{"id":3671,"date":"2014-06-18T21:04:35","date_gmt":"2014-06-18T21:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3671"},"modified":"2014-06-18T21:06:20","modified_gmt":"2014-06-18T21:06:20","slug":"ban-zsofia-als-nur-die-tiere-lebten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3671","title":{"rendered":"Rezension: B\u00e1n, Zs\u00f3fia &#8211; &#8222;Als nur die Tiere lebten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/als_nur_die.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-3672\" title=\"als_nur_die\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/als_nur_die.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"249\" \/><\/a><em>Erz\u00e4hlungen<br \/>\nAus dem Ungarischen von Ter\u00e9zia Mora<br \/>\nVerlag Suhrkamp, 2014<br \/>\nISBN: 978-3-518-42424-7<br \/>\nOriginaltitel: Amikor m\u00e9g csak az \u00e1llatok \u00e9ltek, 2012<br \/>\nBezug: Buchhandel, Preis: 22,95 Euro<\/em><\/p>\n<p>Auch der zweite Erz\u00e4hlband \u2013 dem hoffentlich noch eine ganze Reihe folgen werden &#8211; der in Brasilien und Ungarn aufgewachsenen Autorin verzaubert durch seine lebendige, funkelnde Sprache, die rasch und aufsch\u00e4umend ihren Weg nimmt \u00fcber Stock und Stein, kongenial \u00fcbersetzt von Ter\u00e9zia Mora. Erst vor zwei Jahren deb\u00fctierte die Autorin in Deutschland mit \u201eAbendschule. Eine Fibel f\u00fcr Erwachsene\u201c.<br \/>\nZs\u00f3fia B\u00e1n kennt das Leben und bewegt sich scheinbar m\u00fchelos zwischen den Kontinenten und den verschiedenen Kulturen. Vor allem lotet sie das Leben der Exilanten aus, die hier in diesem Erz\u00e4hlband alle an einem Punkt angekommen sind, wo sie R\u00fcckschau halten, auf ein anscheinend abgelegtes Leben, welches aber doch st\u00e4ndig unterschwellig pr\u00e4sent ist. B\u00e1n komponiert diese Geschichten in zum Teil bekannte Bilder und Fotos. Als \u00dcberschrift \u00fcber diese Erz\u00e4hlungen k\u00f6nnte man auch schreiben: \u201eUnkonventionelle Gedanken beim Betrachten eines alten Bildes oder Fotos\u201c. Z.B. \u201eFrau R\u00f6ntgens Hand\u201c oder \u201eLas Meninas\u201c. Sie begn\u00fcgt sich mit Andeutungen, absolut knapp und minimalistisch vom Leben im Exil, von Flucht und Neuanfang und von der Vergangenheit, welche die Protagonisten wieder einholt. Es sind hintergr\u00fcndige Geschichten, die uns B\u00e1n da erz\u00e4hlt, aber die Hintergr\u00fcnde m\u00fcssen wir schon selbst zusammenf\u00fcgen. Wir kennen ja die Literatur, wissen Bescheid \u00fcber die Geschichte, die Kriege, die Judenverfolgung, \u00fcber Ausschwitz, die Geschichte von \u00dcberlebenden, vom Neuanfang im Exil, wir kennen ja die Geschichte der gescheiterten ungarischen Revolution, auch da Flucht und Neuanfang, R\u00fcckkehr in die alte Heimat ohne wieder heimisch werden zu k\u00f6nnen \u2013 oder das Leben sowohl im Ausland wie in der Heimat. Es sind keine autobiografischen Erz\u00e4hlungen, wiewohl die eigene Erfahrung sicher auch mitspielt. Sie selbst hat ja auch zwei Heimaten. B\u00e1n f\u00fcgt ihre Erz\u00e4hlungen zusammen, von mehreren Eckpunkten ausgehend, bis sie sich im Kern treffen. Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln, mal von der Erz\u00e4hlerin aus gesehen, mal vom einen oder anderen Protagonisten. Alte Filme kann man sich so vorstellen. Einmal wird ein solcher Film als Sequenz auch ganz genau beschrieben &#8211; oder bewegte Fotos die man in rascher Folge so bl\u00e4ttert, wie Zeichnungen im \u201eDaumenkino\u201c. Beim zweiten Lesen kommt mir der Gedanke, dass in den meisten Geschichten nicht nur von den gleichen Personen die Rede ist, sondern dass sie oft von der Mutter handeln, um deren Abwesenheit und Verlust. Doch man kann diese Erz\u00e4hlungen auch einzeln, in sich abgeschlossen, mit Genuss lesen. Sie haben fast immer eine tragikomische Seite &#8211; zum Lachen und Heulen; ironisch und humorvoll, aber mit Anteilnahme, n\u00e4hert sich die Autorin ihren meist weiblichen Helden. So ist das Leben eben, selbst in den traurigsten Momenten hat es auch seine komischen Seiten. Als Leser sollte man nicht alles f\u00fcr bare M\u00fcnze nehmen \u2013 daf\u00fcr bewegt sich B\u00e1n zu hurtig und \u00fcberm\u00fctig durch den Kulturenmix.<br \/>\nViel ist, wie gesagt, von Fotos und Bildern die Rede. Das Foto, die Momentaufnahme eines Lebensabschnitts. Vorher und hinterher kann alles ganz anders aussehen. Und dieses Vorher versieht die Autorin mit Leben und Geschichte.<br \/>\nIn \u201eFrau R\u00f6ntgens Hand\u201c erz\u00e4hlt sie von Wilhelm R\u00f6ntgen, der jahrelang nach der geheimnisvollen Strahlung forschte und sich deshalb 15 Jahre lang von seiner attraktiven Frau fernhielt. Die Gesetze der Physik \u2013 das ist er selbst \u2013 sie aber, Anna Bertha gehorcht diesen Gesetzen nicht, hat ein Eigenleben. Dabei wei\u00df er selbst, wie gut Anna Bertha ihm t\u00e4te. Doch: \u201eDu hast dich der Wissenschaft verschrieben, und das Versprechen, das du einer Frau gegeben hast, kann dieses Versprechen nicht ausl\u00f6schen.\u201c \u201eX\u201c ist das Geheimnis, die Quelle des Strahlens. Hat sich dieses geheimnisvolle Strahlen Anna Berthas etwa durch die ganze Wohnung gearbeitet im Laufe der Jahre? An ihr will er ausprobieren, was es damit auf sich hat, am 22. Dezember 1895. An diesem Tag l\u00e4sst auch Anna Bertha ihr Leben Revue passieren, die Vernachl\u00e4ssigung durch ihren Mann, auf die sie sich keinen Reim machen kann. An diesem 22. jedoch legt er ihre Hand auf eine Platte, fummelt an Ger\u00e4ten und sagt, das Bild sei fertig: Es zeigt ihre Hand, d.h., das Skelett ihrer Hand, mit ihrem Ehering am Finger. N\u00fcchtern schreibt er unter das Bild: \u201eHand mit Ringen, 1895\u201c. Der Rest &#8211; Geheimnis.<br \/>\nIn einer anderen Erz\u00e4hlung geht es um Marg\u00f3, eine 78j\u00e4hrige Frau, die viel mitgemacht hat (was auch in weiteren Geschichten aufgegriffen wird). Nach dem Tod ihres zweiten Mannes wohnt sie mit ihrem Hund in einem Altenheim. Ihr Sohn lebt nur noch in ihrer Erinnerung, ihre Tochter hat wenig Zeit. Nun m\u00f6chte sie ihre Organe spenden, um ihre zu karge Rente damit aufzubessern. Emp\u00f6rt macht sie sich Luft dar\u00fcber, dass sie \u00fcberall abgewiesen wurde. (K\u00f6stlich, wie Mora die ganze Litanei der reichhaltigen ungarischen Fl\u00fcche und Verw\u00fcnschungen hier gekonnt \u00fcbersetzt!) Jetzt sitzt sie im Park und wird von einer t\u00e4towierten, verwahrlosten jungen Frau angesprochen. Erfreut, dass sie sich endlich einmal mit einem jungen Menschen unterhalten kann, zeigt sie auch ihre eigene T\u00e4towierung, die auf eine ganz andere Geschichte hinweist. Die junge Frau aber hat keine Ahnung davon. Marg\u00f3 nimmt das M\u00e4dchen mit in ihr Zimmer, um ihr einen Tee zu machen und sie weiter ins Gespr\u00e4ch zu ziehen. Ihr Vertrauen wird allerdings missbraucht. Das ist so eine Geschichte, zum Lachen und zum Heulen!<br \/>\nIn \u201eKurze Geschichte der Fotografie\u201c fragt die Autorin: \u201eWas ist ein Bild\u201c: Und gebetsm\u00fchlenartig beginnt jeder folgende Abschnitt: \u201eEin Bild ist\u2026\u201c z.B.: Ein Bild ist die Erf\u00fcllung, der Schnappschuss, auf den man sein Leben lang gewartet hatte. &#8211; Ein Bild ist auch, dass einer z.B. ein ganzes Buch \u00fcber Bilder schreibt, in Wirklichkeit aber nur von seiner Mutter spricht, von der er ein kleines Bild hat \u2013 das Bild, das er sich von ihr macht: \u201eDas Bild ist der Kaiser des Lebens. Es hat Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, eine Geschichte und ein Ged\u00e4chtnis, mit einem Wort, es hat alles. &#8211; Nur das Bild wei\u00df alles.\u201c<br \/>\nEs gibt Erz\u00e4hlungen von ungl\u00fccklich liebenden Frauen, vor allem, wenn es ums eigene Geschlecht geht \u2013 und immer wieder wird erz\u00e4hlt von der sch\u00f6nen, wieder nach Ungarn zur\u00fcckgekehrten Mutter, die damals als J\u00fcdin gerade mit dem Leben davon gekommen, im Exil mit dem \u00dcberleben besch\u00e4ftigt war und sich nicht der kleinen Tochter hatte zuwenden k\u00f6nnen. In diesen Erz\u00e4hlungen wird auch die Geschichte Ungarns gestreift, nicht nur Krieg und Judenverfolgung, sondern auch die Revolution oder in \u201eEin Abend ohne Erika\u201c, die Niederschlagung des Prager Fr\u00fchlings. Das Schl\u00fcsselloch zum Westen war u.a. die Musik der Rolling Stones. Die ganze Nation\u2026\u201cTr\u00e4umt zum Beispiel davon, dass es einmal, in einer anderen Welt, auf einem anderen Planeten, einem anderen Sonnsystem ein Stones-Konzert geben wird, das sie besuchen k\u00f6nnen, und dann werden sie gerettet sein, dann werden sie davongekommen sein.\u201c Jetzt, nach der Wende \u2013 k\u00f6nnte man sie endlich live miterleben \u2013 doch es ist zu sp\u00e4t.<br \/>\nAuch das Leben im fremden Land mit fremder Sprache beleuchtet B\u00e1n in den R\u00fcckblicken der \u201eHeimkehrer\u201c: Eine talentierte Pianistin kehrt nach 40 Jahren zur\u00fcck. Seit dem letzten gemeinsamen Auftritt mit ihrem Geliebten, einem ber\u00fchmten Dirigenten, der danach mit seiner Ehefrau das Land verlie\u00df, hat sie nicht mehr gespielt. Noch immer wollte sie sich wegen dieses Mannes nicht erinnern \u201eWegen dem sie die Jahrzehnte unter den fremden Sternbildern der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re gelebt hatte. Wegen dem die Zeit ihr Gesicht in eine viereckige Form gegossen hatte. Wegen dem sie sich nicht erinnern konnte, nicht erinnern wollte.