{"id":3814,"date":"2015-01-17T18:01:36","date_gmt":"2015-01-17T18:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3814"},"modified":"2015-01-17T18:01:36","modified_gmt":"2015-01-17T18:01:36","slug":"rezension-rubin-szilard-der-eisengel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3814","title":{"rendered":"Rezension: Rubin, Szil\u00e1rd &#8211; &#8222;Der Eisengel&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eisengel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3815\" title=\"eisengel\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eisengel-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eisengel-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eisengel.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><em>Roman<br \/>\nAus dem Ungarischen von Timea Tank\u00f3<br \/>\nVerlag Rowohlt Berlin, 2014<br \/>\nISBN: 978-3-87134-789-4<br \/>\nOriginaltitel: Apr\u00f3szentek, 2012<br \/>\nBezug: Buchhandel; Preis: 19,95 Euro<\/em><\/p>\n<p>Ende der 60er Jahre erf\u00e4hrt Szil\u00e1rd Rubin bei einem Besuch im Kriminalmuseum erstmals von M\u00e4dchenmorden aus den Jahren 1953 und 54 in T\u00f6r\u00f6kszentmikl\u00f3s. F\u00fcnf M\u00e4dchen waren es. Er sieht in einer Vitrine das Modell eines Bauernhauses und davor eine Zweiergruppe von jungen Frauen. Die eine liegt, die andere scheint sie zuzudecken. Eine sehr romantische Darstellung. Rechts und links h\u00e4ngen Fotos. \u201eDas Bild sollte eine Geburtstagserinnerung sein, heute ist es ein kriminalistisches Dokument: Die Familie sitzt auf ebenjenem Sofa, auf dem sp\u00e4ter die verschwunden M\u00e4dchen vergewaltigt und erdrosselt wurden\u201c \u2013 darunter steht: der Schauplatz. \u201eAuf der anderen Seite hing das Bild eines Kindes oder jungen M\u00e4dchens\u201c \u2013 die T\u00e4terin. Der trotzige und gleichzeitig r\u00e4tselhafte und unheilverk\u00fcndende Blick der jungen Frau ber\u00fchrt den Autor: \u201eDer Polizeioffizier, der das Verh\u00f6r leitete, sagte \u00fcber sie: \u201eSie geh\u00f6rte dem finstersten d\u00f6rflichen Lumpenproletariat an und war nur f\u00fcnf Jahre lang zur Schule gegangen. Dennoch war sie ein au\u00dfergew\u00f6hnlich gescheites, gebildetes M\u00e4dchen, mit einem gro\u00dfen Talent zum Zeichnen und Malen, und sie schrieb verbl\u00fcffend sch\u00f6ne Gedichte\u2026.\u201c Eine regelrechte Obsession ergreift Szil\u00e1rd Rubin f\u00fcr Jahrzehnte. Er will ergr\u00fcnden, hinterfragen und nachforschen \u00fcber die junge Frau, die als zwanzigj\u00e4hrige schon am Galgen endete, \u00fcber die Stadt in der sie lebte, \u00fcber ihre Opfer \u2013 \u00fcber alles. Er wolle die Verbrecherin nicht entschuldigen, sagt er, nur wissen will er \u2013 und das alles f\u00fcr eine Tote? \u201eAber weshalb sollte sie eine Tote bleiben? Ich w\u00fcrde sie auferstehen lassen! Ich wusste noch nicht wie, aber ich w\u00fcrde sie zum Leben erwecken.