{"id":3791,"date":"2014-11-28T23:38:09","date_gmt":"2014-11-28T23:38:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3791"},"modified":"2014-11-28T23:38:09","modified_gmt":"2014-11-28T23:38:09","slug":"rezension-kerekgyarto-istvan-ruckwarts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3791","title":{"rendered":"Rezension: Ker\u00e9kgy\u00e1rt\u00f3, Istv\u00e1n &#8211; &#8222;r\u00fcckw\u00e4rts&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/ru\u0308ckwa\u0308rts.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-3792\" title=\"ru\u0308ckwa\u0308rts\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/ru\u0308ckwa\u0308rts.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"211\" \/><\/a><em>Aus dem Ungarischen von \u00c9va Z\u00e1dor<br \/>\nVerlag: Nischen, Wien, 2014<br \/>\nISBN: 978-3-9503345-8-6<br \/>\nOriginaltitel: r\u00fckverc, 2012<br \/>\nBezug: Buchhandel; Preis:18,90 Euro <\/em><\/p>\n<p>In seinem zweiten Roman in deutscher \u00dcbersetzung, stellt uns Istv\u00e1n Ker\u00e9kgy\u00e1rt\u00f3 den neuen, ungebremsten Kapitalismus nach der Wende in Ungarn und seine Opfer vor. Fr\u00fcher habe er nur \u00fcber Lebensfreude und Sinnenlust geschrieben, sagt der Autor bei einer Lesung in Stuttgart, 2014. Aufgefordert, eine harte Short Story zu schreiben, habe er sich einen einfachen Normalb\u00fcrger, einen Kellner vorgenommen, den er in verschiedene Lebensphasen hineinversetzt habe. Diese einzelnen, in sich abgeschlossenen Novellen, hat er dann in einem \u201eNovellenkranz\u201c zu einem Roman gef\u00fcgt. Ein \u00fcbliches Stilmittel in der ungarischen Literatur. Die B\u00fchnenfassung dazu ist in seinem Heimatland ein gro\u00dfer Erfolg und soll auch in Deutschland auf die B\u00fchne kommen.<br \/>\nDer Autor hatte fr\u00fcher viele Interviews mit Obdachlosen gef\u00fchrt, ihnen und ihrer Sprache zugeh\u00f6rt \u2013 und so war es naheliegend, dass die Hauptperson dieses Novellenromans, Zsolt Vidra, eine gescheiterte Existenz, ein Obdachloser wurde. Ein Landstreicher, der auch einmal in einem (fast) ganz normalen Leben anfing, nicht auf der Stra\u00dfe geboren wurde, sondern in einer Familie, die allerdings einen Sch\u00f6nheitsfehler hat: Der Vater ist ein Einbrecher und Dieb.<br \/>\nGefunden wird er als Penner im Winter auf einer Parkbank, nackt, offenbar erfroren. Die Polizei bem\u00fcht sich halbherzig um Aufkl\u00e4rung dieses Falls &#8211; das ist ihre Pflicht. Der Tote wird obduziert; er weist verschiedene, aber alte Verletzungen auf, stinkt nach Alkohol und war bei seinem Tod offenbar sternhagelvoll: Einer der Polizisten: \u201eSch\u00f6ner Tod. Da liegt die arme Sau auf der Bank, es ist ihm weder kalt, noch tut ihm was weh, nur so ein leichtes Schweben, und dann schl\u00e4ft er mit einem d\u00fcmmlichen Grinsen ein.\u201c. Seine Identit\u00e4t wird ermittelt, er war als \u201eder Lahme\u201c bekannt, wie seine Freundin und Schicksalsgenossin erz\u00e4hlt. Viel wei\u00df sie nicht \u00fcber ihn &#8211; man erz\u00e4hlt sich gegenseitig nichts von seinem trostlosen Leben -. Sie wei\u00df nur, dass er seine Zehen abgefroren hatte und deshalb hinkte. Ein stiller Typ sei er gewesen, eher \u00e4ngstlich. Sie war mit ihm auf \u201eFlaschenjagd\u201c gewesen, d.h., aus dem M\u00fcll fischten sie Flaschen, um daf\u00fcr Pfand zu erl\u00f6sen. Manchmal sei auch noch ein gutes Tr\u00f6pfchen drin gewesen. Die Frau erz\u00e4hlt dem Kommissar, wie es so zugeht in den Obdachlosen-Unterk\u00fcnften, wie man auch da beklaut und schl\u00e4gt. Sie waren zusammen, bis er zur sog. \u201eHundebande\u201c kam. F\u00fcr die musste er \u201eden Sklaven machen\u201c; sie nahmen ihm das ganze Geld weg, das er zusammen gebettelt hatte. Von dort wollte er weg. Mehr wei\u00df sie nicht. Als sie ihn zum letzten Mal gesehen hatte, am 25. Dezember, hat er gebetet, dass er m\u00f6glichst bald stirbt, weil er es so nicht mehr aush\u00e4lt. Danach hat sie ihn nicht mehr getroffen.