{"id":2968,"date":"2013-01-24T20:29:05","date_gmt":"2013-01-24T20:29:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2968"},"modified":"2013-01-24T20:29:05","modified_gmt":"2013-01-24T20:29:05","slug":"rezension-zsolt-agnes-das-rote-fahrrad","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2968","title":{"rendered":"Rezension: Zsolt, \u00c1gnes &#8211; &#8222;Das rote Fahrrad&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>Tagebuch mit der Einleitung der Mutter und einem Nachwort von G\u00e1bor Mur\u00e1nyi<br \/>\nAus dem Ungarischen von Ern\u0151 Zeltner<br \/>\nVerlag Nischen, Wien, 2012<br \/>\nISBN: 978-3-9503345-0-0<br \/>\nOriginaltitel: \u00c9va l\u00e1nyom, 1949<br \/>\nBezug: Buchhandel, Preis: Euro 19,80<\/em><\/p>\n<p>Nach dem 1. Weltkrieg wurde im Vertrag von Trianon auch die damals haupts\u00e4chlich von Ungarn bewohnte Stadt Nagyv\u00e1rad (dt. Gro\u00dfwardein, heute Oradea) Gro\u00dfrum\u00e4nien zugesprochen. Infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruches fiel die Stadt 1940 dann wieder an Ungarn. Die dort lebenden Rum\u00e4nen mussten die Stadt von einer Stunde zur anderen verlassen. Als Reichsverweser Horthy den Nationalsozialisten nicht mehr als sicherer Verb\u00fcndeter galt, marschierten die Deutschen am 19. M\u00e4rz 1944 in Ungarn ein, am 25. M\u00e4rz auch in Nagyv\u00e1rad. Ab sofort galten auch in Ungarn die versch\u00e4rften Judengesetze. Schon seit 1941 waren Juden abtransportiert worden, die nicht im Mutterland Ungarn geboren waren; die \u201eungarischen\u201c Juden wurden aus ihren Gesch\u00e4fte vertrieben, j\u00fcdischen Kindern der Besuch von arischen Schulen verboten. Gro\u00dfe Verunsicherung kam auf. Es war klar, dass Deutschland den Krieg nicht mehr gewinnen w\u00fcrde und so hoffte die Mehrzahl der Juden, dass die Alliierten eingreifen und die Russen bereits vor Ort w\u00e4ren, bevor es zu weiteren \u00dcbergriffen k\u00e4me. Mit ihrer systematischen Ausrottung rechneten die Wenigsten. Nach dem Einmarsch begann der Terror in gro\u00dfem Ma\u00dfstab. Willf\u00e4hig f\u00fchrten ihn ungarische Gendarmen und Pfeilkreuzler aus. T\u00e4glich wurden neue Judengesetze erlassen: Alle mussten den gelben Stern tragen, sie durften nur noch eine Stunde am Tag auf die Stra\u00dfe gehen, arischen Dienstboten wurde verboten bei Juden zu arbeiten. Schlie\u00dflich folgte die totale Enteignung, der Raub von Schmuck, Geschirr, M\u00f6beln und sogar Nahrungsmitteln. Es folgte Folter, um noch mehr aus den Juden herauszupressen \u2013 und schlie\u00dflich das Zusammentreiben der gesamten j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung in Ghettos, die Deportation in Viehwaggons nach Auschwitz. Dort selektierte der Naziarzt Mengele die Ankommenden in solche, die noch arbeiten konnten, in Menschen, an denen er seine Experimente vornehmen wollte \u2013 die anderen, Alte, Kranke, Kinder schickte er sofort ins Gas. Sie wurden anschlie\u00dfend verbrannt.