{"id":1237,"date":"2012-01-02T19:10:47","date_gmt":"2012-01-02T19:10:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarut.de\/wordpress\/?p=1237"},"modified":"2012-05-20T19:08:31","modified_gmt":"2012-05-20T19:08:31","slug":"fahidi-eva","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1237","title":{"rendered":"Fahidi, \u00c9va"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1240\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/fahidi_eva.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1240\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1240\" title=\"fahidi_eva\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/fahidi_eva.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"121\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1240\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Karl Lehmann<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/p>\n<p>\u00c9va Fahidi wird 1925 in Debrecen in einer gro\u00dfb\u00fcrgerlichen j\u00fcdischen Familie geboren. Der Vater tritt 1936 mit der Familie zum katholischen Glauben \u00fcber, in der Hoffnung, so seine Angeh\u00f6rigen auf der sicheren Seite haben. \u00c9vas Leben wird von den Umbr\u00fcchen in der Gesellschaft durch Rassenwahn, Krieg, Vernichtung und Diktaturen gepr\u00e4gt. Sie w\u00e4re gern Pianistin geworden, oder Sportlerin. Doch bevor sie sich entscheiden konnte, wurde sie mit ihrer Familie deportiert. In Auschwitz verliert sie fast alle Verwandte. Die Lagerleitung teilt das junge M\u00e4dchen zur Zwangsarbeit beim Flick-Konzern ein. \u00c9va kann \u00fcberleben. Nach der Befreiung kehrt sie nach Ungarn zur\u00fcck, wo das Eigentum ihrer Familie inzwischen konfisziert, an andere weitergegeben oder von Nachbarn und \u201eFreunden\u201c gestohlen worden war. W\u00e4hrend der kommunistischen Schauprozesse erkl\u00e4rt die Diktatur sie zum \u201edeklassierten Element\u201c, setzt die junge Frau auf die Stra\u00dfe und l\u00e4sst sie als Hilfsarbeiterin beim Aufbau der Stadt Szt\u00e1linv\u00e1ros (heute Duna\u00fajv\u00e1ros) schwer arbeiten. Erst nach der Wende 1989 kann \u00c9va Fahidi sich selbst\u00e4ndig machen; sie gr\u00fcndet eine eigene Au\u00dfenhandelsfirma. Unerm\u00fcdlich berichtet sie in Schulklassen und bei Veranstaltungen von dem, was sie und ihre Schicksalsgenossinnen mitgemacht \u2013 und wie sie in W\u00fcrde, als Menschen \u00fcberlebt haben. \u00c9va Fahidi lebt heute in Budapest.<\/p>\n<p><strong>In der &#8218;Ehinger Bibliothek&#8216; befindliche Publikationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Rezension: Fahidi, \u00c9va \u2013 \u201cDie Seele der Dinge\u201d\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1155\">Die Seele der Dinge. Originaltitel: Anima rerum. A dolgok lelke. \u00dcbersetzung von Doris Fischer. Verlag Lukas, 2011. ISBN 978-3-86732-098-6<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Autorin \u00c9va Fahidi wird 1925 in Debrecen in einer gro\u00dfb\u00fcrgerlichen j\u00fcdischen Familie geboren. 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