{"id":3950,"date":"2015-09-26T18:08:01","date_gmt":"2015-09-26T18:08:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3950"},"modified":"2015-09-26T18:08:46","modified_gmt":"2015-09-26T18:08:46","slug":"rezension-toth-krisztina-aquarium","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3950","title":{"rendered":"Rezension: T\u00f3th, Krisztina &#8211; &#8222;Aquarium&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/aquarium.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-3951\" title=\"aquarium\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/aquarium.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"211\" \/><\/a><em>Aus dem Ungarischen von Gy\u00f6rgy Buda<\/em><br \/>\n<em> Verlag Nischen, Wien 2015<\/em><br \/>\n<em> ISBN: 978-3-9503345-9-3<\/em><br \/>\n<em> Originaltitel: akv\u00e1rium, 2013<\/em><br \/>\n<em> Bezug: Buchhandel, Preis: 23,00 Euro<\/em><\/p>\n<p>Bereits ihre beiden, in Deutschland publizierten Novellenb\u00e4nde \u201eStrichcode\u201c und \u201ePixel\u201c, haben in der Kritik f\u00fcr einiges Aufsehen und positive Resonanz gesorgt. Nun macht uns der Nischenverlag mit dem ersten Roman von Krisztina T\u00f3th bekannt.<br \/>\nWie in ihren Novellen, die zusammengenommen doch ein Ganzes aus lauter Einzel\u001ferz\u00e4hlungen ergaben, so bilden hier Menschen, die kaum in zwischenmenschlicher Ber\u00fchrung stehen, eine gebundene Geschichte, einen Roman. Dieser erz\u00e4hlt auf den ersten Blick eine einfache Geschichte: Die Geschichte eines versto\u00dfenen M\u00e4dchens, das, als es selbst Mutter wird, die eigene Mutterrolle genauso wenig annehmen kann und ihrerseits die Tochter abgibt. Der Kreis schlie\u00dft sich; denn das Kind wird ausgerechnet bei seiner Gro\u00dfmutter abgestellt, die ob ihres unsteten Lebens damals ihre Tochter in ein Waisenhaus abgegeben hatte. Auf den zweiten Blick erweist sich die Geschichte aber als sehr vielschichtig: In sich geschlossene Erz\u00e4hlungen, wie z. B. die \u201evom kleinsten Hut der Welt\u201c sind ebenso zu finden, wie atmosph\u00e4rische Erz\u00e4hlungen zu Historie und Zeitgeschichte. Dazu muss der Leser sehr aufmerksam in die Geschichte eintauchen: Krisztina T\u00f3th macht eine Familie lebendig von den Nachkriegszeiten bis Ende der 70er Jahre in Budapest. Wieder einmal nimmt die Autorin in drastischen Bildern die Zeit der Diktaturen in Ungarn unter die Lupe, wobei sie auch die Zeit der Judenverfolgung nicht ausschlie\u00dft. Sie bleibt sich treu: Auch im Roman wendet sich nichts zum Guten, deutet sich kein hoffnungsfrohes Ende an. Wie das titelgebende Aquarium verf\u00e4llt das Leben ihrer Figuren und erlischt im Tr\u00fcben. Sprachlich ist ein weiteres Mal T\u00f3ths skurril-ironischer Erz\u00e4hlton zu bewundern, der auch kleinste Episoden aufspie\u00dft &#8211; meisterhaft \u00fcbersetzt in \u00f6sterreichischem Sprachklang von Gy\u00f6rgy Buda.<br \/>\nIn bescheidenen Verh\u00e4ltnissen leben die Protagonisten, hermetisch abgeschlossen, mit wenig Kontakt nach au\u00dfen. In drei Teilen bl\u00e4ttern sich uns Lebensgeschichten und Lebensabschnitte auf, wobei der erste Teil nicht nur als Zeitraffer \u00fcber die ganze Geschichte fungiert, sondern auch die erste und dritte Generation zusammenbringt. Dabei bestimmen vor allem die Frauen den Fortgang der Geschichte: die schrullige Gro\u00dfmutter Klari-Oma, eine Roma, die ihre Tochter Vera in ein Waisenhaus abgeschoben hatte, aus