{"id":1973,"date":"2011-05-11T06:12:49","date_gmt":"2011-05-11T06:12:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1973"},"modified":"2013-12-05T07:57:39","modified_gmt":"2013-12-05T07:57:39","slug":"schiff-julia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1973","title":{"rendered":"Schiff, Julia"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1974\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schiff_julia.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1974\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1974\" title=\"schiff_julia\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/schiff_julia.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"220\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1974\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 privat<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Julia Schiff wird 1940 in Detta, im rum\u00e4nischen Banat geboren. Sie entstammt einer gro\u00dfb\u00fcrgerlichen deutschen Familie von Siedlern aus Lothringen und dem Saarland. Im Laufe von knapp 300 Jahren hat es die Familie zu Wohlstand gebracht, wird allseits geachtet. Die erste gro\u00dfe Z\u00e4sur ist die Abtrennung des Banat von Ungarn an Rum\u00e4nien nach dem 1. Weltkrieg. Davon kann sich die Familie wieder erholen. Doch der verlorene 2. Weltkrieg setzt Deutsche und Ungarn auf die Liste der Volksfeinde. Als Elfj\u00e4hrige wird Julia mit ihrer Familie in die B\u0103r\u0103gan-Steppe verschleppt. Diese Zeit l\u00e4sst sie in den Tagebuchaufzeichnungen ihres Vaters Dr. Antal B\u00fcchl in \u201eSteppensalz\u201c wieder aufleben. 1956 d\u00fcrfen die Deportierten zur\u00fcckkehren. Julia und ihr Bruder Bela k\u00f6nnen Abitur machen, werden jedoch zum Hochschulstudium nicht zugelassen. Julia arbeitet in einer Fabrik, macht eine Ausbildung zur Grundschullehrerin und studiert sp\u00e4ter doch an der Universit\u00e4t Temeschburg (Temesv\u00e1r\/Timi\u015foara) mit Abschluss der Philologischen Fakult\u00e4t (Rum\u00e4nisch\/Franz\u00f6sisch)<br \/>\n1981 \u00fcbersiedelt sie mit ihrer Familie in die BRD. 15 Jahre lang war sie am Institut f\u00fcr Romanische Philologie der Universit\u00e4t M\u00fcnchen. In dieser Zeit erscheinen von ihr drei B\u00e4nde mit \u00dcbersetzungen. Heute lebt sie als freischaffende Schriftstellerin, Essayistin, Literaturkritikerin und \u00dcbersetzerin in M\u00fcnchen. Ihre Prosa- und Lyrikver\u00f6ffentlichungen kann man in Literaturzeitschriften lesen. Drei eigenst\u00e4ndige Werke hat sie bis jetzt publiziert. \u201eSteppensalz\u201c, 2001, \u201eNachtfalterzeit\u201c. Gedichte, 2008 und \u201eReihertanz\u201c, 2011. Dar\u00fcber hinaus ist Julia Schiff eine gesuchte \u00dcbersetzerin aus dem Rum\u00e4nischen, ins und aus dem Ungarischen. U.a. \u00dcbersetzungen mit ihrem Ehemann. Robert Schiff: \u201eDunkle Wunde\u201c und \u201eDezimierungszettel\u201c von M\u00e1rton Kal\u00e1sz, 2001.<br \/>\nAn Preisen und Stipendien hat sie u. a. erhalten:<br \/>\nLyrikpreis der Edition L Lo\u00dfburg, 1989; Medienpreis des Bundes der Vertriebenen in Bayern, 1993 Erz\u00e4hlpreis der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, 1999 Donauschw\u00e4bischer Kulturpreis des Landes Baden-W\u00fcrttemberg, 2001; \u00dcbersetzerstipendium der Stiftung Magyar Ford\u00edt\u00f3k, Budapest<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li>\u00dcbersetzung zus. mit Robert Schiff: Dunkle Wunde. Gedichte. Original von M\u00e1rton Kal\u00e1sz. Orpheusz Verlag, 1999. ISBN 963-9101-54-0<\/li>\n<li><a title=\"Rezension: Schiff, Julia \u2013 \u201cSteppensalz\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1354\">Steppensalz. Aufzeichnungen eines Deportierten. Verlag S\u00fcdostdeutsches Kulturwerk, 2000. ISBN 3-88356-155-X<\/a><\/li>\n<li>\u00dcbersetzung: Aus Akutagawas Notizblock. Original von \u00c1kos Gy\u0151rffy. Verlag Rimbaud, 2008. ISBN 978-3-89086-598-0<\/li>\n<li>Nachtfalterzeit. Gedichte. Verlag Wiesenburg, 2008. ISBN 978-3-940756-18-3<\/li>\n<li>\u00dcbersetzung: Ameisen ziehen. Gedichte. Original von L\u00e1szl\u00f3 Bert\u00f3k. Verlag Rimbaud, 2010. ISBN 978-3-89086-505-8<\/li>\n<li><a title=\"Rezension: Schiff, Julia \u2013 \u201cReihertanz\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1506\">Reihertanz. Roman. Verlag Pop, 2011. ISBN 978-3-86356-014-0<\/a><\/li>\n<li>Steppensalz. Aufzeichnungen eines Deportierten. Neuaufl. im Pop Verlag Ludwigsburg, 2012. ISBN 978-3-86356-033-1<\/li>\n<li>Verschiebungen. Roman. Pop-Verlag Ludwigsburg, 2013. ISBN 978-3-86356-075-1<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Julia Schiff wird 1940 in Detta, im rum\u00e4nischen Banat geboren. Sie entstammt einer gro\u00dfb\u00fcrgerlichen deutschen Familie von Siedlern aus Lothringen und dem Saarland. Im Laufe von knapp 300 Jahren hat es die Familie zu Wohlstand gebracht, wird &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1973\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,234],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1973"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3470,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1973\/revisions\/3470"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}