\u201c Sie ging zur\u00fcck, wollte nur sehen, ob heute noch alles so war in Budapest, wie damals, als sie ging. Nun sitzt sie \u2013 gegen ihren Willen, von ihrer Schwester gen\u00f6tigt &#8211; in einem privaten Wohnraum mit vielen anderen und wartet auf einen Pianisten. Und da kommen die unterdr\u00fcckten Erinnerungen auf sie eingest\u00fcrmt; denn dieser Mann soll ausgerechnet das St\u00fcck spielen, welches damals ihr letztes gemeinsames Konzert gewesen ist. Ihre negative Energie dagegen bewirkt, dass der Spieler seinen Vortrag abrupt abbrechen muss.<br \/>\nDie Mitte der Erz\u00e4hlungen nimmt \u201eLas Meninas\u201c ein, das ber\u00fchmte Gem\u00e4lde von Velasquez, neu erz\u00e4hlt von der Autorin, die ein Leben hinein komponiert, das bis in die tragische Gegenwart der Protagonistin reicht.<br \/>\n\u201eMatrix\u201c, eine weitere Geschichte: Eine Geburt wird erz\u00e4hlt \u2013 parallel dazu die Reflexionen des Ehemanns, eines begeisterten Unterwasserfotografen, \u00fcber die wichtigsten Merks\u00e4tze beim Tauchen. Er selbst war zu schnell aufgetaucht und leidet jetzt an \u201eDecompression sickness\u201c, an den Folgen des zu schnellen Aufsteigens. Das ist sehr gekonnt gemacht, das Hin- und Herspringen zwischen dem Fortgang der Geburt, den Gedanken der Freundin, welche der Geb\u00e4renden beisteht \u2013 und den Lehrs\u00e4tzen zum Tauchen. Und wieder ist dies eine Geschichte von Exil und R\u00fcckkehr, in der wir ein wenig mehr von den bereits bekannten Figuren erfahren.<br \/>\nIn der Erz\u00e4hlung \u201eKeep in touch\u201c, welches graphisch wie ein Gedicht dargestellt ist, gelingt es Zs\u00f3fia B\u00e1n, nicht nur anhand von alten Filmen das Leben von Annas Mutter im neuen Land zu erz\u00e4hlen; mit dieser Videoaufnahme erkl\u00e4rt sich ihr etwas, wozu Hunderte von Fotos nicht gereicht haben: Die selbstbewusste, hoffnungsfrohe, junge Mutter im fremden Land. \u201eDie Bewegungsreihe hingegen ist ges\u00e4ttigtes, rundes Wissen; es hat Anfang, Mitte, Ende, es gibt eine Einf\u00fchrung und eine Entfaltung, es gibt eine Truppenparade und eine Peripetie, es gibt Schicksal und die Unerkennbarkeit desselben, und das schwere Erkennen dieser Tatsache, es gibt alles darin, wie im Leben, es gibt sogar T\u00f6ne und Ger\u00fcche\u2026\u201c Auch ihre eigene Kindheit und ihr Verh\u00e4ltnis zur Mutter ist ein wichtiger Bestandteil des Filmes und damit Annas Erinnerung: Sieben Sprachen konnte die Mutter, aber mit ihrer Tochter, die zwei Muttersprachen hat, in keiner einzigen reden. Sie tauschten zwar Worte aus, redeten aber niemals \u00fcber das Wesentliche: Dar\u00fcber, dass man sie weggebracht und was sie durchgemacht hatte.<br \/>\nInhaltlich an diese Erz\u00e4hlung schlie\u00dft sich die letzte, die titelgebende Geschichte an: \u201eAls nur die Tiere lebten\u201c, also vor ganz langer Zeit, wie die kleine Anna es einmal formuliert hatte: Annas Mutter ist vor einem guten Jahr gestorben. Damals hatte sie kein letztes Foto von ihr machen wollen \u2013 so hatte sie sie nicht in Erinnerung behalten wollen, ihre einstmals sch\u00f6ne Mutter &#8211; an Schl\u00e4uchen. Das kann sich Anna inzwischen nicht verzeihen. Jetzt ist sie bei einem Antarktisforscherteam als Fotografien dabei und nicht