dem sie von Tante Edit und Onkel J\u00f3ska, dem j\u00fcdischen Ehepaar Weininger herausgeholt wird. Die praktische Edit h\u00e4lt die Z\u00fcgel in der Hand; denn sie hat nicht nur f\u00fcr ihre schwachsinnige, aber gutm\u00fctige Schwester Edu zu sorgen, sondern auch f\u00fcr ihren Mann, der das Elend des Lebens am liebsten bei Schachspiel und Schnaps vergessen m\u00f6chte. Die dunkelhaarige Vera kann Abitur machen und versucht, sich aus der Enge und dem eint\u00f6nigen Leben ihrer Jugend zu befreien. In ihren Tr\u00e4umen will sie eine moderne junge Frau werden, blond und sch\u00f6n wie ein Mannequin aus dem Westen. Ob ihre kleine Tochter Vica einmal die M\u00f6glichkeit haben wird, in ferner Zukunft aus den erstarrten Verh\u00e4ltnissen herauszukommen, l\u00e4sst die Autorin offen. Es k\u00f6nnte gut sein, dass auch hier nur die Sehnsucht danach \u00fcbrig bleiben wird.<br \/>\nEs sind alles kaputte Figuren, die sich im und um das Aquarium ihres Lebens bewegen, im d\u00fcster-schummrigen Licht der verfaulenden und verfallenden Gesellschaft der sie umschlie\u00dfenden Diktatur. Wie im heruntergekommenen Aquarium zu Ende der Geschichte, wechselt auch hier niemand das Wasser, d.h. es kommt weder Frischluft noch etwas Lebenserhaltendes hinzu. Die Bewohner des Aquariums sehen die Welt da drau\u00dfen nur durch ihr Glas als Objekte der Sehnsucht; und die drau\u00dfen erblicken die im Aquarium als geheimnisvolle monstr\u00f6s-verzerrte Wesen.<br \/>\nDrastisch-grotesk begegnet uns die verwahrloste, aber lebenst\u00fcchtige Gro\u00dfmama in ihrem Kellerloch, in dem sie seit 20 Jahren lebt. Sie versteht es, immer wieder auf die F\u00fc\u00dfe zu fallen. Mit Beharrlichkeit, schlauer Impertinenz und Ausdauer erreicht sie ihre Ziele, wobei ihr Zeit- und Realit\u00e4tssinn fast v\u00f6llig abhanden gekommen sind. Ihre Tochter Vera sch\u00e4mt sich ihrer \u2013 ihr Enkelkind Vica arrangiert sich mit ihr. \u201eSie war \u00fcberhaupt nicht wie eine normale Gro\u00dfmutter: Sie trug Lippenstift, kleidete sich mit nervt\u00f6tender Geschmacklosigkeit und log fortw\u00e4hrend.\u201c<br \/>\nAls Vera in die Familie Weininger kommt, trifft sie auf das \u201earmen Edulein\u201c: \u201eVor der Wohnungst\u00fcr hockte eine Frau unbestimmbaren Alters mit aufgedunsenem Bauch und Augengl\u00e4sern, die F\u00fc\u00dfe in ihren klobigen, hohen Schuhen hatte sie gegen das eiserne Gel\u00e4nder gestemmt. Sie blickte nicht auf unter ihren Haaren, die ihr das Gesicht verdeckten, sie begr\u00fc\u00dfte die Ank\u00f6mmlinge nicht, sie rauchte mit geschlossenen Augen weiter.\u201c Edit wacht \u00fcber sie, pflegt sie, auch wenn das manchmal fast \u00fcber ihre Kr\u00e4fte geht. Die kettenrauchende Edu arbeitet im Krankenhaus, verrichtet die Arbeiten, die sonst keiner machen will mit Hingabe. Auftr\u00e4ge, die man ihr gibt, wiederholt sie st\u00e4ndig vor sich hin \u2013 was mancherlei Komik f\u00fcr den Leser bereit h\u00e4lt. \u2013 So wie sich ihre Tochter Vica irgendwie mit ihrer Gro\u00dfmutter, der Klari-Oma arrangieren wird, so freundet sich Vera mit dem armen Edulein an.