich duckt oder widersetzt? &#8211; Sowohl zur Freiheit als auch zur Verantwortung bedarf es erheblicher Intelligenz. Eines klugen Herzens&#8230; &#8220; &#8211; &#8222;Frei bin ich, wenn ich tue, tun kann, was ich f\u00fcr das Richtigste halte. &#8211; Frei bin ich, wenn ich die M\u00f6glichkeit habe, mit dem, was ich mache, einverstanden zu sein, wenn mir meine Verpflichtungen gefallen, ich sie selbst eingegangen bin.&#8220;<br \/>\nSeiner Biografie ist noch hinzuzuf\u00fcgen, dass Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d heute mit seiner dritten Frau und seinen kleinen Kindern am liebsten in Hegymagas oberhalb des Plattensees lebt, wo er weiterhin schreibt, philosophiert und G\u00e4ste empf\u00e4ngt, die sich auf ihn einlassen wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00e4stebuch Nachsinnen \u00fcber die Freiheit Aus dem Ungarischen von Hans-Henning Paetzke Verlag Suhrkamp Berlin 2016 ISBN: 978-3-518-42533-6 Originaltitel: Vend\u00e9gk\u00f6nyv, 2013 Bezug: Buchhandel, Preis: 22,95 Euro Sein ganzes langes, oft bedrohtes Leben l\u00e4sst Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d, Schriftsteller und Philosoph in kurzen Streiflichtern &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=4075\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[344],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4075"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4075"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4077,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4075\/revisions\/4077"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}