{"id":4458,"date":"2018-02-05T15:52:50","date_gmt":"2018-02-05T15:52:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?page_id=4458"},"modified":"2018-02-05T16:32:14","modified_gmt":"2018-02-05T16:32:14","slug":"meldungen-aus-der-literaturszene","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?page_id=4458","title":{"rendered":"Meldungen aus der Literaturszene"},"content":{"rendered":"<p><strong>Meldungen\/Berichte seit Oktober 2011:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Gahse.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-4245\" title=\"Gahse\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Gahse-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"165\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Gahse-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Gahse.jpeg 600w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><br \/>\n<\/a>Wir gratulieren der Autorin <strong>Zsuzsanna Gahse<\/strong>, die den mit 15.000 Euro dotierten Italo-Svevo-Preis 2017 erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-italo-svevo-preis_2017_an_zsuzsanna_gahse.1312861.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> lesen Sie mehr dar\u00fcber.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir freuen uns mit <strong>Ter\u00e9zia Mora<\/strong>, die mit dem <strong>Solothurner Literaturpreis <\/strong>\u2028ausgezeichnet wird:<\/p>\n<div id=\"attachment_4178\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Tere\u0301zia-Mora-c.-Peter-von-Felbert1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4178\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-4178\" title=\"Tere\u0301zia Mora c. Peter von Felbert\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Tere\u0301zia-Mora-c.-Peter-von-Felbert1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4178\" class=\"wp-caption-text\">Ter\u00e9zia Mora \u00a9 Peter von Felbert<\/p><\/div>\n<p>Der Solothurner Literaturpreis 2017 geht an Ter\u00e9zia Mora f\u00fcr ihr bisheriges Werk. Die mit 15.000 Schweizer Franken verbundene Auszeichnung wird am 28. Mai im Stadttheater Solothurn \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Mit Ter\u00e9zia Mora werde eine Autorin und \u00dcbersetzerin ausgezeichnet, die von Menschen erz\u00e4hlt, die sich selbst abhanden kommen und in unserer Welt verloren gehen, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung der Jury: &#8222;Scharf in der Zeitdiagnose und zugleich mit gro\u00dfer Empathie folgt ihnen die Autorin auf der vergeblichen Suche nach Geborgenheit und Liebe. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das Motiv der Fremdheit durch ihre Geschichten. Grandios verdichtet und in k\u00fchnen Erz\u00e4hlb\u00f6gen aufgefaltet legen ihre Texte rigoros die Bruchstellen der Conditio humana frei.&#8220;<br \/>\nGew\u00fcrdigt werde das Werk der 1971 in Sopron (Ungarn) geborenen und heute in Berlin lebenden zweisprachigen Autorin, das drei Romane, zwei Erz\u00e4hlb\u00e4nde, zwei B\u00e4nde mit Poetikvorlesungen, einige dramatische Texte und zahlreiche herausragende \u00dcbersetzungen aus dem Ungarischen umfasst, so die Presseinformation der Preisstifter.<br \/>\nMit dem ersten Roman &#8222;Alle Tage&#8220; sei Ter\u00e9zia Mora 2004 ein bestechendes Meisterwerk gelungen, der erste Teil einer fulminanten Trilogie, zu der die Romane &#8222;Der einzige Mann auf dem Kontinent&#8220; (2009) und &#8222;Das Ungeheuer&#8220; (2013), mit dem sie 2013 den Deutschen Buchpreis gewann, z\u00e4hlen. In dieser Trilogie erz\u00e4hle sie, wie sich ihre Hauptfiguren an den gesellschaftlichen und \u00f6konomischen Bedingungen im \u00dcbergang zum 21. Jahrhundert reiben, in ihren Ambitionen und Beziehungen besch\u00e4digt werden und meist existentiell scheitern. Stimmig w\u00fcrden sich die zehn gleicherma\u00dfen unbarmherzigen wie behutsamen Geschichten des j\u00fcngsten Erz\u00e4hlbands &#8222;Die Liebe unter Aliens&#8220; (2016) ins bisherige Werk einf\u00fcgen. Schon der Titel trage der heimt\u00fcckischen Entfremdung Rechnung.<br \/>\nIhren ebenso zupackenden wie sensiblen Umgang mit Sprache beweise sie auch in ihren gl\u00e4nzenden \u00dcbersetzungen, beispielsweise von Peter Esterhazys &#8222;Harmonia Caelestis&#8220; oder Zs\u00f3fia B\u00e1ns &#8222;Als nur die Tiere lebten&#8220;.