recht bei der Sache. Seit Tagen hat sie keine Aufnahmen gemacht, stattdessen kehren ihre Gedanken zur Mutter und deren Leben zur\u00fcck, zu den letzten Tagen im Krankenhaus, zum Moment als sie starb. Immer hatte die Mutter ein heiles, gegl\u00fccktes Leben dokumentieren wollen und daf\u00fcr viele Fotos s\u00e4uberlich geordnet in Alben geklebt. Das H\u00e4ssliche, Problematische wurde ausgelassen. Das Leben der Mutter kennt Anna nur von Fotos \u2013 und B\u00e1n gelingt es, allein mit der Beschreibung der Kopfbedeckungen, mit denen die Mutter fotografiert worden war, deren ganzes Leben vor\u00fcberrollen zu lassen. Das, was nicht gezeigt wird, erg\u00e4nzt die Tochter: das Gas, in dem sie hatte erstickt werden sollen, der \u00dcberlebenskampf im Exil, die Panik, als Anna kurzzeitig in einer Menschenmasse am Strand verloren ging\u2026.<br \/>\nAnna nutzt die M\u00f6glichkeit, mit einem Kollegen die Terra-Nova-H\u00fctte von Scott zu besichtigen. Hier geraten sie in ein \u201eWhite-out\u201c, in dem nichts mehr zu erkennen ist au\u00dfer flimmerndem Wei\u00df. Der Kollege zieht sich in die H\u00fctte zur\u00fcck um abzuwarten, doch Anna musste weiter in dieses Licht schauen: \u201eSie war nur und ausschlie\u00dflich wegen dieses Moments hierhergereist, nichts, was sie bis jetzt gesehen und erfahren hatte, z\u00e4hlte, weder die Eisberge noch die Menschen, \u2026\u2026 Ohne die Augen vom wirbelnden D\u00e4mmern zu nehmen, nahm Anna ihre Kameratasche, hob den seit Tagen unber\u00fchrt herumgetragenen Apparat heraus, nahm den Linsenschutz ab, hielt sich das Ger\u00e4t vors Auge und schoss das eine Bild, das in der Lage war, die furchteinfl\u00f6\u00dfende und dennoch ruhige alles verschluckende Wei\u00dfheit jenes Augenblicks vor einem Jahr im Krankenhaus wiederzugeben, als die Farben verschwanden, die Ger\u00fcche, die T\u00f6ne, als der Raum verschwand und damit auch alles andere zur\u00fcckfiel in jene einzige, unbekannt bekannte Zeit, als nur die Tiere lebten.\u201c d.h., vor langer Zeit, als es noch nichts gab \u2013 und auch nichts mehr geben wird, weil der einzig geliebte Mensch, die Mutter, fehlt.<br \/>\nAls Fazit m\u00f6chte ich nur bemerken: Ich w\u00fcnsche diesem Buch und der Autorin viele aufgeschlossene, begeisterte Leser, die danach mit Neugier auch zu ihrem ersten, nicht weniger spannenden Buch \u201eAbendschule\u201c greifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erz\u00e4hlungen Aus dem Ungarischen von Ter\u00e9zia Mora Verlag Suhrkamp, 2014 ISBN: 978-3-518-42424-7 Originaltitel: Amikor m\u00e9g csak az \u00e1llatok \u00e9ltek, 2012 Bezug: Buchhandel, Preis: 22,95 Euro Auch der zweite Erz\u00e4hlband \u2013 dem hoffentlich noch eine ganze Reihe folgen werden &#8211; der &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3671\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[307],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3671"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3671"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3674,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3671\/revisions\/3674"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}