\u201c<br \/>\nDer Fall war ein Staatsgeheimnis, \u2013 das wurde ihm bereits nach seinem ersten Besuch in T\u00f6r\u00f6kszentmikl\u00f3s klar, und dass es sehr schwierig sein w\u00fcrde, ihn aufzudecken. Immer wieder stie\u00df er auf Mauern des Schweigens, auf die Unt\u00e4tigkeit der Polizei, auf das Duckm\u00e4usertum der Bev\u00f6lkerung und auch das der Angeh\u00f6rigen. Alle verschwiegen etwas. Der Eindruck, dass Piroska Jancs\u00f3 nicht die alleinige T\u00e4terin war, sondern Soldaten der russischen Armee eine Rolle spielten, dr\u00e4ngte sich ihm immer mehr auf, was er aber letztlich nicht beweisen konnte. Nicht einmal nach der Wende erhielt Rubin Zugang zu den Akten.<br \/>\nSo schrieb er einen Dokumentarroman aus den Berichten, an die er herankommen konnte, aus eigenen Nachforschungen und Gespr\u00e4chen mit Eltern, Freunden und Bekannten, mit dem einzigen Fast-Opfer, das davon kam, mit allen m\u00f6glichen Kontaktpersonen, die noch lebten. Dazu kamen seine eigenen \u00dcberlegungen in Form innerer Gespr\u00e4chen mit seinem Freunden L\u0151rinc Szab\u00f3, J\u00e1nos Pilinszky und L\u00e1szl\u00f3 N\u00e9meth, mit allen, die seine schriftstellerische Laufbahn irgendwie gef\u00f6rdert hatten. Bei ihnen holte er sich imagin\u00e4ren Rat, mit ihnen \u201ediskutierte\u201c er, wenn er nicht mehr weiter kam, versuchte den Fall mit ihren Augen zu sehen, wie es gewesen sein k\u00f6nnte, beleuchtete Hintergr\u00fcnde und die Person der M\u00f6rderin und warum sie so geworden war..<\/p>\n<p>Rubin gliedert sein Buch in verschiedene Kapitel, danach folgt noch eine Bemerkung (anstatt eines Nachwortes) \u00fcber seine Recherchen und \u00fcber die zweifelhaften Berichte, welche nach Piroskas Hinrichtung verfasst wurden. Dazu eine Anmerkung des Lektors, welcher das Manuskript mit dem Erben Rubins, P\u00e9ter Sikl\u00f3s, nach dessen Tod 2010 fertig stellte.<br \/>\nDer Kriminalroman ist eigentlich ein Thriller, denn die T\u00e4terin ist schon sehr fr\u00fch bekannt.<br \/>\nIm 1. Teil besch\u00e4ftigt sich Rubin mit der Dokumentation der Opfer. Wie sie gelebt hatten, was von ihnen und ihren Eltern in Erfahrung zu bringen war. Die Eltern erz\u00e4hlten jedoch nur Allt\u00e4glichkeiten und der Autor war viele Jahre danach noch sprachlos angesichts der gespielten Unschuld ihrer Worte. \u00dcber keines der verschwundenen M\u00e4dchen erfuhr er etwas Charakteristisches. Das, was sie einte, war nur ihr Schicksal.<br \/>\nZ. B. erz\u00e4hlte die Mutter des ersten Opfers \u00fcber deren Umgang mit den russischen Soldaten der nahen Kaserne, es seien nette Jungs gewesen und Marika habe ihnen gern beim Akkordeonspiel zugeh\u00f6rt. Manchmal hat sie sogar Vesper von ihnen bekommen. \u201eEine Idylle wie aus einem Pionierlesebuch\u2026\u201c<br \/>\nIm 2. Teil berichtet er von den Personen, die mit den Opfern und der T\u00e4terin zu tun hatten. Er besuchte sie selbst und fragte sie aus: \u201eSp\u00e4ter, als ein M\u00e4dchen nach dem anderen verschwand, hat man so manches erz\u00e4hlt. Es gab Leute, die auf die Juden der Gegend schimpften, weil sie angeblich das Kinderblut f\u00fcr ihre Kirche brauchten, die sie gerade renovierten. Manche haben gedacht, vielleicht nehmen die Russen sie f\u00fcr die Weltraumforschung\u2026\u201c Schon nach dem Verschwinden des ersten M\u00e4dchens, wagten Eltern und Nachbarn nicht, die Vermutung vor der Polizei zu \u00e4u\u00dfern, dass man es in den Viehbrunnen geworfen habe; denn wenn es dann doch nicht die \u201eRusskis\u201c w\u00e4ren, k\u00f6nnte ihnen wer-wei\u00df-was bl\u00fchen. Die Polizei verhielt sich seltsam zur\u00fcckhaltend, obwohl doch schnell der Verdacht aufkam, \u201edass Piroska an der Ermordung der verschwundenen Kinder beteiligt sei und sich deren Kleidung in ihrer Wohnung befinde. \u2026 Sie gingen nicht zum Haus der Jancs\u00f3s, und Piroska Jancs\u00f3 wurde lediglich als Zeugin vorgeladen und der Anzeigenden gegen\u00fcbergestellt.