{"id":2707,"date":"2011-07-30T05:30:36","date_gmt":"2011-07-30T05:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2707"},"modified":"2012-07-30T05:33:27","modified_gmt":"2012-07-30T05:33:27","slug":"bessermann-julius","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2707","title":{"rendered":"Bessermann, Julius"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2708\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/bessermann_julius.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2708\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2708\" title=\"bessermann_julius\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/bessermann_julius.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2708\" class=\"wp-caption-text\">Schenkbuch Verlag<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Julius Bessermann wurde 1964 als Gyula B\u00f6sz\u00f6rm\u00e9nyi in Miskolc geboren. Seine Mutter war Hebamme, sein Vater Chauffeur und Sportflieger. Bis zum Alter von zwei Jahren entwickelte er sich normal, dann ergriff ihn pl\u00f6tzlich die unheilbare Krankheit Muskelschwund. Die \u00c4rzte teilten den Eltern mit, dass er sp\u00e4testens mit 10 Jahren dem Muskelschwund zum Opfer fallen w\u00fcrde. Dar\u00fcber ging die Ehe der Eltern zugrunde, sie lie\u00dfen sich scheiden. Bis zum Alter von 9 Jahren lebte er bei seiner Mutter, zusammen mit einer liebenswerten alten Dame, die er Tante Olgi nannte und die ihm das erste Buch in die Hand gab. Da er nicht in die Schule gehen, und nur vom Balkon aus den anderen Kindern beim Spielen zugesehen konnte, fing er an, sich Geschichten zu erz\u00e4hlen. Mit 12 Jahren kam er in ein Heim f\u00fcr k\u00f6rperlich und geistig Behinderte, mit 21 Jahren, ganz im Sinne der gnadenlosen Logik des Staates, wie Bessermann selbst sagt, wurde er in ein Altersheim verlegt.<br \/>\nNoch im Kinderheim hatte er einen Entschluss gefasst: \u201eAuch wenn mich in diesem Land alle f\u00fcr Ausschuss halten, werde ich beweisen, dass sie sich irren. Ich werde mich von meiner Behinderung frei schreiben!&#8220; Ein Roman nach dem anderen wurde ver\u00f6ffentlicht. 2004 &#8211; er war schon 40 \u2013 konnte er dann endlich aus dem Altersheim ausziehen und ein eigenes Zuhause einrichten und wie ein Durchschnittsmensch leben. Ohne seine Frau, No\u00e9mi, h\u00e4tte er es niemals geschafft.<br \/>\nIn Ungarn sind seine Jugendb\u00fccher hei\u00df begehrt und hochgelobt. Schade, dass bei uns erst der 10. Roman, \u201eGreg und die Traumf\u00e4nger\u201c, \u00fcbersetzt und publiziert wurde.<br \/>\n2007 erhielt er den J\u00f3zsef-Attila-Preis, einen der renommiertesten Literaturpreise Ungarns.<\/p>\n<p><strong> In der Ehinger Bibliothek befindliche Publikationen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Rezension: Bessermann, Julius \u2013 Greg und die Traumf\u00e4nger\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2710\" target=\"_blank\">Greg und die Traumf\u00e4nger. Originaltitel: Gerg\u0151 \u00e9s az \u00e1lomfog\u00f3k, 2002. \u00dcbersetzung von P. Dietlinde Drask\u00f3czy. Verlag Schenk, Passau, 2007. ISBN: 978-3-939337-31-7<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Julius Bessermann wurde 1964 als Gyula B\u00f6sz\u00f6rm\u00e9nyi in Miskolc geboren. Seine Mutter war Hebamme, sein Vater Chauffeur und Sportflieger. 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