<br \/>\nEines dieser Kinder, die dem m\u00f6rderischen Zynismus Mengeles zum Opfer fielen, nachdem es f\u00fcr seine Versuche nicht mehr taugte, war \u00c9va Heyman, die Tochter von \u00c1gnes Zsolt.<br \/>\nSie hat uns ihr Tagebuch hinterlassen, in dem sie immer wieder gegen ihre Angst, ermordet zu werden ank\u00e4mpft und hinausschreit, dass sie leben will!<br \/>\n\u00c1gnes Zsolt schreibt im Vorwort, dass ihre Tochter am 17. Oktober 1944 in Auschwitz ermordet wurde. (Eine Woche, nachdem ihre Heimatstadt Nagyv\u00e1rad von rum\u00e4nischen und russischen Truppen eingenommen worden war.)<br \/>\nEs wird wohl nie mehr zu kl\u00e4ren sein, ob dieses Tagebuch eigenh\u00e4ndig von \u00c9va Heyman, \u00c1gnes Tochter aus erster Ehe, geschrieben wurde, ob die Mutter als Herausgeberin eingegriffen \u2013 oder es gar im Andenken an ihre ermordete Tochter selbst geschrieben hat. Die Fachleute sind geteilter Meinung, wie aus dem lesenswerten Nachwort hervorgeht. Letztlich ist das alles unerheblich: Ton und Anliegen sind die eines sensiblen, fr\u00fchreifen 13j\u00e4hrigen M\u00e4dchens am Beginn der Pubert\u00e4t, welches hellwach seine Umgebung beobachtet, seine Schl\u00fcsse daraus zieht, sich Gedanken \u00fcber sein eigenes Leben macht und dabei erschreckend schnell erwachsen werden muss.<br \/>\nDie Situation ist so schaurig wie aussichtslos: 1941 wird bereits \u00c9vas Freundin M\u00e1rta mit ihrer Familie nach Polen deportiert. \u00c9va ahnt, dass sie dort ermordet wurde. Noch beschw\u00f6rt sie den lieben Gott, jetzt aber besser aufzupassen \u2013 die Sache mit M\u00e1rta konnte ja nur ein Versehen sein. Aber ab M\u00e4rz 1944 zieht sich auch in Siebenb\u00fcrgen die Schlinge um die Juden immer enger zu, bis sie allesamt ins Gas getrieben werden.<br \/>\n\u00c9va bekommt am 13. Februar, zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt. Dieses wird ihr zur Freundin. Ihm erz\u00e4hlt sie alles, f\u00fcllt Wissensl\u00fccken auf, genau wie bei einer neuen Freundin, die noch nicht \u00fcber alle Lebensumst\u00e4nde der Familie Bescheid wei\u00df: Die Eltern sind schon seit einigen Jahren geschieden, der Vater, Architekt B\u00e9la Heyman, lebt in der gleichen Stadt, bei seiner Mutter, der Lujza-Oma. Die Mutter, \u00c1gi, von der Tochter als gro\u00dfe Freundin betrachtet, h\u00e4lt sich nach einer schweren Operation in Budapest auf. Sie hat inzwischen wieder geheiratet, den bekannten links-intellektuellen Journalisten und Schriftsteller B\u00e9la Zsolt, von \u00c9va liebevoll B\u00e9la-B\u00e1csi genannt. Diesen achtet und sch\u00e4tzt sie sehr. Selbst wenn sie ihrer Mutter im Tagebuch vorwirft, sich einzig um B\u00e9la-B\u00e1csi zu sorgen, so lastet sie nicht ihm diese Vorw\u00fcrfe an.<br \/>\nEs ist fast unertr\u00e4glich, lesen zu m\u00fcssen, wie hoffnungslos die Situation ist &#8211; der Ausgang ist ja leider bereits gewiss. \u2013 n\u00e4mlich, wie es wenigstens zweimal m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, \u00c9vas Leben zu retten, einmal mit falschen Papieren, und einmal in einem Versteck zu \u00fcberleben. Aber \u00c9va konnte nicht gerettet werden aus Familiensolidarit\u00e4t \u2013 und weil ihre Mutter zwar f\u00fcr ihren Mann f\u00fcrchtete, Himmel und Erde in Bewegung setzte &#8211; und ihn retten konnte, aber die Gefahr f\u00fcr ihre Tochter nicht bedrohlich genug einsch\u00e4tzte \u2013 oder keine Kraft mehr dazu hatte.