<br \/>\nDen Polizisten ist klar, dass sie aus der Bande die Wahrheit nicht herausholen k\u00f6nnen. Sie lassen die Sache fallen: \u201eDa Vidra von ihnen weggelaufen ist, haben sie ihn zur\u00fcckgeholt. Am n\u00e4chsten Abend haben sie ihn volllaufen lassen und sind dann vom Lager aus losgegangen. Bis zum Mechwart-Park sind sie gelangt, wo er schon sturzbesoffen war. Sie haben ihn auf die Bank gelegt, ausgezogen, seine Sachen unter sich aufgeteilt, was sie nicht brauchen konnten, haben sie verbrannt. \u2026 er ist erfroren. Der Fall ist abgeschlossen. \u2013 Sie haben ihn betrunken gemacht. Er ist gl\u00fccklich gestorben. Hat ja eh um einen sch\u00f6nen Tod gebetet. Den hat er bekommen.\u201c<br \/>\nWie konnte es soweit kommen? Der Frage geht der Autor nach, indem er uns Vidra in einzelnen Episoden seines Lebens zeigt, in aufeinanderfolgenden Kapiteln, jeweils eine Stufe besser \u2013 bis zur\u00fcck zu seiner Geburt. Gleichzeitig stellt er den Ist-Zustand einer Gesellschaft fest, den totalen Gegensatz zwischen denen, die es \u2013 wenn auch auf fragw\u00fcrdige oder gar unmoralische Weise \u2013 geschafft haben, sich auf die Sonnenseite des Lebens zu bringen und jenen, die sich haben abservieren lassen, zu naiv oder zu wenig brutal waren. Auch die Oberschicht vor der Wende ist betroffen, wenn auch nicht im gleichen Ma\u00dfe. Auch da wurden Chefs und Oberingenieure aus ihren Posten getrickst, wenn sie nicht gen\u00fcgend gerissen und skrupellos war \u2013 allerdings mit Abfindung und gesichertem Unterhalt. Gleichzeitig zeigt er uns ein Gesellschaftsbild in Ungarn auf, das v\u00f6llig frei ist von Mitleid und Solidarit\u00e4t mit den Armen. Die Armut soll nicht sichtbar sein \u2013 ein Obdachloser ist selbst schuld an seiner Misere.<br \/>\nKurz vor seiner totalen Dem\u00fctigung hilft Vidra dem G\u00e4rtner eines neureichen Empork\u00f6mmlings, welcher ihn mehr oder weniger zwingt, verdorbenes Hundefutter zu fressen, was er seinen Lieblingen nicht zumuten will. Das viele Geld hat den Mann nicht besser gemacht, ganz im Gegenteil, er ist vulg\u00e4r, kalt und roh; er hat die Macht, kann es sich leisten, den ums t\u00e4gliche Leben Ringenden zu dem\u00fctigen; eine der brutalsten Novellen des Romans.<br \/>\nVidras Leben, das sich immer mehr erschlie\u00dft, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, trotz, Ironie des Schicksals, der \u00dcberzeugung der Hebamme, sein Leben werde reich, gl\u00fccklich und gesund sein \u2013 und des v\u00e4terlichen Zaubers f\u00fcr ein gutes Leben. Die Mutter, Kellnerin an einem Fabriktresen, f\u00e4llt auf den kriminellen Schlosser Tibor Vidra rein, der, kaum verheiratet, von der Polizei abgeholt wird. 1953 &#8211; aber kein \u201ePolitischer\u201c, sondern ein Einbrecher, der einen Panzerschrank geknackt hatte. Ein Leben lang wird dieser Vidra vom gro\u00dfen Coup tr\u00e4umen, der ihm nie gelingen \u2013 sondern ihm mehr als 22 Jahre Gef\u00e4ngnis einbringen wird, bis ins Altenheim, wo er noch einmal versuchen wird, das gro\u00dfe Ding zu drehen: Sein Ende. Das Leben seiner Familie hat er ruiniert. Die Mutter schl\u00e4gt sich mit ihrem Sohn durch, der Makel, eine Diebesfamilie zu sein, verfolgt sie, was auch der Junge zu sp\u00fcren bekommt. Er ist intelligent, schw\u00e4nzt aber h\u00e4ufig die Schule, seine pubertierende Fantasie kann er nur mit zweideutigen Heftchen befriedigen. Gleichzeitig wird ihm aber schlecht, als er ungewollt Zeuge wird, wie seine Mutter es mit einem Kollegen treibt, w\u00e4hrend der Vater wieder mal im Gef\u00e4ngnis sitzt.