\u201c Auch dann nicht, als ein M\u00e4dchen Piroska kurze Zeit sp\u00e4ter im Mantel der Vermissten sah. Die Polizei ermahnte sie streng, dieses Ger\u00fccht nicht weiter zu streuen.<br \/>\nAls dann die Leichen in gerade diesem Brunnen gefunden worden waren \u2013 neben einer Leiche lag ein Milit\u00e4rg\u00fcrtel &#8211; und die Eltern sie identifizieren sollten, sagten diese \u00fcbereinstimmend, die Leichen k\u00f6nnten nicht ihre T\u00f6chter sein. \u201eAm Ende der Leichenschau waren die Trauernden zu Hoffenden geworden \u2026 die vielleicht irgendwann ihre entf\u00fchrten Kinder wiederfinden w\u00fcrden! Eines ist sicher: Der Leichnam von einem der f\u00fcnf Opfer, deren Ermordung Piroska Jancs\u00f3 gestanden hatte, wurde nie von irgendjemandem identifiziert.\u201c Die Gr\u00e4ber auf dem Friedhof vermoderten nach und nach, keiner k\u00fcmmerte sich um sie.<br \/>\nIm 3. Teil widmet sich Rubin Piroskas Geschichte. Diese sucht er zu ergr\u00fcnden. Er \u00fcberlegt, dass die Geschichte einer Verbrecherin zu schreiben ist ebenso schwer sei wie die einer Heiligen. \u00dcber beide wei\u00df man nur Nebens\u00e4chliches: \u201eUnd doch ist der Schriftsteller damit besch\u00e4ftigt, diese Dinge am Rande auf Hochglanz zu bringen\u2026. Ebendies ist seine Aufgabe&#8230;\u201c<br \/>\nAus verschiedenen Zeugenberichten, Vernehmungsprotokollen, Aussagen von Menschen, die mit Piroska zu tun hatten, entfaltet sich ein sehr zwiesp\u00e4ltiges Bild der jungen Frau: Sie war die Tochter einer ledigen Mutter, die f\u00fcnf Kinder von vier M\u00e4nnern hatte. Ihre Mutter Borb\u00e1la nahm schon als Kind alle m\u00f6glichen Arbeiten an, \u201ef\u00fcr Lebensmittel gab sie sich jedem hin, der sie wollte.\u201c Sie sei eine friedliche Frau gewesen, doch ihre Tochter Piroska wurde gef\u00fcrchtet. Diese \u00e4rgerte und schlug andere Kinder, lie\u00df sich nichts gefallen. Selbst Erwachsene bedrohte sie und stahl, indem sie den Frauen ihre Hilfe beim Tragen anbot, mit dem Korb aber heimlich verschwand. Die Familie lebte in gr\u00f6\u00dfter Armut und gr\u00f6\u00dftem Schmutz. Trotzdem war Piri, wie sie auch genannt wurde, auf der Stra\u00dfe immer sauber und modisch gekleidet. Au\u00dferdem hatte sie eine Menge B\u00fccher, denn sie las gerne.<br \/>\nPiroska war bereits Mutter zweier Kinder. Das erste, ein M\u00e4dchen, hatte sie mit 15 bekommen, den Jungen, Misi, mit 18.<br \/>\nGefasst und \u00fcberf\u00fchrt wurde sie, als es einer jungen Frau gelang, sich trotz Bet\u00e4ubung aus einer Schlinge zu befreien, die Piroska Jancs\u00f3 ihr um den Hals gelegt hatte. Bei der Durchsuchung wurden die Leichen von f\u00fcnf M\u00e4dchen im Brunnen gefunden; neben der obersten Leiche lag ein Milit\u00e4rg\u00fcrtel. Der Feuerwehrkommandant sagte sp\u00e4ter: \u201eIn dem Moment haben wir begriffen, was auf uns zukam\u201c.