<br \/>\n&#8222;Mit ihrer erz\u00e4hlerischen Virtuosit\u00e4t, ihrer quecksilbrigen Sprache und ihren souver\u00e4nen Kompositionen bereichert Ter\u00e9zia Mora die gegenw\u00e4rtige \u00a0Erz\u00e4hlliteratur mit eindrucksvoller Konsequenz&#8220;, so die Jury.<br \/>\nDer Jury geh\u00f6rten Hans Ulrich Probst (Vorsitz), Christine Tresch und Beat Mazenauer an.<br \/>\nDie \u00f6ffentliche Preisverleihung an\u00a0Ter\u00e9zia Mora findet im Rahmen der Solothurner Literaturtage (26.\u221228. Mai) am Sonntag, 28. Mai, um 10.30 Uhr im Stadttheater Solothurn statt.<br \/>\nDer Solothurner Literaturpreis wird allj\u00e4hrlich f\u00fcr ein Werk deutscher Sprache vergeben.<br \/>\nBeim Solothurner Literaturpreis handelt es sich um eine Auszeichnung, die &#8222;f\u00fcr hervorragende literarische Leistungen an deutschsprachige Autorinnen und Autoren&#8220; vergeben wird. Er ist mit 15&#8217;000 Franken dotiert und wird allj\u00e4hrlich verliehen.<br \/>\nDie Preissumme wird von einer privaten Initiantengruppe gestiftet. In dieser Form gibt es den Solothurner Literaturpreis seit 1994.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Wir gratulieren der Dichterin, Schriftstellerin, \u00dcbersetzerin und rastlosen poetischen Grenzg\u00e4ngerin Ilma Rakusa zum Berliner Literaturpreis<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4169\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Wir-gratulieren-der-Dichterin.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4169\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-4169\" title=\"Wir gratulieren der Dichterin\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Wir-gratulieren-der-Dichterin-300x271.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Wir-gratulieren-der-Dichterin-300x271.jpg 300w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Wir-gratulieren-der-Dichterin-1024x926.jpg 1024w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Wir-gratulieren-der-Dichterin.jpg 1772w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4169\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Robert Bosch Stiftung, Chamisso-Preis<\/p><\/div>\n<p>Nach bedeutenden Literaturpreisen, u.a. dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 2003, dem Schweizer Buchpreis 2009 und dem Man\u00e8s-Sperber-Preis 2015, wurde Ilma Rakusa am Montag, 20. Februar 2017, im Roten Rathaus der Berliner Literaturpreis \u00fcberreicht.<br \/>\nDie mit 30 000 Euro dotierte Auszeichnung beinhaltet auch eine Berufung auf die Gastprofessur f\u00fcr deutschsprachige Poetik am Peter-Szondi-Institut f\u00fcr Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universit\u00e4t Berlin.<br \/>\nDie Jury begr\u00fcndet die Auszeichnung so:<br \/>\nIlma Rakusa, die 1946 in der Slowakei als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin geboren wurde, verbrachte ihre fr\u00fche Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. Danach zog sie nach Z\u00fcrich, wo sie ihre Schulzeit verbrachte. Sie studierte dort Slawistik und Romanistik und setzte ihre Studien in Paris und Leningrad fort. Diese multinationale und mehrsprachige Biographie schlage sich in ihrem literarischen Schaffen nieder: Sie sei eine wichtige Stimme der von Migrationserfahrung gepr\u00e4gten vielsprachigen mitteleurop\u00e4ischen Literatur. Diese Literatur, durch nationalistischen Terror und kommunistische Diktaturen marginalisiert, sei aus dem \u00f6ffentlichen Bewusstsein verdr\u00e4ngt worden. Rakusa thematisiere sensibel und poetisch die kulturelle Vielfalt und Vielstimmigkeit Europas. Ihr literarischer Stil beinhalte alle Gattungen, insbesondere Erz\u00e4hltexte und Lyrik.<br \/>\nIn ihrem k\u00fcrzlich erschienenen Gedichtband \u201eImpressum: Langsames Licht\u201c, er\u00f6ffne sie eine wunderbare Welt, die sich im Allt\u00e4glichen verstecke. Ihr gegenw\u00e4rtiger Ton charakterisiere das heutige Leben. Als literarische \u00dcbersetzerin sei sie auch eine Vermittlerin internationaler Literatur (Quelle: Informationen der Freien Universit\u00e4t Berlin).<br \/>\nIn diesem Sinne k\u00f6nnen wir nur ermuntern: Rakusa lesen und Europa erfahren!