{"id":2762,"date":"2012-10-02T04:20:24","date_gmt":"2012-10-02T04:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2762"},"modified":"2012-10-02T04:20:24","modified_gmt":"2012-10-02T04:20:24","slug":"rezension-szep-erno-lila-akazien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2762","title":{"rendered":"Rezension: Sz\u00e9p, Ern\u0151 &#8222;Lila Akazien&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lila_akazien.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-2763\" title=\"lila_akazien\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lila_akazien.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"227\" \/><\/a><em>Ein altmodischer Roman<br \/>\nAus dem Ungarischen von Stefan J. Klein<br \/>\nDrei Masken Verlag, M\u00fcnchen 1922<br \/>\nOriginaltitel: Lila \u00e1k\u00e1c, 1919 (verfilmt 1934 und 1973 von Istv\u00e1n Sz\u00e9kely <\/em><\/p>\n<p>Einmal m\u00f6chte ich auch ein Buch vorstellen, welches vielleicht noch in Bibliotheken, die einen alten Bestand haben, auszuleihen ist: Lila Akazien, von Ern\u0151 Sz\u00e9p.<br \/>\nIn Deutschland ist dieser sch\u00f6ne Roman leider v\u00f6llig in Vergessenheit geraten. Die einzige \u00dcbersetzung stammt von 1922, als das Buch im Drei Masken Verlag erschien. Verfilmt wurde der \u201ealtmodische Roman\u201c, wie es im Untertitel hei\u00dft, 1934 und 1973. Nach der Lekt\u00fcre kann man sich wirklich einen zauberhaften Film vorstellen. In Ungarn scheint sich der Roman nach wie vor gro\u00dfer Beliebtheit zu erfreuen, sieht man die Reihe vieler Theaterauff\u00fchrungen im Internet aufgelistet, ebenso eine Neuausgabe des Werkes 2008.<br \/>\n\u201eAltmodisch\u201c an diesem Roman ist, dass er noch in Friedenszeiten spielt, 1913. Sz\u00e9p hat ihn aber nach dem Krieg geschrieben, als melancholische Erinnerung an die erste Liebe, unbefangen und unbeschwert von dem, was dann folgen sollte. Politik wird nur ganz kurz gestreift, aber man sp\u00fcrt bereits, dass die Diskussionen rauer, heftiger und leidenschaftlicher werden.<br \/>\nDer Roman lebt von Atmosph\u00e4re, von Leichtigkeit und Charme, von Farben und D\u00fcften, von Ger\u00e4uschen und Musik, von der Sch\u00fcchternheit und Naivit\u00e4t der Jugend, vom gem\u00e4chlichen Auseinanderfalten aller Begebenheiten um die angebetete Frau Margot \u201eDingsda\u201c, von den sehns\u00fcchtigen Gedanken um die vollkommene Liebe, wof\u00fcr unser Held alles in seinem Leben hing\u00e4be &#8211; wenigstens zur Zeit seiner Schw\u00e4rmerei -. Eine gewisse Sorglosigkeit schwebt \u00fcber allem, aber auch ein gewisser \u00dcberdruss der t\u00e4glichen Wiederholung, ein Schlendrian, auch bei den Bankangestellten. Das private Leben geht vor.<br \/>\nEin junger Bankangestellter, Hans, sinnt in einem langen Monolog melancholisch-ironisch \u00fcber die echte, ideale Liebe nach, die er herbeizwingen will \u2013 und zwar, weil es so Mode ist, mit einer verheirateten Frau. Zum Heiraten f\u00fchlt er sich einfach noch zu jung! Er gibt sich \u201ealtmodisch\u201c in Kleidung und Gehabe, mokiert sich \u00fcber die neuen Sitten, die Kleidung, die modischen Ausdr\u00fccke, die in Budapest gerade \u201een vogue\u201c sind. Obwohl er noch jung ist, schaut er auf die tollende Jugend, die jungen barh\u00e4uptigen M\u00e4nner, die kreischenden M\u00e4dchen, wie aus einer anderen Generation herab. Er selbst sieht sich ganz als Kavalier alter Schule.