{"id":1612,"date":"2011-03-30T17:55:35","date_gmt":"2011-03-30T17:55:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/?p=1612"},"modified":"2013-10-16T04:55:58","modified_gmt":"2013-10-16T04:55:58","slug":"ady-endre","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1612","title":{"rendered":"Ady, Endre"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/ady_endre.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1613\" title=\"ady_endre\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/ady_endre.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"208\" \/><\/a><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Endre Ady wird 1877 in \u00c9rdmindszent, im heutigen Rum\u00e4nien, geboren. Dort besucht er die Hauptschule. Schon mit 11 Jahren, ab 1888 wechselt er mehrfach die Gymnasien, immer in Konfrontation mit der eigenen Lebensauffassung und der seiner Lehrer. 1896 und 1897 nimmt er ein Jurastudium in Debrecen und Budapest auf, bricht dann aber seine Studien ab. 1898 ist er in Debrecen Journalist, ab 1900 in Nagyv\u00e1rad\/Gro\u00dfwardein\/Oradea. Dort lernt er seine Geliebte Ad\u00e9l Br\u00fcll kennen, die \u201eL\u00e9da\u201c in seinen Gedichten. 1904 reisen die beiden zusammen nach Paris, wo Ady sich von der \u201eProvinzliteratur\u201c befreien kann. 1914 lernt er Bert\u00e1 Boncza kennen und heiratet sie. (In seinen Gedichten die \u201eCscinszka\u201c.) Ab 1917 leben beide in Budapest. Im Jahre 1918 wird Ady schwer krank und stirbt im Januar 1919. Seine fr\u00fchen Gedichte sind in volkst\u00fcmlichem Stil geschrieben \u201eVersek\u201c, 1899; \u201eM\u00e9g egyszer\u201c (noch einmal), 1903. In Budapest erscheinen \u201eUj versek\u201c (neue Gedichte), 1906. Ady wird der Erneuerer der modernen ungarischen Lyrik und im ganzen Land hoch verehrt. Weitere Gedichtb\u00e4nde folgen in den Jahren 1907 bis 1918. Posthum erscheint der Band \u201eAz utols\u00f3 haj\u00f3k\u201c (die letzten Schiffe), 1923. Ady schreibt etwa 1000 Gedichte, gibt zehn Gedichtb\u00e4nde in zw\u00f6lf Jahren heraus, ebenso Kurzgeschichten und Romane. Er wird ber\u00fchmt und zur Legende in Ungarn. Ady gr\u00fcndet zwar keine Schule, er\u00f6ffnet aber neue Ausdrucksm\u00f6glichkeiten in der Lyrik. Au\u00dferhalb Ungarns hat er es auch heute noch schwer, \u00fcbersetzt und anerkannt zu werden.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Auf dem Flammenwagen der Lieder. Eine Auslese. Aus dem Ungarischen von Albert Het\u00e9nyi Heidlberg. Verlag Gustav Pollak, 1926<\/li>\n<li>Gedichte. Ausgew\u00e4hlt und eingeleitet von L\u00e1szl\u00f3 B\u00f3ka. Nachdichtungen von Franz F\u00fchmann, Heinz Kahlau und G\u00e9za Engl. Verlag Corvina, 1969.<\/li>\n<li>Gedichte. Auswahl zum 100. Geburtstag des Dichters. Originaltitel: Versek.\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcbersetzung von A.Bostroem\/G. Engl\/ F. F\u00fchmann\/ H. Horv\u00e1th\/ H. Kahlau\/ M. Reman\u00e9\/E. Waldinger. Verlag Corvin, 1977.\u00a0 ISBN 963-13-0297-0<\/li>\n<li>Der Verirrte Reiter. Gedichte. \u00dcbersetzung von Paul K\u00e1rp\u00e1ti u.a. Verlag Volk &amp; Welt, 1977.<\/li>\n<li>Zu Gottes linker Hand. Zweisprachig. \u00dcbersetzung von Felix Mandl. \u00d6sterreichische Verlagsanstalt, 1981. ISBN 3-85202-073-5<\/li>\n<li>Ausgew\u00e4hlte Gedichte \/ ungarisch-deutsch. \u00dcbersetzung von Wolfgang Brunsch.\u00a0\u00a0\u00a0 Verlag Shaker, 1999. ISBN 3-8265-6325-5<\/li>\n<li>Endre Ady 1877-1919. Ausgew\u00e4hlte Gedichte. \u00dcbersetzung von Julius Alexander Detrich. books on demand, Gudrun Detrich, 2001. ISBN 3-8311-2250-4<\/li>\n<li>Gib mir deine Augen. Gedichte ungarisch-deutsch. \u00dcbersetzung von Wilhelm Droste. Verlag Arco, 2011. ISBN 978-3-938375-46-4<\/li>\n<li>Ausgew\u00e4hlte Gedichte. Novellen und Zeitungsartikel. Laszlo A. Marosi. Marosi Verlag \u00a0 2012. ISBN 978-3-8482-0096-2<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Autor Endre Ady wird 1877 in \u00c9rdmindszent, im heutigen Rum\u00e4nien, geboren. Dort besucht er die Hauptschule. Schon mit 11 Jahren, ab 1888 wechselt er mehrfach die Gymnasien, immer in Konfrontation mit der eigenen Lebensauffassung und der seiner Lehrer. &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1612\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,198],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1612"}],"version-history":[{"count":10,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3384,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1612\/revisions\/3384"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1612"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1612"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1612"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}