{"id":1706,"date":"2011-04-06T06:48:30","date_gmt":"2011-04-06T06:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1706"},"modified":"2012-05-16T20:38:39","modified_gmt":"2012-05-16T20:38:39","slug":"galgoczi-erzsebet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1706","title":{"rendered":"Galg\u00f3czi, Erzs\u00e9bet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1707\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/galgoczi_erzsebet.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1707\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1707\" title=\"galgoczi_erzsebet\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/galgoczi_erzsebet.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"213\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1707\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Pet\u00f6fi Literaturmuseum<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Geboren ist Erzs\u00e9bet Galg\u00f3czi 1930 in M\u00e9nf\u00f6csanak\/Gy\u00f6r. Sie stammt aus einer Bauernfamilie. Schon mit neun Jahren schreibt sie Gedichte, mit zw\u00f6lf die erste Prosaarbeit. Als Zwanzigj\u00e4hrige gewinnt sie den ersten Preis in einem literarischen Wettbewerb, m\u00f6chte erst Journalistin werden, entschlie\u00dft sich aber zum Studium an der Hochschule f\u00fcr Theater und Film. Sie arbeitet bei \u201eMafilm\u201c in Budapest. Anfang der 50er Jahre erscheint ihr erster Erz\u00e4hlband, 1961 erregt sie Aufmerksamkeit mit dem Novellenband \u201eAuch dort gibt es nur Schnee\u201c. Es folgen mehrere Romane. Galg\u00f3czi ist eine der wenigen Schriftstellerinnen, denen ein eigenes Museum in ihrem Geburtsort gewidmet ist. In ihren Erz\u00e4hlungen und Romanen l\u00e4sst sie die Jahre vor der Revolution, die Zeit der geistigen Eiszeit, und die Jahre danach vor dem geistigen Auge des Lesers vor\u00fcberziehen. Die Autorin geh\u00f6rt zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen Ungarns und gilt dort als wichtige moralische Instanz, da sie den Mut hat, hochpolitische \u2013 und Tabu-Themen, wie die homoerotische Liebe, aufzugreifen. 1989 stirbt Erzs\u00e9bet Galg\u00f3czi in ihrem Heimatdorf.<br \/>\nPreise und Ehrungen: F\u00fcr ihr Werk erh\u00e4lt sie zweimal den Attila-J\u00f3zsef-Preis und 1978 den Kossuth-Preis.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Krieg ist lange vorbei. Zwei Fernsehspiele. Originaltitel: R\u00e9gen volt a h\u00e1bor\u00fa, 1969. \u00dcbersetzung von Ita Szent-Iv\u00e1nyi. Volk und Welt, 1971.<\/li>\n<li>Die St. Christophorus-Kapelle. Roman. Originaltitel: Szent Krist\u00f3f K\u00e1poln\u00e1ja. \u00dcbersetzung von Hans Weissling. Neuer Malik Verlag, 1988. ISBN 3-89029-034-5<\/li>\n<li>Die Falle. Originaltitel: Vidrava. \u00dcbersetzung von Erika Bollweg. Neuer Malik Verlag, 1988. ISBN 3-89029-037-X<\/li>\n<li>Eine andere Liebe. Originaltitel: T\u00f6rv\u00e9nyen bel\u00fcl. \u00dcbersetzung von Erika Bollweg. Verlag Suhrkamp, 1999. ISBN 3-518-39553-X<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Geboren ist Erzs\u00e9bet Galg\u00f3czi 1930 in M\u00e9nf\u00f6csanak\/Gy\u00f6r. Sie stammt aus einer Bauernfamilie. Schon mit neun Jahren schreibt sie Gedichte, mit zw\u00f6lf die erste Prosaarbeit. 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