{"id":3574,"date":"2014-03-02T11:47:39","date_gmt":"2014-03-02T11:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3574"},"modified":"2014-03-02T11:47:39","modified_gmt":"2014-03-02T11:47:39","slug":"rezension-gleichmann-gabi-das-elixier-der-unsterblichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3574","title":{"rendered":"Rezension: Gleichmann, Gabi &#8211; &#8222;Das Elixier der Unsterblichkeit&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/das_elixier_der.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-3575\" title=\"das_elixier_der\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/das_elixier_der.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"228\" \/><\/a><em>Roman<\/em><br \/>\n<em> Aus dem Norwegischen von Kerstin Hartmann &amp; Wolfgang Butt<\/em><br \/>\n<em> Verlag: Carl Hanser M\u00fcnchen, 2013; 672 Seiten<\/em><br \/>\n<em> ISBN 978-3-446-24124-4<\/em><br \/>\n<em> Originaltitel: Ud\u00f8delighetens elixir, 2012<\/em><br \/>\n<em> Bezug: Buchhandel, Preis: 26,00 Euro<\/em><\/p>\n<p>2012 erhielt der norwegische Autor, j\u00fcdisch-ungarischer Abstammung, f\u00fcr dieses Werk den norwegischen Deb\u00fctpreis. Inzwischen ist das Buch in 12 Sprachen \u00fcbersetzt, auch ins Ungarische. Es erz\u00e4hlt \u00fcber 36 Generationen 1000 Jahre europ\u00e4ischer Geschichte, in welche die Familie Spinoza involviert ist. Die Familiensaga beginnt mit Baruch de Espinosa, der Anfang des 12. Jahrhunderts im Zeichen eines Kometen geboren wurde und endet mit Ari Spinoza, der, ohne Nachkommen, seine letzten Lebenstage damit verbringt, die Geschichte der Spinozas vor dem Vergessen zu bewahren und alles aufzuschreiben. Seine Kenntnisse hat er aus mehreren Quellen: Aus Dokumenten und Aufzeichnungen seiner Ahnen, beginnend mit Baruch de Espinosa, mit der \u00dcberarbeitung und Weiterf\u00fchrung dieser Schriften, welche der Philosoph Benjamin Spinoza im 17. Jahrhundert zu einem Werk zusammentrug, und aus den farbigen, lebensvollen Erz\u00e4hlungen seines Gro\u00dfonkels Fernando, der ihm und seinem Zwillingsbruder Sasha mit Begeisterung einzelne Episoden und Personen der Familie schilderte: \u201eEr war ein fabelhafter Erz\u00e4hler. Mit seinen die Fantasie befl\u00fcgelnden Anekdoten, \u2026 n\u00e4hrte er unsere Faszination und brachte uns st\u00e4ndig zum Lachen\u201c. \u00dcber ihn selbst erfahren wir, dass er als Jude zur Zwangsarbeit eingezogen wurde, den Krieg \u00fcberlebte, nach der \u201eBefreiung\u201c in Budapest von sowjetischen Soldaten verhaftet und nach Sibirien deportiert wurde. Als er zur\u00fcckkam, hatte er keine Familie mehr, seine Frau und die beiden T\u00f6chter waren in Auschwitz ermordet worden. Er lehrte die beiden Buben, dass es ein paralleles Universum und auch in den schlimmsten Augenblicken noch Hoffnung g\u00e4be, dass das Leben immer lebenswert sei. Gleichmann hat sich und seinen S\u00f6hnen, wie er in einem Interview erz\u00e4hlt, mit dieser Familie eine Genealogie geschaffen, die anders als ein \u00fcblicher Stammbaum mit realen Daten, das Leben der Spinozas, stellvertretend f\u00fcr die europ\u00e4ischen Juden und ihre Verkn\u00fcpfung mit der europ\u00e4ischen Historie schildert: Seit dem fr\u00fchen 12. Jahrhundert waren sie immer dabei, wenn etwas Aufregendes passierte, wenn am R\u00e4dchen der Geschichte gedreht wurde, wenn Erfindungen gemacht oder weit reichende philosophische Gedanken verbreitet wurden. Es ist nicht immer leicht der weit verzweigten Geschichte zu