{"id":3478,"date":"2013-12-13T12:15:58","date_gmt":"2013-12-13T12:15:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3478"},"modified":"2013-12-13T13:19:24","modified_gmt":"2013-12-13T13:19:24","slug":"rezension-brody-sandor-schneewittchen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3478","title":{"rendered":"Rezension: Br\u00f3dy, S\u00e1ndor &#8211; &#8222;Schneewittchen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/schneewittchen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-3479\" title=\"schneewittchen\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/schneewittchen.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"228\" \/><\/a><em>Kurzroman<br \/>\nAus dem Ungarischen von Max Rothauser<br \/>\nVerlag Edition Alea, Badenweiler<br \/>\nISBN: 978-3-944524-01-6<br \/>\nOriginaltitel: H\u00f3feh\u00e9rke, 1894<br \/>\nEdition Alea, Badenweiler, 2013<br \/>\nBezug: Buchhandel Preis 17,90 Euro<\/em><\/p>\n<p>Der 2012 neu gegr\u00fcndete Alea Verlag in Badenweiler hat es sich zur Aufgabe gemacht, B\u00fccher zu publizieren, die, obwohl einmal sehr bekannt, inzwischen aus dem literarischen Bewusstsein verschwunden sind. Der Verlag legt Wert nicht nur auf Kostbarkeiten der Literatur, sondern auch auf handwerkliches K\u00f6nnen, was die Ausstattung der B\u00fccher angeht.<br \/>\nEiner der ersten neu publizierten Romane ist die Novelle \u201eSchneewittchen\u201c, des zu seiner Zeit sehr bekannten, ber\u00fchmten und gesch\u00e4tzten Schriftstellers und Journalisten S\u00e1ndor Br\u00f3dy. In \u00e4lteren Literaturgeschichten wird er auf eine Stufe mit Kr\u00fady und Miksz\u00e1th gestellt, Autoren, die in Deutschland auch eher ein Schattendasein fristen. Von 1896 bis 1900 wurde die Novelle immerhin viermal ins Deutsche \u00fcbersetzt und publiziert. Die \u00dcbersetzung hier folgt der des Reclam-Verlages, ohne Jahreszahl. Br\u00f3dys gro\u00dfes Vorbild war J\u00f3kai \u2013 auch er in Deutschland ein nahezu Unbekannter, in Ungarn aber nach wie vor gesch\u00e4tzt und verlegt.<br \/>\nWir erinnern uns: Schneewittchen war doch die Figur, die ihrer Stiefmutter und Rivalin im Weg war und deshalb von ihr mit einem Apfel vergiftet wurde. Danach lag sie tot, aber wie lebendig aussehend, im gl\u00e4sernen Sarg, bis ein Prinz sie mit seinem Kuss wieder auferweckte.<br \/>\nBr\u00f3dys Schneewittchengeschichte entlehnt einige Elemente dieses M\u00e4rchens, nimmt aber einen anderen Verlauf. Hier ist nicht die Rivalin die T\u00e4terin, sondern ihr \u2013 in die Tochter verliebter \u2013 Vater, welcher die Nebenbuhlerin aus dem Weg r\u00e4umt, um das Gl\u00fcck seines Kindes zu sichern. Br\u00f3dy stellt verschiedene Gesellschaftsformen dar, die langweilig-eint\u00f6nige der Gro\u00dfstadt und die \u201ereine\u201c des l\u00e4ndlichen Idylls. Detailliert beschreibt er Landschaft und Menschen, nicht ohne ironische Z\u00fcge: \u201eEin st\u00e4ndiges, gleichm\u00e4\u00dfiges Elend lagerte hier auf allem, dr\u00fcckte H\u00e4user und Menschen platt und machte sie f\u00f6rmlich alle gleich. In Bezug auf Gedankengang, auf Redeweise, ja sogar in Bezug auf die Gesichter. Die