{"id":1639,"date":"2011-04-03T05:24:34","date_gmt":"2011-04-03T05:24:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1639"},"modified":"2012-05-20T18:59:17","modified_gmt":"2012-05-20T18:59:17","slug":"bank-zsuzsa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1639","title":{"rendered":"B\u00e1nk, Zsuzsa"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1641\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bank_zsuzsa1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1641\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1641\" title=\"bank_zsuzsa\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/bank_zsuzsa1.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"119\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1641\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Gaby Gerster<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Ihre Eltern fliehen 1956 nach dem Ungarnaufstand in den Westen. Zsuzsa B\u00e1nk wird 1965 in Frankfurt\/Main geboren und w\u00e4chst zweisprachig auf. Wie sie selbst erz\u00e4hlt, wussten ihr Bruder und sie lange Zeit nicht, dass die Eltern geflohen und geraume Zeit staatenlos waren. Sp\u00e4ter, als sie schon Besuche in Ungarn, der Heimat der Eltern, bei Verwandten machen konnten, waren sie bereits Deutsche. B\u00e1nk f\u00fchlte sich mit ihrem Bruder als ganz normale deutsche Jugendliche, mit dem Unterschied, dass es f\u00fcr sie keine Erinnerung \u201edavor\u201c gab, nur diejenige von Mutter und Vater. Sie selbst f\u00fchlte sich nicht als Ungarin, war eher peinlich ber\u00fchrt, wenn man sie darauf ansprach. Erst 2006, zum 50. Jahrestag der Revolution sp\u00fcrt sie ihre ungarischen Wurzeln, ist sich bewusst, dass sie schon immer \u00fcber Ungarn geschrieben hat. Zsuzsa B\u00e1nk studiert Literaturwissenschaft, Journalismus und Politikwissenschaft in Mainz, wird Buchh\u00e4ndlerin, bekommt ein Stipendium nach Washington, D.C. Nach ihrem Studium arbeitet sie als Journalistin f\u00fcr Presse und Fernsehen. Seit 2000 ist sie freie Schriftstellerin und lebt weiterhin in Frankfurt.<br \/>\nIhr Erstlingsroman \u201eDer Schwimmer\u201c ist ein gro\u00dfer Erfolg und wird von der deutschen und franz\u00f6sischen Literaturkritik hoch gelobt. Er wurde in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt, auch ins Ungarische (Az \u00fasz\u00f3). 2005 folgt der Erz\u00e4hlband \u201eHei\u00dfester Sommer\u201c. 2011 kommt ihr zweiter gro\u00dfer Roman heraus \u201eDie hellen Tage\u201c. Schon 2007 erhielt B\u00e1nk den 1. Preis im \u201eInternationalen Kurzgeschichtenwettbewerb\u201c f\u00fcr ihre Erz\u00e4hlung \u201eZigi \u00fcbers Meer\u201c, die bereits ein gro\u00dfes Kapitel dieses Romans vorwegnimmt. 2002 erh\u00e4lt sie den J\u00fcrgen Ponto Preis und den aspekte-Literaturpreis, 2003 den Deutschen B\u00fccherpreis, den Mara Cassens Preis und den Bettina-von Arnim-Preis f\u00fcr ihre Erz\u00e4hlung \u201eUnter Hunden\u201c. 2004 wird die Schriftstellerin mit dem Adelbert von Chamisso-Preis ausgezeichnet, der f\u00fcr Autoren vergeben wird, die in deutsche Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, schreiben.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der Schwimmer. Roman. Verlag S. Fischer, 2004. ISBN 3-596-15248-8<\/li>\n<li>Hei\u00dfester Sommer. Erz\u00e4hlungen. Verlag S. Fischer, 2005. ISBN 3-10-005221-8<\/li>\n<li>Hei\u00dfester Sommer. H\u00f6rbuch. Gelesen von Karoline Eichhorn. Argon Verlag, 2005. ISBN 3-87024-005-9<\/li>\n<li><a title=\"Rezension: B\u00e1nk, Zsuzsa \u2013 \u201cDie hellen Tage\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=363\">Die hellen Tage. Roman. Verlag S. Fischer, 2011. ISBN 978-3-10-005222-3<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Ihre Eltern fliehen 1956 nach dem Ungarnaufstand in den Westen. Zsuzsa B\u00e1nk wird 1965 in Frankfurt\/Main geboren und w\u00e4chst zweisprachig auf. Wie sie selbst erz\u00e4hlt, wussten ihr Bruder und sie lange Zeit nicht, dass die Eltern geflohen &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1639\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,14],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1639"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1639"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2502,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1639\/revisions\/2502"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}