<br \/>\nW\u00e4hrend er wieder einmal darauf wartet, seine Angebetete wenigstens zu sehen, wie immer umgeben von einem Schwarm junger Leute, die ganz und gar dem modischen Zeitgeist entsprechen, wird er auf ein junges, aus vollem Hals lachendes M\u00e4dchen aufmerksam. Kaleschen fahren vorbei, Autos, Taxis. Schon sind wir mittendrin im Budapester Herbst, in lauer Luft und heiteren Menschen. Er gibt vor, sich gar nicht um das junge Ding zu k\u00fcmmern, sie gar nicht zu sehen, doch trotzdem beschreibt er sie genau, ihren schief sitzenden Hut, die widerborstigen Haare, die wei\u00dfe Bluse, die d\u00fcnnen Beine, die unter dem Rock hervorschauen \u2013 man stelle sich vor! Als sie dann nebeneinander auf einer Parkbank sitzen, beim Caf\u00e9 Gerbeaud, spricht er sie aus Langeweile und Frust an, neckt sie und hat gute Lust, mit ihr ein wenig anzub\u00e4ndeln. Manci antwortet ihm schlagfertig, selbstbewusst und frech, w\u00e4hrend er sich \u00fcberlegen und weltabgewandt gibt.<br \/>\nUnd sie gef\u00e4llt ihm doch: \u201eDieses M\u00e4dchen hat so viel Lachen, wie ein Pfirsich Saft. Was f\u00fcr ein M\u00e4dchen ist dies eigentlich? \u00dcbrigens interessiert es mich ja gar nicht.\u201c Er will ihr Geld geben, doch sie weist es entr\u00fcstet zur\u00fcck, ist ganz das ehrbare M\u00e4dchen. Er soll ihr lieber einen Zweig von der lila Akazie (in Wirklichkeit eine Glyzinie) pfl\u00fccken, ihrer Lieblingsblume.<br \/>\nSp\u00e4ter wei\u00df er schon, dass er in jenem Herbst nur geglaubt habe, eine Frau, eine Dame zu lieben. Doch er war verliebt in die Liebe, wollte lieben, wollte sich zu jemandem zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Klar, will er die Frau auch besitzen, doch zuvor ihr Herz, ihre Seele erkunden, ihre Gedanken kennen und alles, alles an ihr lieben. Er will sie gl\u00fccklich machen. Doch diese Frau Dingsda sucht nur ein fl\u00fcchtiges Abenteuer.<br \/>\nHans vernachl\u00e4ssigt die Arbeit in der Bank, wird vom Abteilungsleiter gema\u00dfregelt und ist emp\u00f6rt: \u201estell Dir vor, lauter so eklige Dinge, in einer Zeit, da ich mich f\u00fcrs Gl\u00fcck vorbereitete! Doch dachte ich, das Leiden um die Frau beginnt\u2026\u201c Und Leiden geh\u00f6rt unumst\u00f6\u00dflich dazu, in seiner schw\u00e4rmerischen Fantasie. \u201eIch empfand wahnsinnige Lust, f\u00fcr einen sch\u00f6nen Tag meines Lebens meinen Posten zu verlieren!\u201c Zunehmend \u00e4rgern ihn die Allgemeinpl\u00e4tze, das seichte Geplauder, in dem es um nichts geht \u2013 und doch macht er es genau so, ihm f\u00e4llt vor Sch\u00fcchternheit und \u00dcberraschung keine tiefer gehende Unterhaltung ein. Als sie dann die Initiative ergreift, missf\u00e4llt ihm das sehr; denn er will der Frau seines Herzens den Hof macht, ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen, sie erobern. Er m\u00f6chte das Tempo bestimmen, alles andere kommt ihm zu oberfl\u00e4chlich vor. In seiner Naivit\u00e4t f\u00e4llt ihm gar nicht auf, was die \u00e4ltere Frau von ihm, dem jungen Mann, eigentlich erwartet.<br \/>\nUm sich abzulenken, spielt er im Club bis in die fr\u00fchen Morgenstunden Bac (Baccara, Gl\u00fccksspiel mit Karten), obwohl er h\u00e4ufig dabei verliert.