Phylloxera (Reblaus) raubte ihnen alles und der Hunger ward ihnen Gewohnheit. Dennoch trollten sie sich nicht, sie warteten darauf, dass der Rebenk\u00e4fer die Sache satt bekomme und inzwischen schlugen sie ein paar Beamte tot, die sich erfrecht hatten, nach den verfaulenden Reben zu langen\u201c. Br\u00f3dy, der vielseitige Schriftsteller, mischt hier Realit\u00e4t mit Phantastischem, schreibt in gehobener Literatursprache, um dahinein die Umgangssprache der Hauptst\u00e4dter oder der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung zu schmuggeln.<br \/>\nZum Inhalt:<br \/>\nZwei Freunde sitzen im fr\u00fchen Fr\u00fchjahr zusammen und unterhalten sich \u00fcber Frauen: Der eine f\u00fcrchtet die schwarzhaarigen M\u00e4dchen, sie sind ihm zu sch\u00f6n und zu gef\u00e4hrlich. Er m\u00f6chte ein Schneewittchen haben! Emerich (dt. \u00dcbersetzung von Imre \u2013 und im Folgenden immer Imre) Balassa, der Ingenieur, hat eine ganz genaue Vorstellung von seinem idealen M\u00e4dchen, sieht sie mitsamt ihrer Familie und ihrer d\u00f6rflichen Umgebung, direkt vor seinem inneren Auge. So leibhaftig ist er von Schneewittchens Existenz \u00fcberzeugt, dass er sogleich nach Siebenb\u00fcrgen aufbricht, wo er seine Idealgestalt zu finden glaubt.<br \/>\nIn Klausenburg angekommen, mietet er eine Kutsche und l\u00e4sst sich nach einem wahllos herausgesuchten Ort fahren. Da das Dorf wie ausgestorben wirkt, die Schenke geschlossen hat, weist man ihn zum Pastor. Hier kommt ihm das Pastorent\u00f6chterlein, \u201eSchneewittchen\u201c entgegen. \u201eSein Kommen \u00fcberraschte niemand\u201c. Sie ist fast genau so, wie er sie sich ausgedacht hatte, zart, zerbrechlich, eher ernst. Sie isst kaum, hat nie Langeweile, steht fr\u00fch auf und geht fr\u00fch zu Bett, liest und kocht gerne. Die ideale Hausfrau. Nur als sie einmal lacht, findet er sie nicht mehr so \u201eschneewittchenhaft\u201c und es kommen ihm Zweifel, ob sie die Richtige f\u00fcr ihn sei. Dem M\u00e4dchen ist auch ohne Frage klar, warum Imre gekommen ist, und als er sie fragt, ob sie seine Frau werden wolle, willigt sie sofort ein \u201eIch folge Ihnen\u201c. Schneewittchen fragt weder nach dem Woher noch nach dem Wohin \u2013 sie glaubt an ihn, offenbar von der Vorsehung auserw\u00e4hlt.<br \/>\n\u00dcber die Zeit danach h\u00f6ren wir nichts, bis zum Dezember. Da soll die Hochzeit sein. Balassa hat inzwischen eine Gehaltserh\u00f6hung bekommen, eine neue Wohnung gemietet \u2013 bis nach Neujahr m\u00f6chte er seine junge Frau mit in die Hauptstadt nehmen.<br \/>\nAuf der Schlittenfahrt dahin m\u00fcht er sich umsonst, seine Braut vor sich zu sehen: \u201eEine k\u00f6rperlose Wei\u00dfe, ein sanfter, unbestimmter Duft umfloss ihn\u201c \u2013 \u201eUnd jetzt geht er, um diese k\u00f6rperlose Wei\u00dfe, diesen unbestimmten Duft zu holen\u201c.