{"id":2023,"date":"2011-05-11T19:05:13","date_gmt":"2011-05-11T19:05:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=2023"},"modified":"2012-05-20T20:18:15","modified_gmt":"2012-05-20T20:18:15","slug":"vandor-gyorgyi","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2023","title":{"rendered":"V\u00e1ndor, Gy\u00f6rgyi"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2024\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/vandor_gyoergyi.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2024\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2024\" title=\"vandor_gyoergyi\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/vandor_gyoergyi.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"188\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2024\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Gy\u00f6rgy Dalos<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Geboren ist Gy\u00f6rgyi V\u00e1ndor 1923, sie entstammt einer j\u00fcdischen Handwerkerfamilie. Vor ihrer Verhaftung 1949 studiert sie an der Philosophischen Fakult\u00e4t in Budapest. Sie spricht mehrere Sprachen. In den Schauprozessen um den Hauptangeklagten L\u00e1szl\u00f3 Rajk ist sie das j\u00fcngste Opfer. Wie bei den \u201eTrotzkistenprozessen\u201c im stalinistischen Moskau, werden Verd\u00e4chtige aus verschiedenen Parteien, die als staatsfremd gelten, pauschal der Konspiration, der Spionage und staatsfeindlicher Agitationen beschuldigt. Mit sechsundzwanzig Jahren wird Gy\u00f6rgyi V\u00e1ndor zu zehn Jahren Zuchthaus wegen \u201eKonspiration\u201c und Spionage\u201c verurteilt. Sieben Jahre ist sie in verschiedenen Gef\u00e4ngnissen in Budapest inhaftiert, z. Teil in Einzelhaft und Dunkelzelle. Verzweifelt versucht sie mit ihren Mitgefangenen ein \u201enormales\u201c Leben zu f\u00fchren, indem sie sich wechselseitig Sprachunterricht erteilen, Theater spielen, Geschichten und Gedichte vortragen. Erst 1956, kurz vor dem Volksaufstand, wird sie rehabilitiert und entlassen. Sie emigriert 1970 nach Israel, f\u00fchlt sich dort aber als Fremde und zieht 1973 nach Wien. In den sp\u00e4ten 90er Jahren lebt sie abwechselnd in Budapest und Wien, wo sie im Jahr 2000 stirbt. Ab 1980 ist sie Sprachlehrerin f\u00fcr Italienisch und Ungarisch; Korrespondentin in Wien f\u00fcr \u201eRadio Free Europe\u201c, sie ver\u00f6ffentlicht in ungarischen Exilzeitungen, 1992 ist sie Mitredakteurin des \u201eB\u00e9csi Napl\u00f3\u201c, einer ungarischen Zeitschrift in Wien (Wiener Tageblatt). V\u00e1ndors autobiografischer Roman kann erst nach der Wende in Ungarn erscheinen. Obwohl ihre auf Ungarisch verfassten B\u00fccher im Exil in Wien, M\u00fcnchen und Bern erscheinen, ist leider nur diese Autobiografie auf Deutsch \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Rezension: V\u00e1ndor, Gy\u00f6rgyi \u2013 \u201cMehr als eine Stimme im Chor\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1152\">Mehr als eine Stimme im Chor. Erinnerungen einer Frau an Ungarn 1948-1956. Originaltitel: A r\u00e9m\u00fclet \u00e9jszak\u00e1i. \u00dcbersetzung von: Werner F\u00fcrnsinn. Verlag Ullstein, 1999. ISBN 3-548-33248-X<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Geboren ist Gy\u00f6rgyi V\u00e1ndor 1923, sie entstammt einer j\u00fcdischen Handwerkerfamilie. Vor ihrer Verhaftung 1949 studiert sie an der Philosophischen Fakult\u00e4t in Budapest. Sie spricht mehrere Sprachen. 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