folgen, die vielen Personen im Auge zu behalten; denn Ari erz\u00e4hlt nicht nur chronologisch, sondern gleichzeitig vom Anfang und vom Ende, von seinem eigenen Ende her. Manche Geschichten f\u00fchren in eine Sackgasse, andere erwecken das Leben der n\u00e4chsten Generation. Allerdings fasst der Erz\u00e4hler immer wieder die ganze Saga kurz zusammen, so dass man einen \u00dcberblick beh\u00e4lt. Mit der Familie zusammen wandern wir Leser mit den Leib\u00e4rzten, den Philosophen, den Naturwissenschaftlern, Kaufleuten, Bankiers, den Revolution\u00e4ren und Kommunisten, den K\u00fcnstlern, den Verr\u00e4tern, \u00dcberl\u00e4ufern und Scharlatanen, den Betr\u00fcgern und Gelehrten durch die Zeit. Wir lernen sie kennen in Armut und Reichtum, in Demut und \u00dcberheblichkeit, in Ansehn und Verfolgung. Das ganz \u201enormale\u201c Leben der sephardischen Juden also.<br \/>\nDem Urvater der Spinozas, dem jungen Baruch de Espinosa, verk\u00fcndet der Prophet Moses, der alle 1000 Jahre auf die Erde kommt, um den Willen des Herrn zu verk\u00fcnden: \u201eMorgen sollst du das Haus deines Vaters verlassen und nach Lissabon wandern. \u2026 Deine Reise wird lang sein und viele Pr\u00fcfungen erwarten dich \u2026. Eines Tages wirst du ein gro\u00dfes Geheimnis finden, nach dem die Menschen seit Anbeginn der Zeiten gesucht haben. Dieses Geheimnis wird von deinen Kindern und Kindeskindern tausend Jahre lang geh\u00fctet werden. Solange deine Nachkommen ihre Verpflichtung einhalten, \u2026wird der Herr \u00fcber sie wachen. Wenn aber jemand den Willen des Herrn verr\u00e4t, wird dein Geschlecht ausgel\u00f6scht werden von der Erde. \u2026. Nur der \u00e4lteste Sohn in jeder Generation darf in das Geheimnis eingeweiht werden\u2026. Du wirst das Geheimnis finden \u2026 wenn die Zeit reif ist\u201c. Das ist zugleich Auftrag, Sendung und Weissagung zur jahrhundertelangen Wanderung der Juden. Baruch wird mit einer Riesennase geboren (eine Parodie auf Merkmale, die man den Juden nachsagt). Diese gro\u00dfe Nase wird in jeder Generation einem Nachkommen weiter vererbt. Sie verhei\u00dft ein Leben als Gl\u00fcckspilz, aber einen tragischen Tod. Der junge Mann wandert nach Lissabon, z\u00fcchtet das Heilkraut Raimondo, welches ewiges Leben verleiht, doch nie eingenommen werden soll. Er wird der Leibarzt des K\u00f6nigs Alfonso Henriques und gr\u00fcndet damit eine Dynastie von k\u00f6niglichen Leib\u00e4rzten, bis Chaim im 13. Jahrhundert den ersten Verrat begeht: In der Gier, eine sichere Stellung als Leibarzt auch beim Sohn des K\u00f6nigs zu erhalten, vergiftet er dessen Vater. Damit beginnen auch Flucht und unstete Wanderung der Familie. Chaims Sohn Moishe ist wieder ein rechtschaffener Mann, ein Gelehrter, ein Kabbalist. Auch er wird mit einer gro\u00dfen Nase geboren und stirbt an der Pest. Sein Sohn Salman befindet sich wieder auf der Flucht vor Denunziation und Verfolgung. Einzig die Schriften seines Vaters, das Wissen der Familie, hat er im Gep\u00e4ck. Er vertieft sich in die Weissagung und \u2013 da der Tod ihm alle seine Lieben genommen hat, sagt er diesem den Kampf an, nimmt einige Tropfen des Elixiers Raimondo und wandert unsterblich \u00fcber 300 Jahre lang an der Seite seiner Nachkommen durch Europa. In der Legende ist er der \u201eWandernde Jude\u201c, das Gegenteil des \u201eEwigen Juden\u201c, welcher nach christlicher Deutung verflucht ist, ewig zu wandern, da er Jesus auf seinem Kreuzweg sogar die Rast in seinem Schatten verwehrt hat. Der \u201eWandernde Jude\u201c Salman kann zwar keine Wunder vollbringen, doch so lange er auf Erden wandelt, hilft, heilt und steht er \u2013 unerkannt \u2013 den Seinen in allen N\u00f6ten bei. Die Judenpogrome werden im Laufe der Jahrhunderte h\u00e4ufiger, Mitglieder der Familie konvertieren, leben ihr j\u00fcdisches Leben im Geheimen weiter, oder treiben es mit der Judenverfolgung \u00e4rger als die Inquisition, doch immer ist es ein herausragendes Mitglied der Familie, welches \u00fcberleben kann.