<br \/>\nDer Kutscher verirrt sich auf der langen Fahrt im eint\u00f6nigen Wei\u00df \u2013 ein schwerer Schneesturm kommt auf, Imre verl\u00e4sst den Schlitten und bahnt sich seinen Weg durch die wei\u00dfe W\u00fcste. Total ersch\u00f6pft kommt er an einen gefrorenen See, auf dem ein Fr\u00e4ulein auf Schlittschuhen seine Runden dreht. Am Ufer sitzt bei einem Feuer eine alte Bauersfrau, die dem Fr\u00e4ulein auf rum\u00e4nisch und ungarisch immer wieder etwas zuruft. Als das M\u00e4dchen Imre sieht, staunen sich beide an: \u201eWie eine wundersame Erscheinung, so \u00fcberraschte sie der gegenseitige Anblick\u201c. (Wieder greift das Schicksal ein.) Nach einigen weiteren Runden l\u00e4sst sie sich von der Frau die Schuhe abschnallen. Imre sinkt todm\u00fcde am Feuer nieder: \u201eWer bist du? \u2013 Ein Br\u00e4utigam \u2013 wohin willst du? \u2013 Zur Hochzeit \u2013 Woher kommst du? \u2013 Ich wei\u00df es nicht \u2013 Was suchst du hier? \u2013 Ich verirrte mich\u201c. W\u00e4hrend die Alte losl\u00e4uft um den Arzt (den Vater des M\u00e4dchens) zu holen, entspinnt sich nochmal ein kurzes Gespr\u00e4ch zwischen den Beiden: \u201eWer bist du? \u2013 Io Bannai \u2013 Du bist mein \u2013 Ja, ich bin es. Aber ich erlaube dir nicht, die Augen zu schlie\u00dfen, ich will, dass du mich sehest. H\u00f6rst du! Mich sollst du sehen. Ich will es!\u201c<br \/>\nEine Woche bleibt er im Arzthaus, wird gepflegt \u2013muss dann noch Tauwetter abwarten, bis er zu seiner Braut reisen kann. Mit Io kann er sich gut und freiz\u00fcgig unterhalten, sie versucht sich zu bilden, liest, wei\u00df durch ihren Vater in den Naturwissenschaften Bescheid. Das M\u00e4dchen hat sich inzwischen heftig in ihn verliebt \u2013 und auch Balassa bleibt nicht unber\u00fchrt: \u201eNiemals zuvor hatte Emerich Balassa so gute Tage, wie diejenigen, die er hier verlebte. Er wollte den Wunsch in seiner Brust unterdr\u00fccken, aber derselbe brach dennoch hervor. Er w\u00e4re am liebsten f\u00fcr immer dageblieben. So s\u00fc\u00dfe Stille, so bewundernswerte Ruhe herrschte hier.\u201c Io will ihn nicht gehen lassen, aber er will seiner Braut die Treue halten und reist ab. Der Vater ist zornig, dass seiner verliebten Tochter nicht das Gl\u00fcck zuteil werden soll, das ihr nach seiner Meinung zusteht. Auch Io ist \u00fcberzeugt, dass Imre nur sie liebe: \u201eFort ist er, mein Sch\u00f6ner, Guter. Fort ist er, den man mir sandte, damit er mich in seinen Armen mit sich trage. Ich bin ja seine Herrlichkeit, seine Ruhe, seine Welt. Mich will er, nur mich, mich allein und keine andere.\u201c<br \/>\nAnfang Januar kommt Balassa zur\u00fcck, will aber nur den Arzt mitnehmen. Seine Braut ist todkrank geworden: \u201eSie vergeht, ohne dass man die Ursache w\u00fcsste. [\u2026]. Ich bin zu Ihnen gekommen, damit Sie sie heilen. Ihnen wird es gelingen, Ihnen vertraue ich\u201c. Der Arzt f\u00e4hrt mit ihm: [\u2026]. Eine stilisierte, aus dem pr\u00e4raphaelischen Zeitalter stammende heilige Jungfrau stand vor dem Doktor. [\u2026]. Und dieser Schatten will meiner Tochter den vom Blute bestimmten Geliebten rauben? [\u2026]. Dieses Nichts, das nicht einmal menschlich gl\u00fccklich zu sein vermag, will meine liebed\u00fcrstende, sch\u00f6ne, einzige Io ungl\u00fccklich machen! In Gegenwart der Familie l\u00e4sst sich der Arzt \u00fcber sein Steckenpferd aus und spricht dar\u00fcber, wie unn\u00f6tig es sei, jemanden zu heilen, der einen