<\/p>\n<p><em>Gudrun Brzoska<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Cover_Langsames-Licht1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-4174\" title=\"Cover_Langsames Licht\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Cover_Langsames-Licht1.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"242\" \/><\/a><em>Ilma Rakusa: Impressum: Langsames Licht. Gedichte.<\/em><br \/>\n<em> Mit einem Nachwort von Ale\u0161 \u0160teger<\/em><br \/>\n<em> Droschl Literaturverlag Graz, 2016<\/em><br \/>\n<em> 184 Seiten, 20,00 Euro<\/em><br \/>\n<em> ISBN: 978-3-8542209492<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Wir-gratulieren-der-Dichterin.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> finden Sie den Artikel in PDF-Format.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Wir gratulieren Ter\u00e9zia Mora<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4156\" style=\"width: 239px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/c.-Ives-Noir-Robert-Bosch.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4156\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-4156 \" title=\"Terezia Mora\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/c.-Ives-Noir-Robert-Bosch-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"229\" height=\"152\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/c.-Ives-Noir-Robert-Bosch-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/c.-Ives-Noir-Robert-Bosch-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4156\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Ives Noir (bei Robert Bosch)<\/p><\/div>\n<p>Kurz hintereinander wurde die Autorin, die schon fast alle bedeutenden deutschen Literaturpreise gewonnen hat, u. a. den Preis der Leipziger Buchmesse (2005), den Adalbert von Chamisso-Preis (2010), den Deutschen \u00dcbersetzerpreis (2011) und den Deutschen Buchpreis (2013) nun mit zwei weiteren Literaturpreisen gew\u00fcrdigt: Im Herbst 2016 wurde ihr der <em><strong>Bremer Literaturpreis<\/strong><\/em> f\u00fcr ihren Erz\u00e4hlband \u201eDie Liebe unter Aliens\u201c (2016) zugesprochen und im Januar 2017 der <em><strong>Preis der Literaturh\u00e4user<\/strong>.<\/em><br \/>\nMit dem <em><strong>Bremer Literaturpreis<\/strong><\/em> wurde sie bereits am 23. Januar 2017 im Bremer Rathaus geehrt. Er ist seit 1962 einer der \u00e4ltesten deutschen Literaturpreise, dotiert mit 25.000 Euro.<br \/>\nIn der Begr\u00fcndung der Jury hie\u00df es, <strong>sie falte in diesem Erz\u00e4hlband gleicherma\u00dfen mit N\u00fcchternheit und Emphase das Innenleben ihrer Figuren zu Panoramen der Seele aus. Ihre genau komponierten Texte erz\u00e4hlten von Einsamkeit und Verlorenheit, handelten von den Augenblicken des kurzen Gl\u00fccks, von der Sehnsucht nach Liebe und vom anhaltenden Scheitern vor den Anspr\u00fcchen des Alltags. Sprachm\u00e4chtig und mit Sinn f\u00fcr Rhythmus und Melodie portr\u00e4tiere sie Menschen an den Bruchstellen ihrer Existenz.<\/strong><\/p>\n<p>In ihrer Dankesrede am 23. Januar verriet sie, wie ihre Texte oft unter schwierigen Bedingungen entstehen, im Chaos der K\u00fcche, mit einem kranken Kind und einem \u00fcberm\u00fcdeten Ehemann: <em><strong>\u201eSo muss ich Weltliteratur schreiben!\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der <em><strong>Preis der Literaturh\u00e4user<\/strong><\/em> wird j\u00e4hrlich seit 2002 vergeben und w\u00e4hrend der Leipziger Buchmesse f\u00fcr die besondere Vermittlung von Literatur vergeben. Der Preis besteht aus einer Lesereise durch alle vierzehn im Netzwerk zusammengefassten Literaturh\u00e4user mit einem Gesamthonorar von 14.000 Euro und einem Empfang mit Laudatio in jedem besuchten Literaturhaus.<\/p>\n<p>Hier die <strong>Termine f\u00fcr die Lesereise<\/strong>:<br \/>\n24. Ma\u0308rz, 16.30 Uhr Blaues Sofa, Glashalle, <strong>Leipziger Buchmesse<\/strong>. Vorstellung der Preistra\u0308gerin<br \/>\n25. Ma\u0308rz, 11.00 Uhr, ARTE-Stand, Glashalle, <strong>Leipziger Buchmesse<\/strong>. Die Preistra\u0308gerin im Gespra\u0308ch mit Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg<br \/>\n30. Ma\u0308rz, 20.00 Uhr \u2212 Literarisches Zentrum Go\u0308ttingen<br \/>\n25. April, 19.30 Uhr \u2212 Literaturhaus Ko\u0308ln<br \/>\n26. April, 19.30 Uhr \u2212 Literaturhaus Wiesbaden<br \/>\n9. Mai, 19.30 Uhr \u2212 Literaturhaus Hamburg<br \/>\n10. Mai, 19.00 Uhr \u2212 Literaturhaus Basel<br \/>\n11. Mai, 20.00 Uhr \u2212 Literaturhaus Stuttgart<br \/>\n22. Mai, 20.00 Uhr \u2212 Literaturhaus Rostock<br \/>\n23. Mai, 20.00 Uhr \u2212 Literaturhaus Berlin in Kooperation mit dem Literarischen<br \/>\nColloquium Berlin<br \/>\n21. Juni, 19.30 Uhr \u2212 Literaturhaus Zu\u0308rich<br \/>\n22. Juni, 20.00 Uhr \u2212 Literaturhaus Salzburg<\/p>\n<p>Die Begru\u0308ndung der Jury:<br \/>\nDas Netzwerk der Literaturha\u0308user verleiht den Preis der Literaturha\u0308user 2017 der Autorin und U\u0308bersetzerin Tere\u0301zia Mora. Die 1971 in Ungarn geborene und heute in Berlin lebende Tere\u0301zia Mora hat bislang ein Werk vorgelegt, das fraglos zum Aufregendsten und stilistisch Verblu\u0308ffendsten geho\u0308rt, was die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu bieten hat. In ihren \u2013 fast alle im Luchterhand Literaturverlag erschienenen \u2013 Bu\u0308chern von \u00bbSeltsame Materie\u00ab (1999) u\u0308ber \u00bbAlle Tage\u00ab (2004) und den mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman \u00bbDas Ungeheuer\u00ab (2013) bis hin zu ihren ju\u0308ngsten Erza\u0308hlungen \u00bbDie Liebe unter Aliens\u00ab (2016) entwickelt sie unverwechselbare Sprach- und Erza\u0308hlformen, die den Stoffen ihrer Texte einen individuellen, ada\u0308quaten Ton verleihen. Bestechend sicher wechselt sie die Register, verirrt sich nie im Wald der Metaphern und variiert den Rhythmus ihrer Sa\u0308tze meisterhaft. Ihre Prosa, die oftmals in die Lebensspha\u0308ren von Au\u00dfenseiterfiguren hineintaucht und so die scheinbar eindeutige Bestimmung von \u00bbNormalita\u0308t\u00ab hinterfragt, bildet auf unterschwellige Weise ab, was unsere Gesellschaft insgeheim erschu\u0308ttert. Tere\u0301zia Mora, die auch als U\u0308bersetzerin aus dem Ungarischen, vor allem der Werke Pe\u0301ter Esterha\u0301zys, hervorgetreten ist, versteht es zudem, ihre Prosa auf beeindruckende, lange nachhallende Weise vorzutragen. Abende mit Tere\u0301zia Mora schenken ihren Zuho\u0308rern unvergessliche Erfahrungen.<br \/>\nDie Programmleiterinnen und Programmleiter der im Netzwerk verbundenen Literaturha\u0308user ehren Tere\u0301zia Mora als eine Autorin, die sich in innovativer Form mit Sprache und Literatur auseinandersetzt und das Publikum in besonders gelungener Weise fu\u0308r diese zu gewinnen wei\u00df.<strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Wir-gratulieren-Tere\u0301zia-Mora.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier <\/a>k\u00f6nnen Sie sich den vollst\u00e4ndigen Artikel in PDF-Format herunterladen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Wir gratulieren der Dichterin Orsolya Kal\u00e1sz zur Auszeichnung mit dem Peter Huchel-Preis 2017.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4148\" style=\"width: 301px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Orsolya-Kala\u0301sz.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-4148\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-4148\" title=\"Orsolya Kala\u0301sz\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Orsolya-Kala\u0301sz-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"291\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Orsolya-Kala\u0301sz-291x300.jpg 291w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Orsolya-Kala\u0301sz.jpg 386w\" sizes=\"(max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4148\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 privat<\/p><\/div>\n<p>Die Lyrikerin und \u00dcbersetzerin erh\u00e4lt den mit 10.000 Euro dotierten Preis f\u00fcr deutschsprachige Lyrik.<\/p>\n<p>Aus der Begr\u00fcndung der Jury: Ihr Gedichtband \u201eDas Eine\u201c (Brueterich Press, Berlin) sei eine herausragende Neuerscheinung des Jahres 2016. \u201eBei Orsolya Kal\u00e1sz kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht: In einer offenen, fragenden, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band \u201eDas Eine\u201c durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt. Ihre Verse halten Zwiesprache mit dem Anderen im Resonanzraum einer vielstimmigen Dichtung und wollen in all ihrem Geheimnis wieder und wieder gelesen werden.