{"id":1617,"date":"2011-03-30T18:11:25","date_gmt":"2011-03-30T18:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1617"},"modified":"2012-05-16T20:16:07","modified_gmt":"2012-05-16T20:16:07","slug":"ats-erika","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1617","title":{"rendered":"\u00c1ts, Erika"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1618\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/ats_erika.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1618\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1618\" title=\"ats_erika\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/ats_erika.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"205\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1618\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Privat<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>Erika \u00c1ts wird 1934 in Miskolc geboren, als Kind einer ungarndeutschen B\u00fcrgerfamilie. 1944 zieht sie mit ihrer Familie und dem Debrecener Gest\u00fct, das der Vater leitet, nach Deutschland. Dort lernt das Kind Hochdeutsch. 1948 kehrt die Familie mit den geretteten Pferden nach Ungarn zur\u00fcck, was sp\u00e4ter Erikas Zulassung zum Studium erleichtert und ihre Gleichberechtigung mit ungarischen Studenten f\u00f6rdert. Sie wird Journalistin und arbeitet elf Jahre als Redakteurin der \u201eNeuen Zeitung\u201c, der einzigen, regelm\u00e4\u00dfig erscheinenden ungarndeutschen Publikation. 1974 tr\u00e4gt sie ma\u00dfgebend dazu bei, die Literatur der Ungarndeutschen bekannt zu machen. Sie ist die Herausgeberin der Anthologie \u201eTiefe Wurzeln\u201c, die aufgrund einer Ausschreibung \u201eGreift zur Feder\u201c zustande kam. Damit wird sie 1974 auch zur Dichterin. Aus ihrer eigenen Erfahrung setzt sie sich immer wieder f\u00fcr Verfolgte und Diskriminierte ein. &#8211; Ihre Gedichte werden in weiteren Anthologien aufgenommen. Ihr erster eigener Gedichtband Gedichte und Nachdichtungen, \u201eGefesselt ans Pfauenrad\u201c erscheint 1981. Inzwischen gibt es von Erika \u00c1ts einen zweiten eigenst\u00e4ndigen Gedichtband eigener Lyrik und Nachdichtungen \u201eLied unterm Scheffel\u201c, 2010. Sp\u00e4tere Gedichte erscheinen auch in der Anthologie \u201eSeitenspr\u00fcnge\u201c. Literatur der deutschsprachigen Minderheiten Europas. Erika \u00c1ts ist nicht nur als Lyrikerin bekannt, sondern auch als \u00dcbersetzerin ungarischer Dichtung. Einer ihrer Lieblingsautoren ist Miklos Radn\u00f3ti (1909-1949), der als Jude von einem Konzentrationslager in ein anderes auf einem Gewaltmarsch ums Leben kam. Sein Gedicht \u201eGewaltmarsch\u201c hat sie \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u00c1ts, Erika (Hg.): Tiefe Wurzeln. Eine Ungarndeutsche Anthologie. Demokrat. Verband der Deutschen in Ungarn, 1974.<\/li>\n<li>\u00c1ts, Erika u. Johann Schuth: In mehreren Sprachen mit gemeinsamem Willen. Nationalit\u00e4ten in der ungarischen Volksrepublik, 1976.<\/li>\n<li>Gefesselt ans Pfauenrad. Gedichte. Lehrbuchverlag, Bp., 1981. ISBN 963-17-5640-8<\/li>\n<li>Lied unterm Scheffel. Gedichte, Texte. VUdAK, 2010. ISBN 978-963-8333-17-9<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin Erika \u00c1ts wird 1934 in Miskolc geboren, als Kind einer ungarndeutschen B\u00fcrgerfamilie. 1944 zieht sie mit ihrer Familie und dem Debrecener Gest\u00fct, das der Vater leitet, nach Deutschland. 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