{"id":1635,"date":"2011-04-03T05:20:28","date_gmt":"2011-04-03T05:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1635"},"modified":"2012-05-16T20:17:41","modified_gmt":"2012-05-16T20:17:41","slug":"balla-zsofia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1635","title":{"rendered":"Balla, Zs\u00f3fia"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1636\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/balla_zsofia.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1636\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1636\" title=\"balla_zsofia\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/balla_zsofia.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"206\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1636\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Pet\u00f6fi Literaturmuseum<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Geboren ist die Siebenb\u00fcrgerin 1949 in Klausenburg, Kolozsv\u00e1r, heute Cluj\/Rum\u00e4nien, als Angeh\u00f6rige der ungarisch-j\u00fcdischen Minderheit. Sie besucht von 1956 bis 1968 die Hochschule f\u00fcr Musik im Fach Geige, macht 1972 ihr Musikdiplom in Klausenburg. 1968 erscheint ihr erster Gedichtband \u201eA dolgok eml\u00e9kezete\u201c (Das Ged\u00e4chtnis der Dinge). Von 1972 bis 1985 arbeitet sie als Kulturredakteurin des ungarischsprachigen Rundfunks in Klausenburg und Bukarest, ist Mitarbeiterin verschiedener Literatur- und Kinderzeitschriften. 1975 tritt sie in den Rum\u00e4nischen Schriftstellerverband ein; von 1978 bis 1982 ist sie Leiterin des Literaturkreises der Klausenburger Literaturgesellschaft. Der Kreis wird beh\u00f6rdlich verboten und endg\u00fcltig aufgel\u00f6st. Alle Radiostudios in der Provinz werden geschlossen. In den Jahren 1985 bis 1990 ist sie Korrespondentin der ungarischen Tageszeitung \u201eEl\u0151re\u201c (Vorw\u00e4rts) in Bukarest, darf aber ausschlie\u00dflich im Bereich Industrie und Landwirtschaft arbeiten. W\u00e4hrend ihrer Studienzeit geh\u00f6rt Zs\u00f3fia Balla bereits zur demokratischen Opposition; ihre Arbeits- und Publikationsm\u00f6glichkeiten werden daher immer mehr eingeengt. -In den Jahren 1980 \u20131990 darf sie Rum\u00e4nien nicht verlassen, von 1985-1990 nicht publizieren. \u2013 Nach der Wende ist sie Mitglied des Vorstandes des Rum\u00e4nischen Schriftstellerverbandes; bis 1994 Redakteurin bei verschiedenen literarischen Zeitschriften. Ab 1994 ist Balla Mitglied des Vorstandes des Ungarischen Schriftstellerverbandes. \u00dcber die schwierigen Jahre harrt sie in ihrer Heimat aus, \u00fcbersiedelt erst 1993 nach Ungarn und lebt jetzt in Budapest. Ab 1968 beginnt sie in ungarischer Sprache zu schreiben; ins Deutsche wird sie erst in den letzten Jahren \u00fcbersetzt. 1998 erscheint der inzwischen vergriffene Band \u201eSpirituoso\u201c, ab 1999 zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen im deutschen Sprachraum. Bis jetzt sind siebzehn B\u00e4nde ihrer Gedichte, Essays und Kurzprosa erschienen.<br \/>\nPreise und Ehrungen:<br \/>\nZs\u00f3fia Balla ist Tr\u00e4gerin mehrerer rum\u00e4nischer und ungarischer Literaturpreise. U.a.: 1992 Tibor D\u00e9ry-Preis, 1995 Soros-Preis f\u00fcr ihr Lebenswerk, 1996 Attila J\u00f3zsef-Preis, 2003 Palladium-Preis, 2008 Lorbeerkranz der Ungarischen Republik. Es wurden ihr mehrere Stipendienaufenthalte gew\u00e4hrt, u. a. 1999 DAAD Berliner K\u00fcnstlerprogramm, 2001 Herrenhaus Edenkoben, 2002 Landeshauptstadt M\u00fcnchen, 2006 Kulturkontakt Graz<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sch\u00f6nes, trauriges Land. Gedichte. \u00dcbersetzung von Hans-Henning Paetzke. Verlag Suhrkamp, 1998. ISBN 3-518-12085-9<\/li>\n<li>Schwerkraft und Mitte. \u00dcbersetzung von Daniel Muth. DAAD, 2001. ISBN 3-89357-098-5<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Geboren ist die Siebenb\u00fcrgerin 1949 in Klausenburg, Kolozsv\u00e1r, heute Cluj\/Rum\u00e4nien, als Angeh\u00f6rige der ungarisch-j\u00fcdischen Minderheit. 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