<br \/>\nDie ersten Eintr\u00e4ge im Tagebuch sind noch die \u00dcberlegungen eines Teenagers, Kummer dar\u00fcber, dass die Mutter am Geburtstag nicht da ist \u2013 auch in V\u00e1rad g\u00e4be es gute \u00c4rzte &#8211; Mutma\u00dfungen, ob \u00c1gi sie doch mindestens genau so liebt wie B\u00e9la-B\u00e1csi, ein bisschen Familientratsch. \u00c9va hat bereits Zukunftspl\u00e4ne, sie m\u00f6chte Fotoreporterin werden und einen arischen Engl\u00e4nder heiraten \u2013 dann kann ihr nichts mehr passieren. Der Gro\u00dfvater lacht \u00fcber sie, bis dahin sei alles ausgestanden \u2013 und niemand w\u00fcrde mehr nach Ariern oder Juden fragen. \u00c9va zweifelt, sie wei\u00df von den Judengesetzen, und davon, wie beeintr\u00e4chtigend sie sind. Sie hat schon erleben m\u00fcssen, wie sehr sich die Erwachsenen irren. Zwei Jahre zuvor war B\u00e9la-B\u00e1csi als Zwangsarbeiter in die Ukraine verschleppt worden. \u00c1gi hatte alles daran gesetzt ihn zu befreien \u2013 15 Monate hatte sie um ihn gek\u00e4mpft &#8211; und auch Erfolg gehabt. Zsolt ist wieder in Budapest bei ihr. Es sickert bereits durch, dass schon tausende von Juden in G\u00fcterwaggons nach Polen abtransportiert werden. \u00c1gi scheint bereits zu ahnen, dass ihnen allen Unheil droht \u2013 doch vor der letzten Konsequenz verschlie\u00dft auch sie die Augen.<br \/>\nDem Gro\u00dfvater R\u00e1cz hatte man die Apotheke konfisziert. Um weiter dort als Angestellter arbeiten zu d\u00fcrfen musste er viel Geld zahlen \u2013 und daf\u00fcr das Familienklavier verkaufen. Mit im Haushalt leben noch die christliche K\u00f6chin Mariska und das \u00f6sterreichische Kinderfr\u00e4ulein Juszti, welches schon \u00c1gi erzogen hat. Die geliebte Juszti, als Eingedeutschte, musste bereits ihren Dienst bei einem arischen Ehepaar antreten. Die Stimmung gegen die Juden l\u00e4dt sich immer weiter auf. \u00d6ffentlich macht man sich \u00fcber sie lustig, alte Bekannte gr\u00fc\u00dfen nicht mehr und drehen sich weg. Die Atmosph\u00e4re zu Hause wird bedr\u00fcckend, die R\u00e1cz-Omi von Tag zu Tag nerv\u00f6ser und unberechenbarer. Das Tagebuch erf\u00e4hrt auch, dass \u00c9va sich in einen \u00e4lteren Jungen, einen Studenten verliebt hat\u2013 und dabei ihre ersten N\u00f6te und Eifers\u00fcchte durchmacht, denn der junge Mann sieht in ihr nur das kleine M\u00e4dchen.