{"id":3868,"date":"2014-04-07T20:19:54","date_gmt":"2014-04-07T20:19:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3868"},"modified":"2015-04-07T20:34:57","modified_gmt":"2015-04-07T20:34:57","slug":"holdosi-jozsef","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3868","title":{"rendered":"Holdosi, J\u00f3zsef"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/holdosi_jo\u0301zsef.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-3869\" title=\"holdosi_jo\u0301zsef\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/holdosi_jo\u0301zsef.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"208\" \/><\/a><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Er wurde 1951 in V\u00e9p, einer ungarischen Zigeunersiedlung geboren. Sein Vater starb mit drei\u00dfig Jahren, als J\u00f3zsef neun Jahre alt war; seine Mutter musste die beiden S\u00f6hne allein aufziehen. J\u00f3zsef besuchte das Gymnasium, studierte P\u00e4dagogik in P\u00e9cs und wurde Lehrer f\u00fcr ungarischen Geschichte und Literatur in Szombathely. Holdosi gilt als einer der bedeutendsten Autoren der neueren Roma-Literatur. 1979 erhielt er den M\u00f3ricz Zsigmond-Preis. Holdosi starb 2005.<br \/>\nIm Nachwort l\u00e4sst Beate Eder-Jordan den Autor, der sich als Student ganz von seinen Zigeuner-Wurzeln entfernt hatte, selbst zu Wort kommen: <em>\u201eAls ich die Zulassung in der Hand hatte \u2026verga\u00df ich meine Herkunft und die Zigeunergasse.\u201c<\/em> Doch im Gespr\u00e4ch mit einem Kollegen wird er wieder daran erinnert: \u2026<em> \u201eWei\u00dft du schon, dass du hier zusammen mit einem Zigeuner unterrichten wirst?<\/em>&#8220; (so berichtete der Kollege). \u2026<em> \u201eIch musste einsehen, dass es keine Flucht und kein Entrinnen gibt, \u2026 Eines Morgens wusste ich, was ich zu tun hatte: Ich musste von der Stra\u00dfe schreiben, aus der ich gekommen war, die mich erw\u00e4hlt, die mir ihre Wunden und Sch\u00f6nheiten aufgezeigt, mich betrogen, mir aber auch eine Aufgabe \u00fcbertragen hatte: das Leben ihrer Bewohner niederzuschreiben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>I<strong>n der Ehinger Bibliothek befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Rezension: Holdosi, J\u00f3zsef \u2013 \u201cDie gekr\u00f6nten Schlangen\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3871\">Die gekr\u00f6nten Schlangen. Roman. Originaltitel: K\u00e1ny\u00e1k, 1978. Aus dem Ungarischen von Peter Scharfe. Verlag Innsbruck University Press, 2015. ISBN 978-3-902936-62-2<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Er wurde 1951 in V\u00e9p, einer ungarischen Zigeunersiedlung geboren. Sein Vater starb mit drei\u00dfig Jahren, als J\u00f3zsef neun Jahre alt war; seine Mutter musste die beiden S\u00f6hne allein aufziehen. J\u00f3zsef besuchte das Gymnasium, studierte P\u00e4dagogik in P\u00e9cs &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3868\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,321],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3868"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3868"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3868\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3877,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3868\/revisions\/3877"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}