<br \/>\nOft, wenn ihn die Einsamkeit \u00fcberkommt und er das Gef\u00fchl hat, zu keiner Menschenseele zu geh\u00f6ren, \u00fcberkommt ihn die Gier nach Frauen, die Wut dar\u00fcber, dass sie die M\u00e4nner so zappeln lassen \u2013 dann wieder sieht er in ihnen edle, fast \u00fcbersinnliche Wesen \u2013 und f\u00fchlt sich als Ausgesto\u00dfener. Und warum? Weil er Jude ist \u2013 obwohl er nicht gefragt worden war bei seiner Geburt, ob er einer sein wolle. Sz\u00e9p sinnt lange \u00fcber diese Frage nach. Er sieht doch genau so aus wie die Ungarn. Er ist doch ein Mensch! Selbst wenn er sich in der Bank noch so anstrengte, irgendwann k\u00f6nnte er h\u00f6chstens Vizedirektor werden, niemals Generaldirektor \u2013 als Jude.<br \/>\nNach dem Kartenspiel geht er ins Kasino, um sich dort mit den T\u00e4nzerinnen, der Bedienung, dem Direktor zu unterhalten und die Menschen zu beobachten, die sich unter allen Umst\u00e4nden am\u00fcsieren wollten, sich in Separ\u00e9es mit M\u00e4dchen zur\u00fcckziehen, Champagner bestellen und die Darbietungen beklatschen.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr entdeckt er dort auch das kleine M\u00e4dchen wieder. Sie f\u00e4llt ihm auf, weil sie sich auch hier selbstbewusst zur Wehr setzt, wie gegen ihn, damals im Park. Er hat sie doch eigentlich schon vergessen! \u00dcber all seinem Liebeskummer! Au\u00dferdem ist er ja mit der gro\u00dfen, der einmaligen Liebe besch\u00e4ftigt. Sie sei Mitglied des Kasinos, erkl\u00e4rt Manci ihm stolz. (Sie hei\u00dft auch Margit &#8211; Margit T\u00f3th, wie seine zuk\u00fcnftige Geliebte, Margit &#8211; Margot.) &#8211; Die lila Akazien hat sie noch immer, in einem Buch gepresst.<br \/>\nUnterdessen trifft er seine Angebetete jetzt h\u00e4ufig, aber immer im Kreis von anderen. Er ist entsetzt, dass sie \u00fcber ordin\u00e4re Witze lacht, \u00fcber ihr Benehmen. Und doch will er einfach nicht wahrhaben, wie gew\u00f6hnlich sie ist, schiebt alles auf den schlechten Umgang mit ihren Freundinnen.<br \/>\nNachts gew\u00f6hnt er sich an, Manci im Kasino zu treffen, um mit ihr zu plaudern. Sie ist stolz, dass sie zur T\u00e4nzerin ausgebildet wird, aber sie wei\u00df, welche Realit\u00e4t sie erwarten wird \u2013 und doch, noch schiebt sie M\u00e4nner, und das Unvermeidliche von sich weg. Auch sie tr\u00e4umt von der echten, der wahren Liebe, wohl wissend, dass es diese f\u00fcr sie nicht geben wird. Hans denkt immer nur an \u201eseine\u201c Frau, die doch ganz sicher endlich! bald! seine Geliebte w\u00fcrde. Eines Tages nimmt er allen Mut zusammen, bittet sie, mit ihm spazieren zu gehen. Sie sagt zu. In der Nacht kann er vor Aufregung und Gl\u00fcck kaum schlafen. Er schw\u00e4rmt, geht wie auf Wolken, kann sich kaum in die Realit\u00e4t finden. Der Spaziergang misslingt. Hans tr\u00e4umt mit offenen Augen, l\u00e4uft mit ihr in seiner Fantasie \u00fcber eine warme strahlende Wiese, sie erz\u00e4hlen sich ihre Jugend, ihre Geheimnisse. &#8211; Doch sie beklagt sich ganz unromantisch und \u00e4rgerlich \u00fcber den aufziehenden Nebel. Ern\u00fcchtert, aber immer noch naiv bestellt er eine Droschke, streitet mit dem Kutscher, als der nicht weiterfahren will. Schlie\u00dflich steigt Hans aus, schmerzlich entt\u00e4uscht, es ekelt ihn; denn kaum waren sie angefahren, hatte die Frau die Vorh\u00e4nge zugezogen und &#8211; weiter will er sich nicht zur\u00fcckerinnern: \u201eIch habe dieser Frau ja gar nicht den Hof gemacht! Habe mich ja erst darauf vorbereitet, ihr den Hof zu machen\u2026\u201c Ja, er hat nur getr\u00e4umt, seine Jugend vertr\u00e4umt, seine Liebe vertr\u00e4umt.