{"id":1851,"date":"2011-05-02T06:28:33","date_gmt":"2011-05-02T06:28:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1851"},"modified":"2012-05-16T21:13:29","modified_gmt":"2012-05-16T21:13:29","slug":"michaelis-josef","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1851","title":{"rendered":"Michaelis, Josef"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1852\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/michaelis_josef.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1852\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1852\" title=\"michaelis_josef\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/michaelis_josef.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"223\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1852\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 privat<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Josef Michaelis wird 1955 als Sohn einer ungarndeutschen Bauernfamilie im Komitat Barany\/Branau in Somberek\/Schomberg geboren. (Sein Vorfahre v\u00e4terlicherseits zog 1751 aus Ubstadt bei Bruchsal nach Ungarn). Er studiert in Frankenstadt\/Baja, F\u00fcnfkirchen \/P\u00e9cs und Budapest. Seit 1977 wohnt er in Willand\/Vill\u00e1ny und arbeitet als Lehrer f\u00fcr Deutsch und Geschichte, ist Vizedirektor der Willander Grundschule. Die ersten Gedichte verfasst er als Gymnasiast in ungarischer Sprache. W\u00e4hrend einer Sprach\u00fcbung in Potsdam als Student beginnt er deutsch zu schreiben. Michaelis sch\u00f6pft viel aus seinen Leseerlebnissen: Werke von antiken Klassikern, romantische Schriftsteller und M\u00e4rchendichter. Er interessiert sich sehr f\u00fcr Geschichte, Kultur und das Schicksal seiner Nationalit\u00e4t. Josef Michaelis ist einer der popul\u00e4rsten ungarndeutschen Dichter, der auch in Mundart schreibt. Durchschlagenden Erfolg erntet der Autor mit seinem B\u00fcchlein \u201eZauberhut\u201d (1991) f\u00fcr Kinder, das bisher vier Auflagen erlebte, darunter eine zweisprachige Auswahl. Sein Band \u201eSturmvolle Zeiten\u201d erscheint 1992. Ausgew\u00e4hlte Texte mit dem Titel \u201eTreibsand\u201d kommen 2004 heraus. Seine Gedichte werden in zahlreichen in- und ausl\u00e4ndischen Zeitschriften und Anthologien ver\u00f6ffentlicht. Sie wurden ins Ungarische, Englische und Slowakische \u00fcbersetzt, geh\u00f6ren zum Lehrstoff und zur Abiturpr\u00fcfung; einige sind auch vertont. 2005 erh\u00e4lt er den Vill\u00e1ny-Preis der Partnerstadt Eislingen f\u00fcr besondere Leistungen im Aufbau von Sch\u00fclerpartnerschaften. 2007 ist er der 1. Preistr\u00e4ger des Donauschw\u00e4bischen Kulturpreises des Landes Baden-W\u00fcrttemberg. Aus der Laudatio von Innenminister Rech: \u201eMit Ihnen findet ein verdienter K\u00fcnstler W\u00fcrdigung, der beidem, seinem Heimatland Ungarn und dem Ungarndeutschtum, in gleicher Weise tief verbunden ist\u201c. Am 18. Dezember 2010 kann er im S\u00e1ndor Palast (Palast der Republik) in Budapest den Preis \u201eF\u00fcr die Minderheiten\u201c von Staatspr\u00e4sident P\u00e1l Schmitt entgegennehmen.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sturmvolle Zeiten. VudAK, 1992. ISBN 963-04-2032-5<\/li>\n<li>Treibsand. Ausgew\u00e4hlte Texte 1976-2001. VudAK, 2004. ISBN 963-8333-08-1<\/li>\n<li>Zauberhut. Var\u00e1zscilinder. Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, 2005. ISBN 963-217-923-4<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Josef Michaelis wird 1955 als Sohn einer ungarndeutschen Bauernfamilie im Komitat Barany\/Branau in Somberek\/Schomberg geboren. (Sein Vorfahre v\u00e4terlicherseits zog 1751 aus Ubstadt bei Bruchsal nach Ungarn). Er studiert in Frankenstadt\/Baja, F\u00fcnfkirchen \/P\u00e9cs und Budapest. 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