organischen Schaden habe, er sei eine Gefahr f\u00fcr die ganze Menschheit. Der Staat sei verpflichtet, jene zu vernichten, die mit organischen Krankheiten behaftet seien. (schon damals g\u00e4ngige Gedanken zur Euthanasie). Zum Gl\u00fcck versteht ihn nur Imre Balassa. Als der Arzt sieht, wie Schneewittchen sich wieder kr\u00e4ftigt, kommt nochmals unb\u00e4ndige Wut in ihm hoch, dass Diese seiner Tochter den Mann rauben will. \u201eT\u00f6ten, vernichten! [\u2026].Im Grunde genommen w\u00fcrde er nur eine Pflicht erf\u00fcllen, wenn er die Vernichtung dieses M\u00e4dchens, dieses zweifellos schlechten, ja sch\u00e4dlichen Materials beschleunigte.\u201c Bei einem seiner n\u00e4chsten Besuche findet er die Braut wieder kr\u00e4nklicher und nimmt sich ihrer wieder an. \u201eIhr Hinscheiden war so leicht, dass man es nicht einmal merkte. [\u2026]. Das Pastorenkind, das kleine Schneewittchen, wurde in den gr\u00fcn bemalten Sarg getan. \u2013 ein Tag vor Ostern. [\u2026].<br \/>\nNach vier Wochen schon trifft Imre wieder im Arzthaus ein. Acht Monate sp\u00e4ter heiraten sie. Der Arzt wollte, dass sie gerade in jener Kirche getraut w\u00fcrden, damit dem Schicksal Gen\u00fcge getan sei. In den n\u00e4chsten Monaten gehen die Beiden so total ineinander auf, dass sie beinahe den Verstand verlieren, bis der Vater eines Tages in der Kanzlei seines Schwiegersohnes steht und sich anklagt, er habe Schneewittchen vergiftet mit Arsen, damit es dem Gl\u00fcck seiner Tochter nicht im Wege st\u00fcnde. Nun habe er Wahnvorstellungen und sehe das M\u00e4dchen immer vor sich. Sophistisch setzt er ihm auseinander, dass er und Io rein dast\u00fcnden, nichts mit seiner Tat zu tun h\u00e4tten. Und \u00fcberhaupt, er hat get\u00f6tet, damit Imre die Frau aus Fleisch und Blut bekomme, die seiner w\u00fcrdig sei. Wichtig sei nur, dass seine Tochter nichts davon erfahre; denn, so ist der Vater \u00fcberzeugt, w\u00fcrde sie ihm sogar ins Gef\u00e4ngnis folgen, ihren Mann verlassen, an dessen Seite sie unrechtm\u00e4\u00dfig lebe. Von nun an entzieht sich Imre seiner Frau, an die er sich unrechtm\u00e4\u00dfig gebunden glaubt. Verzweifelt schreibt diese an ihren Vater, der verspricht, alles in Ordnung zu bringen. Imre bleibt nun nichts anderes \u00fcbrig, als ihr vom Mord ihres Vaters zu sprechen. Jetzt steht das Gespenst des gemordeten M\u00e4dchens zwischen ihnen: \u201eDas Phantom des Pastorenkindes, das Andenken des Opfers ihrer Liebe trennte sie voneinander, weckte aber gleichzeitig ein hei\u00dfes, weil verboten, verbrecherisch scheinendes Sehnen in ihnen [\u2026] Io war ein wenig eifers\u00fcchtig auf die Tote. [\u2026] Er rechtfertigte sich und erz\u00e4hlte bis ins kleinste Detail, wie er in das Haus des armen Pastorenkindes gelangte [\u2026]. Ich h\u00e4tte sie so gern geliebt und w\u00e4re doch f\u00fcr immer ungl\u00fccklich mit ihr geworden\u201c. Es kommt ihnen wie S\u00fcnde vor, wenn sie sich lieben, aber sie kommen nicht voneinander los. Fast schon glauben sie sich selbst als die Schuldigen. Schneewittchen zieht als wei\u00dfes Phantom mit in ihre Wohnung ein: f\u00fcr Io die Rivalin, f\u00fcr Imre die unerreichbare Geliebte.