\u201c<br \/>\nDer Preis \u2013 vom Land Baden-W\u00fcrttemberg und dem S\u00fcdwestrundfunk &#8211; gestiftet, wird seit 1983 vergeben und erinnert an den Lyriker Peter Huchel (1903-1981). Er wird am 3. April, dem Geburtstag Huchels, in Staufen im Breisgau verliehen.<br \/>\nZu den bisherigen Preistr\u00e4gern geh\u00f6rten u. a. Ernst Jandl, Durs Gr\u00fcnbein, Thomas Kling, Friederike Mayr\u00f6cker und Barbara K\u00f6hler.<br \/>\n<strong><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Orsolya-Kala\u0301sz_Homepage.pdf\">Hier<\/a> finden Sie eine Biografie \/ Bibliografie der Dichterin in PDF-Format.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/zur-Nominierung_-Akos-Doma.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-4066\" title=\"zur Nominierung_ Akos Doma\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/zur-Nominierung_-Akos-Doma-300x237.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"237\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/zur-Nominierung_-Akos-Doma-300x237.jpg 300w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/zur-Nominierung_-Akos-Doma.jpg 444w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir gratulieren unserem Autor Akos Doma zur Nominierung f\u00fcr den Deutschen Buchpreis 2016 mit seinem neuen Roman &#8222;Der Weg der W\u00fcnsche&#8220;.<\/strong><br \/>\nDarin erz\u00e4hlt er die Geschichte einer Familie im sozialistischen Ungarn, die die gef\u00e4hrliche Flucht nach Deutschland auf sich nimmt. Sie alle werden aus ihren Tr\u00e4umen gerissen, nicht nur, als sie sich in einem katastrophalen Auffanglager in Italien wiederfinden, auch die Vergangenheit und der lange Arme der kommunistischen Partei kommen ihnen bedrohlich nahe..<br \/>\nAkos Doma ist selbst mit seiner Familie 1971 aus Budapest \u00fcber Italien und England in den Westen geflohen und schlie\u00dflich in Deutschland gelandet.<br \/>\nIn einem Interview sagt Doma zu seinem Buch: &#8222;Trotz des ungarischen Hintergrunds ist die Handlung universell, eine geradezu prototypische, mitteleurop\u00e4ische Erfahrung des sch\u00e4ndlichen 20. Jahrhunderts, mit R\u00fcckblenden ins letzte Kriegsjahr 45, in die Zeit des schlimmsten kommunistischen Terrors 51, in den Ungarnaufstand 56 und in die 70er-Jahre. Aber auch das Gegenteil ist da: Gl\u00fcck, Hoffnung, Aufbruch, erste Liebe und die gro\u00dfe, sch\u00fctzende Macht, die in einer Familie stecken kann&#8220;.<br \/>\nDas Buch, erschienen im Rowohlt-Verlag, wird demn\u00e4chst hier in einer Rezension vorgestellt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Postkarte_e2FINAL.pdf\">Hier<\/a> finden Sie die elektronische Einladungskarte zur Literaturausstellung und Buchpr\u00e4sentation: Budapest 1956 \/ Der Ungarn-Aufstand in der Literatur \/ 23. September \u2013 6. November 2016<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/literatur\/bestenliste\/bestenliste-peter-esterhazy-die-markus-version\/-\/id=98456\/did=17290622\/nid=98456\/1fynmw6\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SWR Bestenliste<br \/>\nPlatz 1 (-) 92 Punkte P\u00e9ter Esterh\u00e1zy: Die Markus-Version <\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/SWR-Bestenliste.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-4032\" title=\"SWR Bestenliste\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/SWR-Bestenliste.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/SWR-Bestenliste.jpg 257w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/SWR-Bestenliste-183x300.jpg 183w\" sizes=\"(max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/a>Als &#8222;Volksfeinde&#8220; wird eine Familie aus Budapest in ein nordungarisches Dorf umgesiedelt. Dort lebt sie zugleich im Reich der Kommunisten wie im Reich Gottes. Das politische Mangelregime zeigt sich in der Alltagsprosa, f\u00fcr die Anwesenheit Gottes dagegen sorgen die Erz\u00e4hlungen der Gro\u00dfmutter. Zwischen diesen beiden Textwelten spinnt der Sohn der Familie seine eigene Weltsicht aus: mit dem Markus-Evangelium im Hinterkopf und in Korrespondenz mit dem gro\u00dfen Selbsterkundungswerk von P\u00e9ter Esterh\u00e1zy.<br \/>\n<strong>Inhalt:<\/strong><br \/>\n&#8222;Wer es in der Literatur ein wenig wilder mag, kann mit P\u00e9ter Esterh\u00e1zys B\u00fcchern wahre Abenteuer erleben.