<br \/>\nAm 14. M\u00e4rz kommen \u00c1gi und B\u00e9la-B\u00e1csi endlich aus Budapest. \u00c1gi ist von der OP noch sehr geschw\u00e4cht, hat Schmerzen und muss viel liegen. \u00c9va ist f\u00fcr kurze Zeit gl\u00fccklich, Mutter und ihr Stiefvater sind da \u2013 alle sind zusammen, das ist das wichtigste. Zsolt versucht seinen Aufenthalt in V\u00e1rad geheim zu halten. Als Jude und Linker \u2013 und damit als \u201eKommunist\u201c ist er noch mehr gef\u00e4hrdet als die \u00fcbrige Familie. Er stellt bereits \u00dcberlegungen an, dass die Deutschen auch in Ungarn einmarschieren werden, was in der ganzen Familie Entsetzen ausl\u00f6st. Am 18. M\u00e4rz tr\u00e4gt \u00c9va ins Tagebuch ein, dass in Budapest jetzt immer Bombenalarm sei. Sie f\u00fcrchtet, dass V\u00e1rad auch bald bombardiert w\u00fcrde \u2013 und: \u201eIch will doch leben. Unbedingt.\u201c<br \/>\nAm 19. M\u00e4rz 1944 geschieht, was Zsolt schon vermutet, viele gef\u00fcrchtet, aber niemand wahrhaben wollte: Die Deutschen sind einmarschiert. Als die Rede darauf kommt, er solle sich nach Rum\u00e4nien absetzen, rastet die R\u00e1cz-Omi aus. Sie hat Angst, alleine mit dem Gro\u00dfpapa und \u00c9va zu bleiben und von den Deutschen gequ\u00e4lt zu werden. Diese Gro\u00dfmutter wird vor Sorge und Angst langsam wahnsinnig und vereitelt mit ihren Anf\u00e4llen jeden Versuch, ihre Enkelin zu retten.<br \/>\nAm 25. M\u00e4rz marschieren die Deutschen auch in Nagyv\u00e1rad ein, \u201emit Kanonen und Panzern\u201eganz wie in der Wochenschau\u201c. \u00c1gi ist bereits \u00fcberzeugt, dass sie das Ende des Krieges nicht mehr erleben werden, doch \u00c9va begehrt auf: \u201eIch will es aber erleben und werde mich einfach verstecken!\u201c [\u2026] Seit die Deutschen da sind, muss ich dauernd an M\u00e1rta denken. Auch sie war noch ein Kind, und man hat sie umgebracht. [\u2026] Nein, nein, nein! Ich will nicht umgebracht werden! Ich will doch Fotoreporterin werden [\u2026]. \u201eIch will nicht sterben! Nicht jetzt schon, liebes Tagebuch! Ich habe ja \u00fcberhaupt noch nicht lange gelebt.\u201c<br \/>\nAb jetzt spitzt sich die Situation t\u00e4glich mehr zu: Die Juden d\u00fcrfen ohne einen gelben Stern ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, die Telefone werden abgestellt, nur noch eine Stunde pro Tag ist es erlaubt, auf die Stra\u00dfe zu gehen. Als die Gendarmen dann \u00c9vas rotes Fahrrad abholen, kommt ihr die ganze Tragweite zum Bewusstsein. Sie als J\u00fcdin darf keines besitzen. Das Fahrrad ist ihr ein und alles, und hat sogar einen Namen, Freitag. Entsprechend lautstark wehrt sie sich, als es ihr abgenommen wird: \u201eDas ist Diebstahl\u201c. \u2013 Auch Mariska darf nicht mehr bei der j\u00fcdischen Familie arbeiten. Dann wird \u00c9vas Vater abgeholt und weggebracht. &#8211; Sie hat keine Lust mehr, etwas zu schreiben, weil ja nur noch Schreckliches passiert:<br \/>\nAm 18. April: kommt \u00c1gis Cousin aus Pest mit falschen Papieren f\u00fcr \u00c1gi, B\u00e9la und \u00c9va. Doch die Omi bekommt wieder einen solchen Anfall, dass alle von dem Vorhaben ablassen.