<br \/>\nZsolt wird Kellner, gleich darauf zum Milit\u00e4r einberufen. Auch dort erlebt er Verrohung und Willk\u00fcr seitens der Vorgesetzten; das Wichtigste ist die ordnungsgem\u00e4\u00dfe korrekte Anrede durch den Untergebenen.<br \/>\nSp\u00e4ter wird er die Erfahrung machen, dass es f\u00fcr einen wie ihn, ein Nichts, auch in einem fachm\u00e4nnisch ausge\u00fcbten Beruf, keine M\u00f6glichkeit gibt, Dem\u00fctigungen und absch\u00e4tziger Behandlung auszuweichen.<br \/>\nEr heiratet, hat eine Tochter \u2013 und ist immer wieder arbeitslos. Als ihm am 15. Hochzeitstag, den er im \u00dcbrigen vergessen hat, klar wird, wie unvorteilhaft sich seine Frau ver\u00e4ndert hat, ist er \u00fcberzeugt, damit einen Freibrief zu haben, sie zu betr\u00fcgen. Als er allerdings seinerseits seine Frau beim Ehebruch ertappt, weist er sie aus der Wohnung. Er f\u00fchlt sich leicht und gl\u00fccklich, aber nicht lange; denn seine Frau bleibt dann doch in der Wohnung, gemeinsam mit der Tochter. Er muss ausziehen, f\u00e4ngt an zu trinken und landet bald auf der Stra\u00dfe.<br \/>\nFr\u00fcher, als es ihm noch besser ging, konnte die Familie sogar einen Insel-R\u00fcgen-Urlaub machen. Organisiert hatte das der Betrieb seiner Frau. Beinahe w\u00e4ren er und seine Tochter dabei ertrunken, wenn er sie nicht auf H\u00e4nden \u00fcbers Wasser gehalten h\u00e4tte, bis Rettung kam.<br \/>\nVidra hatte ein Fachgymnasium f\u00fcr Gastst\u00e4ttengewerbe besucht. Sein bester Freund ist Tam\u00e1s \u00c1dler, ein Jude. Die Eltern hatten ein Lederwarengesch\u00e4ft und er sogar ein eigenes Zimmer, in dem sie rauchen und trinken konnten, ohne dass die Eltern etwas dazu sagten. Tam\u00e1s flieht in den 70er Jahren gleich nach dem Abitur. 10 Jahre sp\u00e4ter meldet er sich wieder aus Singapur, wo er ein gutgehendes Caf\u00e9 hat mit seiner chinesischen Frau. Sie wollen die Heimat mit ihrem zweij\u00e4hrigen Sohn besuchen und Tam\u00e1s l\u00e4dt Zsolt ein, mit ihnen und seiner verwitweten Mutter eine Rundreise durch \u00d6sterreich zu machen. (Ab Anfang der 80er Jahre herrschte in Ungarn bereits weitgehend Reisefreiheit). Schon auf der R\u00fcckfahrt, kommen sie am Wegweiser \u201eMauthausen\u201c vorbei. Tam\u00e1s will seiner Frau \u201edie Sache mit den Juden\u201c erkl\u00e4ren und f\u00e4hrt hin. Seine Mutter war in Dachau, ein Onkel kam in Mauthausen um.<br \/>\nHier m\u00f6chte ich einfach w\u00f6rtlich eine der eindrucksvollsten Beschreibungen eines Konzentrationslagers widergeben: Tam\u00e1s und seine Frau lassen das Kind, der \u201ekleine Rambo\u201c genannt, bei Zsolt zur\u00fcck um sich die Geb\u00e4ude anzusehen. Das Kind f\u00e4ngt jedoch bald an zu weinen und zu schreien, Zsolt l\u00e4uft mit ihm ins Geb\u00e4ude um die Eltern zu suchen: \u201e\u2026durch Eisent\u00fcren gelangte er in alle m\u00f6glichen halbdunklen, k\u00fchlen Kammern und das Kind, das bislang nur seine Eltern vermisst hatte, bekam nun zus\u00e4tzlich Angst. Aber auch Vidra f\u00fcrchtete sich, ihm lief es bei diesem beklemmenden Ort ebenfalls kalt den R\u00fccken hinunter und offensichtlich sp\u00fcrte das Kind die Angst des Mannes in dem dunklen Labyrinth. Der Junge br\u00fcllte