&#8220; Ursula M\u00e4rz, Deutschlandfunk<br \/>\nDer Erz\u00e4hler dieses Markus-Evangeliums \u00e0 la Esterh\u00e1zy macht sich nichts aus Worten. Er l\u00e4sst seine Familie \u2013 Vater, Mutter, Stiefbruder, zwei Gro\u00dfm\u00fctter \u2013 in dem Glauben, er sei taubstumm. Und doch ist er der Chronist ihrer Geschichte. Als Volksfeinde gebrandmarkt, leben sie nach der Aussiedlung zusammengepfercht in einem einzigen Raum, aber N\u00e4he gibt es nicht in dieser Enge. Alle sind sie einsam, sogar Gott. Der kann noch nicht einmal beten, zu wem sollte er? Eine Familiengeschichte mit allem, was dazugeh\u00f6rt, auf jeden Fall Mord und Totschlag. Geschieht dies alles, auf dass die Schrift erf\u00fcllet werde? Aber welche? Nach diesen hundert Seiten Esterh\u00e1zy-Evangelium ahnen wir: Gott kommt aus Ungarn. (Quelle: Hanser Berlin Verlag)<br \/>\n<strong>Zum Autor:<\/strong><br \/>\nP\u00e9ter Esterh\u00e1zy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt. F\u00fcr Harmonia C\u00e6lestis (dt. 2001) erhielt er u. a. den Ungarischen Literaturpreis, 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach Esti (2013) erschien bei Hanser Berlin zuletzt Die Mantel-und-Degen-Version (2015).<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Imre Kert\u00e9sz ist gestorben<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/imre-kertesz_Balicki.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-4024\" title=\"imre-kertesz_Balicki\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/imre-kertesz_Balicki.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"227\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/imre-kertesz_Balicki.jpg 394w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/imre-kertesz_Balicki-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/imre-kertesz_Balicki-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><br \/>\nMit Trauer gibt der Rowohlt Verlag bekannt, dass der ungarische Schriftsteller und Literaturnobelpreistr\u00e4ger Imre Kert\u00e9sz am 31. M\u00e4rz, im Alter von 86 Jahren in Budapest nach schwerer Krankheit gestorben ist.<br \/>\nImre Kert\u00e9sz, am 9. November 1929 in Budapest als einziges Kind ju\u0308discher Eltern geboren, wurde im Sommer 1944 als 14-J\u00e4hriger nach Auschwitz deportiert und von dort ins Konzentrationslager Buchenwald verbracht. Nach Kriegsende arbeitete er zun\u00e4chst als Journalist bei einer Tageszeitung, die jedoch schon nach kurzer Zeit zu einem kommunistischen Parteiorgan umfunktioniert wurde. 1951 erfolgten seine Entlassung aus der Redaktion und seine Einberufung zu einem 2-j\u00e4hrigen Milit\u00e4rdienst. Ab 1953 finanzierte er durch \u00dcbersetzungen seine jahrelange Arbeit am \u00abRoman eines Schicksallosen\u00bb, der sein Opus magnum werden sollte. 1975 wurde der Roman in Ungarn ver\u00f6ffentlicht, gelangte dort aber erst Mitte der achtziger Jahre, in einem liberaleren politischen Klima, zu literarischer Anerkennung. Als Rowohlt Berlin 1992 mit \u00abKaddisch fu\u0308r ein nicht geborenes Kind\u00bb und 1993 mit \u00abGaleerentagebuch\u00bb begann, Kert\u00e9sz` Werk zu verlegen, wurde der Autor bald auch international wahrgenommen. Der endgu\u0308ltige Durchbruch gelang 1996 mit dem \u00abRoman eines Schicksallosen\u00bb.<br \/>\nIm Jahr 2002 erhielt Kert\u00e9sz fu\u0308r sein Gesamtwerk den Nobelpreis fu\u0308r Literatur. Er selbst bezeichnete die Auszeichnung als \u00abGlu\u0308ckskatastrophe\u00bb, u\u0308ber die er \u00absich freute\u00bb, die ihn gleichzeitig aber \u00abersticken lie\u00df an der falschen Ehrfurcht, der Liebe, dem Hass und der ihm nun zugedachten \u00f6ffentlichen Rolle\u00bb, wie er es in \u00abLetzte Einkehr\u00bb, seinen 2013 publizierten Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 2001 bis 2009, formulierte.<br \/>\nWohl bei keinem anderen Schriftsteller sind Werk und Tagebuch so eng verflochten wie bei Imre Kert\u00e9sz. Nach \u00abGaleerentagebuch\u00bb, der erschu\u0308tternden Dokumentation seiner 30-j\u00e4hrigen Isolation und geistigen Geheimexistenz im sozialistischen Ungarn zwischen 1961 und 1991, und \u00abLetzte Einkehr\u00bb erschien am 10. M\u00e4rz 2016 in Ungarn ein Abschlussband der Tagebuchver\u00f6ffentlichungen. Die deutsche \u00dcbersetzung, \u00abDer Betrachter \u2013 Aufzeichnungen 1991\u2500 2001\u00bb, wird im Herbst dieses Jahres bei Rowohlt herauskommen. Von 2002 bis 2012 lebte Kert\u00e9sz u\u0308berwiegend in Berlin. Erst 2012 kehrte er, bereits schwer erkrankt, nach Budapest zuru\u0308ck, wo er am 31. M\u00e4rz seiner Krankheit erlegen ist. (Mit freundlicher Genehmigung des Rowohlt Verlags)<br \/>\nWir in der Ungarischen Bibliothek sind auch sehr traurig u\u0308ber Kert\u00e9sz&#8216; Tod.