<br \/>\nIrgendwann geht er wieder ins Kasino, trifft Manci, die inzwischen einen ernsthaften Verehrer hat, der sie heiraten will \u2013 doch sie will nicht. Er hat Geld, doch das interessiert sie nicht, sie will einen, den sie lieben kann. Die beiden gehen spazieren, er versucht sich an Frau Dingsda zu erinnern, doch ihr Gesicht verschwimmt bereits: \u201eUnd ich f\u00fchle wieder und f\u00fchle wieder nur, dass sie mir etwas ungeheuerlich B\u00f6ses angetan hat. Sie ist mein Feind\u201c.<br \/>\nFr\u00fchling bricht pl\u00f6tzlich aus in Budapest, er f\u00fchlt sich ungl\u00fccklicher denn je, spielt in seinem Liebesschmerz mit Manci, wie mit einer Puppe. Und doch wird sie sein, ohne sein Dazutun, weil sie einmal im Leben gl\u00fccklich sein will, den lieben, den sie sich auserkoren hat. Am Tag danach h\u00e4tte er jubelnd durch Budapest tanzen k\u00f6nnen, doch er sagt ihr nicht:\u201c Ich liebe dich\u201c. Er sagt gar nichts. Manci verschwindet aus seinem Leben.<br \/>\n\u201eFreund, es gab Jugend und gab Liebe. Ich bemerkte es nicht.\u201c<br \/>\nJeder, der jung war \u2013 und sich auch so f\u00fchlte, so romantisch und naiv, so voll Sehnsucht und Seligkeit, findet sich in diesem Roman wieder \u2013 und muss \u00fcber sich l\u00e4cheln, dar\u00fcber, wie Sz\u00e9p uns mit unserer eigenen Jugend konfrontiert.<\/p>\n<p>Noch ein paar Worte zur gelungenen \u00dcbersetzung von Stefan Klein, der noch mehrere Werke von Sz\u00e9p \u00fcbersetzt hat. Auch im Deutschen kommt der Text duftig und leicht daher. Klein \u00fcbernimmt w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt ungarische Redewendungen, die Tonfall und Satzbau so treffend nachahmen. Anders kann man sich die \u00dcbersetzung danach gar nicht mehr vorstellen: z.B.:<br \/>\n\u201eIch zigarettete mich dort zutode und alkoholisierte, wie viel in mir Platz hatte\u201c oder \u201edie gewaltsam \u201eChampagnisierenden\u201c.<br \/>\nDen Personen, die er \u00fcberhaupt nicht leiden kann, gibt Sz\u00e9p \u201esprechende\u201c Namen: Das Ehepaar \u201eSchauerlich\u201c, die Frauen \u201eAuffallerich\u201c, \u201eImmerdar\u201c. Selbst seine damals Angebetete, inzwischen so unwichtig gewordene erste Liebe ist die \u201eFrau Dingsda\u201c.<br \/>\nAuf Deutsch \u00fcbersetzt kam 2008 der reizende Roman \u201eLiebe am Nachmittag\u201c (dtv) heraus und in der Anthologie \u201eIch liebte eine sch\u00f6ne Frau\u201c hat der \u00dcbersetzer Ern\u0151 Zeltner einige seiner melancholisch-ironischen Miniaturen aufgenommen.<br \/>\nEs w\u00e4re sch\u00f6n, wenn man noch weitere Kostbarkeiten von Ern\u0151 Sz\u00e9p entdecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Gudrun Brzoska, September 2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein altmodischer Roman Aus dem Ungarischen von Stefan J. 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