<br \/>\nEines Tages zeigt sich der Arzt selbst an \u2013 Io verl\u00e4sst am n\u00e4chsten Tag den Gatten, um bei ihrem Vater zu sein. Eine Exhumierung wird anberaumt. Die \u00c4rzte erkl\u00e4ren dem Untersuchungsrichter, dass sich ihr Kollege des Mordes angezeigt habe, dass dies aber einfach Wahnsinn, also unm\u00f6glich sei. Als der Sarg ge\u00f6ffnet ist, blicken alle auf das M\u00e4dchen: \u201e[\u2026] Und da lag das M\u00e4dchen, unber\u00fchrt, in zauberischer Wei\u00dfe, [\u2026]. Sie war sch\u00f6n wie ein Engel, sie l\u00e4chelte.\u201c<br \/>\nDie Anwesenden ergehen sich in Fachausdr\u00fccken und Alle sind sich einig, dass Schneewittchen eines ganz nat\u00fcrlichen Todes gestorben sei. Nun scheint alles in Ordnung, doch es dauert Monate, bis das Ehepaar wieder zueinander findet: Die Tochter bleibt vorerst beim Vater, der etwas sonderbar wird \u2013 der Ehemann schickt nur Blumen \u2013 beide haben gro\u00dfe Sehnsucht nach einander, doch Io bestimmt, dass sie sich nur aus der Ferne lieben d\u00fcrften. Als der Vater als Erster bemerkt, dass seine Tochter schwanger ist, erz\u00e4hlt sie ihm, wie sich das wei\u00dfe Gespenst nach seinem Gest\u00e4ndnis zwischen sie gedr\u00e4ngt habe. Der Vater sagt nichts, doch als er sp\u00e4t nachts heimtaumelt, will er nicht, dass die Tochter Licht macht. Er sei gest\u00fcrzt und habe sich innerlich verletzt. Er wei\u00df, dass er sterben wird und redet seiner Tochter zu, ihren Mann zur\u00fcckzuholen.<br \/>\nIn einem letzten Brief an den Schwiegersohn schwor er, dass er das Pastorenfr\u00e4ulein nicht umgebracht, sondern dass sie eines nat\u00fcrlichen Todes gestorben sei. Es sei der Wahnsinn gewesen, der aus ihm gesprochen habe. Damit ist f\u00fcr die Beiden alles gut geworden. Ihr M\u00e4dchen nennen sie im Andenken an das (bisher namenlose) Schneewittchen \u201eKatharina\u201c.<br \/>\nSchneewittchen im Sarg aber wei\u00df \u2013 und wird nichts sagen, dass sie, dass ihr Schatten nun zum zweiten Mal get\u00f6tet wurde vom Vater, der noch auf dem Sterbebett gelogen hatte, um das Gl\u00fcck seines Kindes zu erzwingen.<br \/>\nDie tiefgr\u00fcndige sowie gut zu lesende Geschichte macht Appetit auf mehr. Es w\u00e4re sch\u00f6n, in absehbarer Zeit wieder etwas von Br\u00f3dy zu lesen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzroman Aus dem Ungarischen von Max Rothauser Verlag Edition Alea, Badenweiler ISBN: 978-3-944524-01-6 Originaltitel: H\u00f3feh\u00e9rke, 1894 Edition Alea, Badenweiler, 2013 Bezug: Buchhandel Preis 17,90 Euro Der 2012 neu gegr\u00fcndete Alea Verlag in Badenweiler hat es sich zur Aufgabe gemacht, B\u00fccher &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=3478\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[291],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3478"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3478"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3478\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3485,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3478\/revisions\/3485"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}