<br \/>\nMit ihm, mit dem &#8222;Roman eines Schicksallosen&#8220; fing ich im Jahr 2002 u\u0308berhaupt erst an, mich fu\u0308r ungarische Literatur n\u00e4her zu interessieren. Dieses Buch bildet den Grundstock unserer Sammlung, die inzwischen auf u\u0308ber 2100 Exemplare angewachsen ist.<br \/>\n(&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Kerte\u0301sz_Rowohlt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der vorliegende Text in PDF-Format<\/a>)<\/p>\n<p><em>Gudrun Brzoska, Leiterin der Bibliothek am 31. M\u00e4rz 2016<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Bundeverdienstkreuz-f.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3959 alignleft\" title=\"Bundeverdienstkreuz f\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Bundeverdienstkreuz-f-288x300.jpg\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"268\" srcset=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Bundeverdienstkreuz-f-288x300.jpg 288w, http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Bundeverdienstkreuz-f.jpg 440w\" sizes=\"(max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Gy\u00f6rgy Dalos erhielt am 3. Oktober 2015 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer ungarische Schriftsteller, Publizist und Historiker war einer der Mitbegr\u00fcnder der demokratischen Oppositionsbewegung in Ungarn. Seit mehr als drei\u00dfig Jahren nimmt Gy\u00f6rgy Dalos auch sehr aktiv am kulturellen Leben in Deutschland teil. Seine literarischen und essayistischen Werke erscheinen seit den 1970er-Jahren im deutschen Sprachraum. 1988\/89 geh\u00f6rte Gy\u00f6rgy Dalos zur Redaktion der ostdeutschen Untergrundzeitschrift &#8222;Ostkreuz&#8220;, nach dem Fall der Mauer wurde er zu einem der wichtigen Protagonisten in der Bundesrepublik. Von 1995 bis 1999 leitete Gy\u00f6rgy Dalos das Collegium Hungaricum in Berlin. Dabei war ihm ein besonderes Anliegen, ein differenziertes Bild seines Heimatlandes zu vermitteln. Die Vertrautheit mit drei Kulturen \u2013 der ungarischen, der russischen und der deutschen \u2013 und sein unbestechlicher Blick auf Geschichte und Gegenwart haben ihn in der Bundesrepublik zu einem herausragenden Vermittler zwischen Ost und West gemacht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>12.07.2015: Krisztina Toth stand mit ihrer im \u00f6sterreichischen Nischen Verlag erschienenen unsentimentalen Kindheitsgeschichte &#8222;Aquarium&#8220; zusammen mit \u00dcbersetzer Gy\u00f6rgy Buda auf der Shortlist f\u00fcr den Internationalen Literaturpreis 2015 des Berliner Hauses der Kulturen der Welt. Den Preis erhielt letztlich Amos Oz.<\/p>\n<hr \/>\n<p>26.05.2015: L\u00e1szl\u00f3 Krasznahorkai hat den <a href=\"http:\/\/www.themanbookerprize.com\/man-booker-international-prize-2015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Man Booker International Prize 2015<\/a> erhalten f\u00fcr sein Lebenswerk, welches zum Teil in englischer Sprache vorliegt. (Bedingung f\u00fcr den Preis)<br \/>\nAus der Begr\u00fcndung der Jury: Krasznahorkais Werke seien voller &#8222;tiefgr\u00fcndiger Vorstellungskraft und verwickelten Leidenschaften, in welchen sich die menschliche Kom\u00f6die auf schmerzvolle Weise der totalen Aufl\u00f6sung n\u00e4hert&#8220;. Der Ungar sei ein &#8222;fantasievoller Schriftsteller von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Intensit\u00e4t und stimmlicher Bandbreite&#8220;, sagte die Autorin Marina Warner, die Vorstand der Jury ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>28.04.2015: Auf <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/literatur\/bestenliste\/die-bestenliste-april\/-\/id=98456\/did=13777216\/nid=98456\/h0pz5a\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Platz 3 der SWR-Bestenliste<\/a>: P\u00c9TER ESTERH\u00c1ZY &#8211; Die Mantel-und-Degen-Version<\/p>\n<hr \/>\n<p>04.04.2015: <strong>The Man Brooker Prize 2015<\/strong><br \/>\n<strong>L\u00e1szl\u00f3 Krasznahorkai auf der Shortlist von 10 ausgew\u00e4hlten Schriftsteller aus aller Welt.