<br \/>\nDie dichte Erz\u00e4hlatmosph\u00e4re erlaubt es dem Leser, die Lebensumst\u00e4nde im kommunistischen Ungarn nachzuvollziehen: Es sind die kleinen Geschichten, welche Hinweise auf Vergangenheit und Gegenwart in der R\u00e1kosi-\u00c4ra geben: Das elende Leben der armen Leute in ihren beengten Wohnungen und die k\u00e4rglichen Mahlzeiten: \u201ein letzter Zeit gab es kaum Obst und Gem\u00fcse und Fleisch \u00fcberhaupt niemals\u201c. Dazu Missgunst und Denunziationen &#8211; die nicht verarbeitete Judenverfolgung mit den Hinweisen auf Auschwitz, wo z. B. Onkel Gabi, ein \u00e4lterer arbeitsloser Lehrer seine ganze Familie verloren hatte. Er ehrt sie, indem er weiterhin sechs St\u00fchle um seinen Tisch stellt, obwohl die Wohnung daf\u00fcr eigentlich zu klein ist. Er kann die Erinnerung nicht l\u00e4nger ertragen und nimmt sich das Leben. Oder die Hinweise auf die schwachsinnige Edu mit der eint\u00e4towierten Zahl und auf Onkel J\u00f3ska, der sich im gro\u00dfen Bett verstecken konnte, als man ihn abholen wollte. Auch die Zeit um den Volksaufstand 1956 kommt zur Sprache: das pl\u00f6tzliche Verschwinden von Personen, \u00fcber die man besser nicht sprach \u2013 Propaganda durch Lautsprecherdurchsagen &#8211; Flucht und Auswanderung in die USA &#8211; die heimliche Vorbereitung einer Ausreise. Und sp\u00e4ter, in der langen K\u00e1d\u00e1r-Zeit, das langsame Aufweichen der strengen Diktatur &#8211; der Sprung in eine modernere Zeit mit Privatunternehmungen, was nur mit Schmieren und Aktivit\u00e4ten am Rande der Legalit\u00e4t gelingen konnte, gepr\u00e4gt von Wachsamkeit und Misstrauen. Doch das bessere Leben stellt sich nicht wirklich ein. Es bleibt das Gefangensein im \u201eAquarium\u201c, der sehns\u00fcchtige Blick nach drau\u00dfen, die m\u00e4rchenhaften Vorstellungen auf den Westen, die so gar nichts mit der Realit\u00e4t zu tun haben. Vera w\u00fcrde gern in ihrem Parallelleben aus der Ehe ausbrechen, dem Werben eines Auswanderers nach den USA nachgeben, doch als er ihr von solch \u201elangweiligen\u201c Dingen schreibt, wie der Erfindung eines Sicherheitsgurtes, mit welcher viel Geld zu verdienen sei, ist sie sehr entt\u00e4uscht. So prosaisch hat sie sich den Westen nicht vorgestellt.<br \/>\nEine Geschichte ergibt die n\u00e4chste und damit die Lebensbedingungen weiterer Personen. Trotz des eint\u00f6nig-grauen Alltags webt die Autorin einen bunten Teppich aus Lebensumst\u00e4nden und Schicksalen, aus Zeitgeschichte und Politik. Sie beschreibt Leben und Umgebung dieser Menschen so konkret und plastisch, dass man sie zu kennen meint, in ihrer Armseligkeit, ihrem Strampeln nach ein bisschen Gl\u00fcck oder in ihrer Resignation. Man blickt in ihre Wohnungen hinein, riecht die \u00fcblen Ger\u00fcche, h\u00f6rt das Geschrei auf den Hinterh\u00f6fen.<br \/>\nDoch: \u201eNach der Revolution ging alles im alten Trott weiter. Das M\u00e4dchen konnte wieder die Schule besuchen. Onkel J\u00f3ska ging in die Arbeit, die Tante und Edu sp\u00fclten im Krankenhaus das Geschirr und wuschen Blut aus\u2026.\u201c<br \/>\n1965, nach ihrer Matura, lernt Vera den Drechsler Lali kennen, ihren sp\u00e4teren Mann. In diesem Sommer sieht Onkel J\u00f3ska bei Dr. Benk\u0151 ein Aquarium stehen, das seine ganze Fantasie entz\u00fcndet. Der Arzt hatte es gekauft, um damit zu dokumentieren, dass er mit seiner Familie bleiben wolle, obwohl in Wirklichkeit doch alles f\u00fcr die Flucht aus Ungarn vorbereitet wurde. \u201eEin Tropfen des Meeres, sagte der Arzt\u201c, als er merkt, wie hingerissen Onkel J\u00f3ska vom Aquarium und den Fischen ist. Diese Bemerkung besch\u00e4ftigt diesen wie eine Verhei\u00dfung und er setzt alles daran, sich selbst ein Aquarium zu bauen. Als er endlich das Geld