in einem fort. Doch da, unter der Erde, verst\u00e4rkte sich in den widerhallenden R\u00e4umen die Kinderstimme um ein Vielfaches. Sie wurde voller, dr\u00f6hnte. Jeden Winkel der Folterkammern, Gef\u00e4ngniszellen erf\u00fcllte dieses wahnsinnige Weinen. In einem kleinen Raum kamen sie an einen aus Stein gemei\u00dfelten Tisch, auf diesem waren die Leichen zerlegt worden, denn anfangs hatte man sie nur in einem kleineren Ofen verbrannt. \u2026Das Kind auf seinem Arm br\u00fcllte wie am Spie\u00df. Fast rennend begaben sie sich weiter. Sie gelangten in den Duschraum, wo das Gas aus den Rohren gekommen war, das Kind br\u00fcllte mit Todesschreien. Dann folgten die beiden Krematorien, in diese konnte man bereits ganze K\u00f6rper, unzerlegt, hineinschieben, da war das Eisengestell, auf das man die Leichen gepackt hatte. Vidras H\u00e4nde zitterten, er lie\u00df den Jungen beinahe fallen. Er rannte weiter, das Kind bekam vor lauter Weinen schon kaum mehr Luft. Er erreichte die Messlatte, mit der man den Gefangenen vorgespielt hatte, sie w\u00fcrden gemessen, dabei schoss man ihnen ins Genick.\u201c \u2026<br \/>\nUnd noch davor arbeitet er in einem Fleischkombinat, f\u00e4hrt mit einem Chauffeur \u00fcber Land um die D\u00f6rfer zu beliefern. Sie k\u00f6nnen sich, wie allgemein \u00fcblich, immer etwas abzweigen \u201emopsen\u201c von den Waren, die sie mit anderen Fahrern von Molkerei- und Getreideprodukten tauschen. Auf einer dieser Fahrten verliebt er sich in ein Zigeunerm\u00e4dchen. Sie wollen heiraten. Das war wohl seine gl\u00fccklichste Zeit gewesen, bis er von ihren Br\u00fcdern mit dem Messer bedroht, ins Bein gestochen und vertrieben wird. Sie hat schon einen Verlobten: Einen alten Zigeuner hat man ihr ausgesucht.<\/p>\n<p>So legt sich ein Mosaikstein zum anderen, f\u00fcllt das Lebensbild Zsolt Vidras, bis zu seiner Geburt. Die Mutter hatte ihn nicht haben wollen, eine \u201enat\u00fcrliche\u201c Abtreibung versucht, da ihr frisch getrauter Ehemann zum ersten Mal im Gef\u00e4ngnis sa\u00df. Doch der Embryo war hartn\u00e4ckig und lie\u00df sich nicht vertreiben. Als das Kind dann da war, ein Weihnachtskind, war auch sie \u00fcberzeugt, dass er ein gl\u00fcckliches und gutes Leben haben w\u00fcrde.<br \/>\nIn starken Bildern und kr\u00e4ftiger, bisweilen vulg\u00e4rer Umgangssprache zeigt Ker\u00e9kgy\u00e1rt\u00f3 das ganze Elend des nachsozialistischen und neokapitalistischen Ungarn, exemplarisch an der Person des Zsolt Vidra. Es gibt auch komische Einsprengsel, \u00fcber die man schon mal den Mund verziehen will zum Lachen, doch das bleibt einem im Halse stecken bei diesem bitterb\u00f6sen Roman.<br \/>\nMan schlie\u00dft das Buch und ist nicht erl\u00f6st &#8211; sondern bleibt verst\u00f6rt und nachdenklich zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Ungarischen von \u00c9va Z\u00e1dor Verlag: Nischen, Wien, 2014 ISBN: 978-3-9503345-8-6 Originaltitel: r\u00fckverc, 2012 Bezug: Buchhandel; Preis:18,90 Euro In seinem zweiten Roman in deutscher \u00dcbersetzung, stellt uns Istv\u00e1n Ker\u00e9kgy\u00e1rt\u00f3 den neuen, ungebremsten Kapitalismus nach der Wende in Ungarn und &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3791\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[315],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3791"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3791"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3793,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3791\/revisions\/3793"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}