<br \/>\nIm 17. Jahrhundert sind die Spinozas, befreundet mit Rembrandt, in Amsterdam angekommen. Mit Bento und Benjamin Spinoza geraten sie mit der j\u00fcdischen traditionellen Glaubenslehre in Konflikt, werden ausgesto\u00dfen und verflucht. Wie der echte Benjamin (Baruch) Spinoza, schleifen sie optische Gl\u00e4ser und Linsen, um sich ihren Unterhalt zu verdienen. Historie mit Fiktion gemischt, l\u00e4sst aus den Geschwistern Bento und Benjamin Baruch Spinoza werden. Er ist es, der aus dem ganzen B\u00fcndel von Schriften, Weissagungen, Dokumenten und Rezepten, welche ihm Salman am Ende seines irdischen Lebens \u00fcbergibt, das Buch \u201eDas Elixier der Unsterblichkeit\u201c verfasst. Salman erz\u00e4hlt ihm, dass er im Laufe von \u00fcber 300 Jahren alles Leid, alle Krankheiten und Ungerechtigkeiten des Lebens, Naturkatastrophen, Hungersn\u00f6te, Pest und Cholera erfahren habe. Er verk\u00f6rpert die leidgepr\u00fcfte Menschheit und vor allem die leidgepr\u00fcfte Judenheit. Er erz\u00e4hlt, dass er immer unterwegs gewesen sei, als Handwerker, als Rabbiner, Lehrer, Leibarzt, Buchdrucker, K\u00fcnstler und k\u00f6niglicher Ratgeber. Er habe die Anden bestiegen, die Sahara durchquert, im Ganges gebadet. Er bietet dem Philosophen weder ewiges Leben noch Erl\u00f6sung an, sondern Wissen, verbunden mit Verantwortung; angefangen vom ersten Leibarzt der Familie, \u00fcber Verfolgungen und Mordanschl\u00e4ge, denen sie ausgesetzt waren, bis zum Versuch in der Neuen Welt Fu\u00df zu fassen und zur Zerstreuung der Familie \u00fcber ganz Europa.<br \/>\nIm 17. Jahrhundert taucht Hector auf, ein franz\u00f6sischer Aufkl\u00e4rer, der an der Sorbonne Rechtswissenschaften studiert hatte. Mit Voltaire ist er befreundet. Dieser \u00fcbernimmt nach Hectors Tod die Vormundschaft f\u00fcr seine Kinder. Ein Sohn, Nicolas ist ungeraten, die Tochter Shoshana eine gro\u00dfe Physikerin, die sich, von Voltaire in ihrer Liebe zur\u00fcckgewiesen, das Leben nimmt. \u00dcbrig bleibt Nicolas, auch er mit einer gro\u00dfen Nase ausgezeichnet. Er befreundet sich mit Robespierre und endet unter der Guillotine, weil er die Grausamkeit seines Freundes \u00f6ffentlich r\u00fcgt.<br \/>\n\u00dcber Nicolas\u2019 Witwe Chiara kommt die Familie nach Frankfurt, ins Haus des Bankiers Amschel Rothschild. Nach dessen Tod ist die Frau mit ihren S\u00f6hnen wieder heimatlos, und als 1819 der Frankfurter P\u00f6bel das Judenghetto angreift, kommen nur Chiaras mit ihrem Enkel Jakob davon. Jakob hat nicht nur eine riesige Nase, er ist auch \u00fcberaus intelligent, lernt mit Leichtigkeit Sprachen und kennt sich in der Finanzwelt aus. Mit seinem Sohn Nicolas und dessen Sohn Bernhard sind wir schon im 19. Jahrhundert und im Habsburger Reich angekommen. Bernhards Kinder sind Halbjuden, der eine sogar befreundet mit Ari (Hitler), der gern das Familienkleinod \u201eDas Elixier der Unsterblichkeit\u201c in seinen Besitz bringen und es zu viel Geld machen m\u00f6chte. Nathan, der