{"id":1677,"date":"2011-04-05T10:35:10","date_gmt":"2011-04-05T10:35:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1677"},"modified":"2012-05-16T20:28:45","modified_gmt":"2012-05-16T20:28:45","slug":"ember-maria","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1677","title":{"rendered":"Ember, M\u00e1ria"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1678\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/ember_maria.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1678\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1678\" title=\"ember_maria\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/ember_maria.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"149\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1678\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 L\u00e1szl\u00f3 Bajtai<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<br \/>\n<\/strong><br \/>\nGeboren ist M\u00e1ria Ember 1931 in Ab\u00e1dszal\u00f3k im Komitat Szolnok. Sie arbeitet zun\u00e4chst als Praktikantin im \u201eAthenaeum&#8211;Verlag\u201c, ist dann Volont\u00e4rin bei \u201eIrodalmi \u00dajs\u00e1g\u201c und ab 1951 Mitarbeiterin der Budapester Zeitung \u201eMagyar Nemzet\u201c (Ungarische Nation). Zeit ihres Lebens kann sie nicht von ihrer schriftstellerischen Arbeit leben, sondern muss als Journalistin und \u00dcbersetzerin auch in Redaktionen t\u00e4tig sein. Ember publiziert kulturhistorische Essays und Reisef\u00fchrer, Witzsammlungen, Krimis und Romane, von denen leider nur einer ins Deutsche \u00fcbersetzt ist (\u201eHajt\u0171kanyar\u201c). Ember studiert ungarisch, deutsch und Journalistik an der E\u00f6tv\u00f6s Lor\u00e1nd-Universit\u00e4t in Budapest und erwirbt 1954 ihr Lehrerinnendiplom. Wegen ihres politischen Engagements erh\u00e4lt sie nach 1956 vier Jahre lang Publikationsverbot und unterrichtet deshalb an einer Grundschule. Ab 1961 ist sie Mitarbeiterin, von 1965-1972 Redakteurin der \u201eNeuen Zeitung\u201c (deutschsprachige Zeitung,), Danach wechselt sie 1974 zu \u201ePesti M\u0171sor\u201c, ab 1976 ist sie wieder bei \u201eMagyar Nemzet\u201c. Die engagierte Journalistin und Schriftstellerin zeigt in den fr\u00fchen 80er Jahren ihre Solidarit\u00e4t mit der Prager Charta \u201b77 (Protestschreiben gegen den Prozess des tschechischen Dramatikers V\u00e1clav Havel und seiner Mitstreiter) und muss deshalb ihren Redaktionsposten abgeben. 1987 wird sie pensioniert. Embers Prosaarbeiten sind sensibel, genau und ehrlich. Sie sch\u00f6pfen aus Erleben und Erfahrung. &#8211; Obwohl sie ein vielf\u00e4ltiges Werk hinterl\u00e4sst, ist sie haupts\u00e4chlich wegen ihres Holocaust-Romans \u201eSchleuderkurve\u201c bekannt geworden. &#8211; Anfang der 80er Jahre recherchiert sie in Moskau und gibt mehrere Ver\u00f6ffentlichungen zum Geheimprozess gegen den Mitarbeiter von Raoul Wallenberg, K\u00e1roly Szab\u00f3 heraus; au\u00dferdem ist sie Mitherausgeberin des Buches \u00fcber Raoul Wallenberg, zur Geschichte seiner Verschleppung und Ermordung und der Vorbereitung eines diesbez\u00fcglichen Schauprozesses in Ungarn 1953. (Erschienen 1992) &#8211; Gemeinsam mit der fr\u00fcheren Kollegin Eva Mayer, gr\u00fcndet sie 1994 die interethnische Zeitschrift \u201eBar\u00e1ts\u00e1g\u201c (Freundschaft). M\u00e1ria Ember stirbt am 30. Dezember 2001 nach langer schwerer Krankheit in Budapest.<br \/>\nPreise und Ehrungen:<br \/>\nAranytoll (Goldene Feder), 1994<br \/>\nNagy Imre Eml\u00e9kplakett (Imre Nagy-Ged\u00e4chtnisplakette), 1995<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schleuderkurve. Originaltitel: Hajtukanyar. \u00dcbersetzung von J\u00f6rg Buschmann. Verlag Neues Leben, 1988. ISBN 3-355-00626-2<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Geboren ist M\u00e1ria Ember 1931 in Ab\u00e1dszal\u00f3k im Komitat Szolnok. Sie arbeitet zun\u00e4chst als Praktikantin im \u201eAthenaeum&#8211;Verlag\u201c, ist dann Volont\u00e4rin bei \u201eIrodalmi \u00dajs\u00e1g\u201c und ab 1951 Mitarbeiterin der Budapester Zeitung \u201eMagyar Nemzet\u201c (Ungarische Nation). 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