{"id":1854,"date":"2011-05-02T06:30:15","date_gmt":"2011-05-02T06:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1854"},"modified":"2012-05-16T21:12:33","modified_gmt":"2012-05-16T21:12:33","slug":"michaelis-rahr-gerti","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1854","title":{"rendered":"Michaelis Rahr, Gerti"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1855\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/michaelis_rahr_gerti.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1855\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1855\" title=\"michaelis_rahr_gerti\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/michaelis_rahr_gerti.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"173\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1855\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Gudrun Brzoska<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>1921 in Stettin geboren, beginnt sie bereits in der Schulzeit eine Ausbildung zur klassischen T\u00e4nzerin und S\u00e4ngerin. Ihr erstes Engagement f\u00fchrt die junge K\u00fcnstlerin nach Stettin, wo sie bereits mit neunzehn Jahren als gefeierte T\u00e4nzerin auf der B\u00fchne des Staatstheaters in Weimar steht. Sie lernt den Diplomaten Andr\u00e1s T\u00f6r\u00f6k von Szendr\u00f6 kennen. Der Krieg unterbricht ihre Karriere, sie wird mit dem Ungarn, der sie mit gef\u00e4lschten Papieren retten will, 1945 in die Sowjetunion verschleppt. Von dort k\u00f6nnen sie zwar nach Ungarn kommen; Andr\u00e1s, genannt Bandi, wird aber verhaftet. Das Leben hinter dem Eisernen Vorhang zwingt ihr einen g\u00e4nzlich neuen Lebensweg auf: Ungarn ist ihr fremd, doch sie meistert unter schwierigsten Bedingungen den Alltag. Schnell lernt sie die Sprache und kann trotz gro\u00dfer Schwierigkeiten eine vielbeachtete Ballettschule in der Heimatstadt ihres Mannes, in Eger gr\u00fcnden. So kann der Tanz weiterhin ihr Leben bleiben. Als diplomierte Ballettmeisterin bildet sie den talentierten ungarischen Ballett-Nachwuchs aus. Das kommunistische Ungarn ist die dritte Diktatur; hier muss sie achtzehn Jahre leben. 1956 kann sie nicht, wie viele andere, aus dem Land fliehen. Eger ist zu weit von der Grenze entfernt, die Kinder noch zu klein. Erst 1963 kann Gerti Michaelis Rahr aus dem Zwangsaufenthalt in Ungarn nach Deutschland zur\u00fcckkehren. Mit \u00fcber achtzig Jahren blickt sie auf ein historisch wie pers\u00f6nlich ereignisreiches Leben zur\u00fcck und schreibt ihr erstes Buch &#8222;Der Vorhang fiel&#8220;.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Vorhang fiel. Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen. Verlag Demand, 2004. ISBN 3-935093-33-0<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin 1921 in Stettin geboren, beginnt sie bereits in der Schulzeit eine Ausbildung zur klassischen T\u00e4nzerin und S\u00e4ngerin. 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