<br \/>\nUnd Piroskas andere Seite? Menschen, denen sie nichts zuleide getan hatte, waren bezaubert von ihrer Bescheidenheit, Zur\u00fcckhaltung, H\u00f6flichkeit und Hilfsbereitschaft. Zudem war sie sehr sch\u00f6n, ein Bild von einem M\u00e4dchen, zierlich, mit einem s\u00fc\u00dfen Gesicht. Um ihre Kinder k\u00fcmmerte sie sich hingebend, solange sie ihr nicht weggenommen und vor\u00fcbergehend in ein Heim gesteckt wurden. Immer k\u00e4mpfte sie darum, ihre Kinder wieder zur\u00fcckzubekommen.<br \/>\nZur Bereichsleiterin des Gef\u00e4ngnisses sagte sie sp\u00e4ter, \u201eIch hasse mich! Wie konnte ich so etwas tun?\u201c Und auf die weitere Frage, wie lange sie es noch f\u00fcr sie gemacht h\u00e4tte, antwortete sie \u201ebis hundert\u201c.<br \/>\n\u201ePiroska Jancs\u00f3 wurde am 29. September 1954 f\u00fcr aus niedertr\u00e4chtigem Grund ver\u00fcbten, besonders grausamen f\u00fcnffachen Mord, einen Mordversuch, f\u00fcnffachen Raub und einmaligen Diebstahl f\u00fcr schuldig befunden. \u2013 Trotzdem scheint es, als seien in ihrem Gefolge die Kinder nur zuf\u00e4llig umgekommen, so der Autor.<br \/>\nIm Anhang schreibt Rubin \u00fcber die Schwierigkeiten des Dokumentarromans und wie ihm, selbst nach der Wende, keine Einsicht in die Akten gew\u00e4hrt worden waren. Es hatte allerdings zwei sich total widersprechende Berichte des Innenministeriums gegeben und er kommt zum Schluss, dass sie die Handlangerin von p\u00e4dophilen russischen Soldaten war, die sie mit ihrem russischen \u201eVerlobten\u201c erpressten.<br \/>\nObwohl man die T\u00e4terin kennt, ist das Buch ungeheuer spannend zu lesen. Spannend deshalb, weil Rubin es versteht, die einzelnen Fragmente aus Dokumenten, Befragungen, Ortsbesichtigungen und seinen eigenen \u00dcberlegungen, immer hin- und herspringend zwischen den Morden, seinen Recherchen und seinem Schreiben, so anzuordnen, dass man einfach immer weiter lesen muss. Gleichzeitig erh\u00e4lt der Leser einen Einblick in Gesellschaft und Atmosph\u00e4re des kommunistischen Ungarn w\u00e4hrend der 50er bis 80er Jahre, welche gepr\u00e4gt waren von Angst, Misstrauen und Nichts-sehen-wollen. Au\u00dferdem wartet Rubin mit einigen skurrilen Erlebnissen w\u00e4hrend seiner Recherchereisen auf. Der Roman ist auch literarisch ein Genuss, bef\u00f6rdert durch die \u00dcbersetzung von Timea Tank\u00f3.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roman Aus dem Ungarischen von Timea Tank\u00f3 Verlag Rowohlt Berlin, 2014 ISBN: 978-3-87134-789-4 Originaltitel: Apr\u00f3szentek, 2012 Bezug: Buchhandel; Preis: 19,95 Euro Ende der 60er Jahre erf\u00e4hrt Szil\u00e1rd Rubin bei einem Besuch im Kriminalmuseum erstmals von M\u00e4dchenmorden aus den Jahren 1953 &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3814\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[317],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3814"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3814"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3816,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3814\/revisions\/3816"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}