zusammen hat, die kostbaren Guppys &#8211; f\u00fcr die er sein Herzblut gegeben h\u00e4tte \u2013 kaufen kann, erleidet er einen Herzinfarkt. F\u00fcr kleine Leute scheint ein Aquarium &#8211; ein kleiner Tropfen vom gro\u00dfen Gl\u00fcck \u2013 nicht vorgesehen zu sein &#8211; und in dem Moment, als es greifbar scheint, zerrinnt es. Der Tante, die darin den Ursprung allen \u00dcbels sieht, gelingt es, das Teil der Klari-Oma aufzuschwatzen. Zur\u00fcck bleibt nur der feuchte Umriss des Aquariums: \u201eEr schien der Grundriss eines geheimnisvollen Geb\u00e4udes zu sein, das rundum doppelte W\u00e4nde, jedoch weder Fenster noch T\u00fcren besa\u00df\u201c.<br \/>\nDas Aquarium bedeutet also f\u00fcr jeden etwas Anderes: F\u00fcr Onkel J\u00f3ska war es die Hoffnung auf \u00c4nderung und ein Schritt in die bessere Gesellschaft, f\u00fcr Tante Edit ein st\u00e4ndiges \u00c4rgernis, das Platz beanspruchte; denn sie wei\u00df nur zu gut, dass die Familie niemals in die n\u00e4chste Stufe der Gesellschaft aufsteigen kann, f\u00fcr Vera wird es das Sinnbild des eigenen Lebens \u2013 und f\u00fcr Vica ein geheimnisvoller, wenn auch \u00fcbel riechender Beh\u00e4lter in der Wohnung ihrer Gro\u00dfmutter, welche den Inhalt samt Beh\u00e4lter verrotten l\u00e4sst, bis das Aquarium undicht wird und das Wasser herausl\u00e4uft.<br \/>\nNacheinander sterben Fische und Familienmitglieder; nach J\u00f3ska seine Frau Edit, dann ihre Schwester Edu. Als Vera die Wohnung aufl\u00f6sen muss, gibt sie ihre Tochter Vica f\u00fcr drei Tage in die Obhut der Klari-Oma. Dort kann die Kleine tun was sie will. Mit der Gro\u00dfmutter spielt sie M\u00e4rchengeschichten, mit Teddyb\u00e4r und Hase und der geretteten Lumpenpuppe. Einmal war diese Veras Liebling gewesen &#8211; entsorgt, als sie alt und h\u00e4sslich war, gerettet und mangelhaft aufgebessert von der Klari-Oma. Als Vera ihre Tochter abholen will, erblickt sie die Puppe wie ein Schneewittchen unter dem gl\u00e4sernen Aquarium und dreht fast durch: Ihr kommt die tragische Erkenntnis, dass sie selbst immer zwischen schmutzigen W\u00e4nden eingesperrt war \u2013 und sich nie mehr daraus befreien kann. Ihr Leben ist bereits ein Sarg, der f\u00fcr immer geschlossen bleiben wird. \u201eSchneewittchen lag in ihrem gl\u00e4sernen Sarg und konnte sich nicht aufsetzen, sie war au\u00dferstande, den Apfelbrocken herauszuhusten.\u201c<br \/>\nArme und Mittellose, ja Ausgesto\u00dfene werden sie immer bleiben, unf\u00e4hig ihr Elend und ihre Vergangenheit hinaus zu husten und sich davon zu befreien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Ungarischen von Gy\u00f6rgy Buda Verlag Nischen, Wien 2015 ISBN: 978-3-9503345-9-3 Originaltitel: akv\u00e1rium, 2013 Bezug: Buchhandel, Preis: 23,00 Euro Bereits ihre beiden, in Deutschland publizierten Novellenb\u00e4nde \u201eStrichcode\u201c und \u201ePixel\u201c, haben in der Kritik f\u00fcr einiges Aufsehen und positive Resonanz &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3950\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[331],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3950"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3950"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3950\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3954,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3950\/revisions\/3954"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}