<br \/>\nDann will eine N\u00e4herin \u00c9va bei sich verstecken \u2013 auch sie wird von den Wahnsinns-Attacken der Gro\u00dfmutter vertrieben, die letzte Chance f\u00fcr \u00c9va &#8211; vertan. Das M\u00e4dchen w\u00fcrde auch, das gibt sie dem Tagebuch zu, allein, ohne Eltern und Gro\u00dfeltern sich verstecken, weil sie unbedingt leben will. \u2013 Jeder klammert sich an den Gedanken, die Russen oder die Alliierten w\u00fcrden rechtzeitig eingreifen, doch alle m\u00fcssen ihre H\u00e4user verlassen, werden ins Ghetto getrieben, wo sie kaum Platz haben, um sich hinzulegen. Das Leben besteht nur noch aus Verboten \u2013 auf Zuwiderhandlung steht die Todesstrafe &#8211; der reine Terror: Das Holz wird weggeschafft \u2013 es gibt kein warmes Wasser mehr, die Lebensmittel werden so rationalisiert, dass auch die Kinder oft hungern, alle M\u00e4nner von 16 \u2013 60 m\u00fcssen zur Arbeit antreten, die j\u00fcdischen H\u00e4user ausr\u00e4umen \u2013 den Inventar macht das ungarische Volk den Deutschen \u201ezum Geschenk\u201c. &#8211; Im Ghetto nehmen die Selbstmorde zu, bevor es in Sektoren eingeteilt wird: der Reihe nach werden alle werggeschafft. \u201eAlles ist aus\u201c, schreibt \u00c9va in ihr Tagebuch. F\u00fcr je zwei Personen ist ein Rucksack erlaubt \u2013 Lebensmittel haben sie gar nicht mehr. Sie werden in Viehwaggons abtransportiert, das hat \u00c9va schon geh\u00f6rt. Ein Gendarm erz\u00e4hlt, dass er desertieren will, er k\u00f6nne das nicht mehr mit ansehen: \u201e80 Personen haben sie in einen Waggon hineingepfercht, mit einem einzigen Wasser f\u00fcr alle. [\u2026] Gewundert hat er sich \u00fcber die Juden, die Kinder weinten nicht und die Erwachsenen waren wie monds\u00fcchtig, als h\u00e4tten sie gar nicht mehr gelebt, so abgestumpft sind sie in die Waggons gestiegen.\u201c und noch \u00c9vas letzter Aufschrei: \u201eAber ich will nicht nach Polen, ich will doch nicht sterben, liebes Tagebuch. Ich m\u00f6chte auch dann noch leben, wenn ich im ganzen Bezirk allein zur\u00fcck bleibe In einem Keller, auf irgendeinem Dachboden, sogar in einem Erdloch w\u00fcrde ich mich verkriechen, bis der Krieg zu Ende ist.\u201c. Danach \u00fcbergibt sie Mariska, die noch einmal zum Ghetto kommt, am 30. Mai das Tagebuch zur Aufbewahrung. Am n\u00e4chsten Tag werden sie deportiert.<br \/>\nDem Tagebuch angef\u00fcgt sind zwei Briefe: Der Brief der K\u00f6chin Mariska, der \u00c9va das Tagebuch \u00fcbergeben hatte \u2013 und die nach dem Krieg an \u00c1gnes Zsolt schreibt \u2013 und der Brief des Kinderfr\u00e4uleins Juszti an ihren ehemaligen Z\u00f6gling \u00c1gi.<br \/>\nDazu wie gesagt, ein Essay von G\u00e1bor Mur\u00e1nyi zur Situation, zur Familie, zur Biografie von \u00c1gnes Zsolt und zur Rezeption des Buches.<\/p>\n<p>\u201eDas rote Fahrrad\u201c ist das 1. Buch des 2012 neu gegr\u00fcndeten Nischen-Verlages, Budapest und Wien, der es sich zur Aufgabe macht, vergessene oder wenig bekannte ungarische Literatur auf Deutsch herauszugeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tagebuch mit der Einleitung der Mutter und einem Nachwort von G\u00e1bor Mur\u00e1nyi Aus dem Ungarischen von Ern\u0151 Zeltner Verlag Nischen, Wien, 2012 ISBN: 978-3-9503345-0-0 Originaltitel: \u00c9va l\u00e1nyom, 1949 Bezug: Buchhandel, Preis: Euro 19,80 Nach dem 1. 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