zweite Sohn, kann das Buch retten. In dieser Generation machen sich auch die Seitenlinien der Familie Spinoza bemerkbar, z.B. der Cousin Math\u00e4us Frombichler, der sp\u00e4tere halbj\u00fcdische Koch Hitlers, der es versteht, mit allerlei Tricks einige hundert Juden aus Hitlers F\u00e4ngen und vor der Vernichtung zu retten. Unter ihnen auch Ferenc, Franz Scharf, genannt Fernando, den Gro\u00dfonkel des Erz\u00e4hlers. Dieser Frombichler, eine phantastische Figur, die real nie existiert hat, taucht von Anfang an immer wieder auf \u2013 und weist auf das Ende hin, das Ende der Juden im Holocaust und damit das Ende der Spinozas. Nathan, der nach dem Krieg zun\u00e4chst heftig und idealistisch mit den Kommunisten sympathisiert hatte, distanziert sich nach einem mehrj\u00e4hrigen Moskau-Aufenthalt von den Zielen der Partei. Er vertieft sich ganz und gar in sein Erbe, \u201eDas Elixier der Unsterblichkeit\u201c. Was er darin liest, erf\u00fcllt ihn mit Stolz. Mit Stolz dar\u00fcber, dass sein Nachname \u00fcber Jahrhunderte hinweg von M\u00e4nnern getragen worden war, die einen nicht \u201eunwesentlichen Teil von Gottes gro\u00dfem Plan ausmachten\u201c und die gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr Europas Entwicklung gehabt hatten. Dieses Erbe gibt er weiter an Ari, womit sich der Kreis schlie\u00dft. Der kinderlose Enkel dreht aus jedem Blatt des Buches eine Zigarette und l\u00e4sst es so in Rauch aufgehen, bis zur letzten Seite. Wie stand es schon in der Weissagung, die Benjamin Spinoza \u00fcbertragen hatte: \u201eDer erste Spinoza mischte lebensspendende Kr\u00e4uter, der letzte wird das Erbe der Familie in Rauch aufgehen lassen\u201c.<br \/>\nIn diesem Familien- und Schicksalsbuch gibt es Liebesgeschichten, Geschichten von Lug und Trug und Verrat, Geschichten von selbstloser und aufrichtiger Hilfe, ernsthaft, ironisch oder augenzwinkernd berichtet, kurz, Geschichten, die das ganze Leben aller Menschen einfangen. Onkel Fernando rechtfertigte sich immer wieder, wenn er den Kindern haarstr\u00e4ubende Episoden erz\u00e4hlte: \u201eDie Wirklichkeit \u00fcbertrifft die Fantasie. Wenn man wei\u00df, was geschehen ist, braucht man keine Geschichten zu erfinden&#8230;\u201c<br \/>\nTrotz einiger L\u00e4ngen habe ich das Buch mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen gelesen. Gleichmann wirbelt Historie und Jahrhunderte munter durcheinander, erfindet am roten Faden der Zeit m\u00f6gliche und unm\u00f6gliche Begebenheiten, so dass am Ende ganz klar ist: Die Juden sind das Ged\u00e4chtnis Europas, weil sie alle geschichtlichen Ereignisse mitgemacht, mitbestimmt, oder am eigenen Leibe erfahren haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roman Aus dem Norwegischen von Kerstin Hartmann &amp; Wolfgang Butt Verlag: Carl Hanser M\u00fcnchen, 2013; 672 Seiten ISBN 978-3-446-24124-4 Originaltitel: Ud\u00f8delighetens elixir, 2012 Bezug: Buchhandel, Preis: 26,00 Euro 2012 erhielt der norwegische Autor, j\u00fcdisch-ungarischer Abstammung, f\u00fcr dieses Werk den norwegischen &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3574\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[300],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3574"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3574"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3576,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3574\/revisions\/3576"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}