<\/strong><br \/>\nZehn Autoren aus zehn L\u00e4ndern sind nominiert<br \/>\nDie finale Liste der Jury f\u00fcr den sechsten <a href=\"http:\/\/www.themanbookerprize.com\/man-booker-international-prize-2015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Man Booker International Prize<\/a> steht fest. Der Preis ist mit \u00a360,000 ausgeschrieben und w\u00fcrdigt einen Autor f\u00fcr seine Verdienste im Bereich der fiktionalen Literatur.<br \/>\nDie Autoren kommen aus zehn verschiedenen L\u00e4ndern, von denen sechs zum ersten Mal auf der Liste vertreten sind. Sie kommen aus Libyen, Mosambik, Guadeloupe, Ungarn, S\u00fcdafrika und Kongo. Der Anteil von Autoren, die ins Englische \u00fcbersetzt wurden, ist mit 80% so hoch wie nie zuvor.<br \/>\nDie Liste wurde am 24. M\u00e4rz 2015 von Professor Marina Warner auf einer Pressekonferenz an der University of Cape Town, S\u00fcdafrika, bekannt gegeben.<br \/>\nDer Preis wird alle zwei Jahre an einen lebenden Autor vergeben, dessen Werk in englischer Sprache vorliegt.<br \/>\nDer Gewinner des Preises in diesem Jahr wird im Victoria und Albert Museum in London, am 19. Mai 2015, bekannt gegeben.<br \/>\nDer Man Booker International Preis wie auch der Man Booker Preis, werden von der Man Group gef\u00f6rdert. Sie unterscheiden sich dadurch, dass die Jury des Man Booker International Preis nicht nur einen einzelnen Roman, sondern das gesamte fiktionale Werk eines Autors betrachtet. Beide Preise streben danach die besten Werke der modernen Literatur zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber L\u00e1szl\u00f3 Krasznahorkai:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Short-List-Man-Booker-Prize.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-3864\" title=\"Short List Man Booker-Prize\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Short-List-Man-Booker-Prize.jpg\" alt=\"\" width=\"176\" height=\"294\" \/><\/a>L\u00e1szl\u00f3 Krasznahorkai wurde 1954 geboren und gewann gro\u00dfe Anerkennung im Jahr 1985, als er S\u00e1t\u00e1ntang\u00f3 ver\u00f6ffentlichte. Der Roman wurde sp\u00e4ter f\u00fcr das Kino in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Bela Tarr angepasst. Im Jahr 1993 erhielt er den deutschen Bestenliste Preis f\u00fcr das beste literarische Werk des Jahres f\u00fcr die Melancholie des Widerstands und ist seitdem mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden, darunter die h\u00f6chste Auszeichnung des ungarischen Staates, den Kossuth-Preis.<br \/>\nKrasznahorkai und sein \u00dcbersetzer George Szirtes wurden im Jahr 2013 mit dem Independent Foreign Fiction Prize f\u00fcr und f\u00fcr die beste \u00dcbersetzung mit dem Book Award in den USA ausgezeichnet, 2013 f\u00fcr Satanstango und 2014 f\u00fcr Seiobo auf Erden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/geschichte_der.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-3852\" title=\"geschichte_der\" src=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/geschichte_der.jpg\" alt=\"\" width=\"145\" height=\"227\" \/><br \/>\n<\/a>11.12.2014: Das Buch von Gy\u00f6rgy Dalos: &#8222;Geschichte der Russlanddeutschen. Von Katharina der Gro\u00dfen bis zur Gegenwart&#8220; z\u00e4hlt lt. dem <a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/gyoergy-dalos\/geschichte-der-russlanddeutschen.htmlhttp:\/\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kulturmagazin perlentaucher.de<\/a> zu den besten B\u00fcchern im Dezember 2014:<\/p>\n<p>Gy\u00f6rgy Dalos erz\u00e4hlt die Geschichte der Russlanddeutschen und ihrer Beziehung zu Russland wie eine Ehegeschichte, meint FAZ-Rezensentin Kerstin Holm. Alles fing wunderbar an und ging dann langsam, vor allem im 20. Jahrhundert, zu Bruch. Im 20. Jahrhundert liegt auch der Schwerpunkt des Buches, das mit Katharina der Gro\u00dfen beginnt. Im Deutschlandfunk lobt Gemma P\u00f6rzgen das Buch als lebhaft geschriebene Geschichte, mit vielen zum Teil neu entdeckten Quellen und &#8222;pr\u00e4gnanten Thesen&#8220;. Vor allem den Epilog unterst\u00fctzen Holm und G\u00f6rzgen aus ganzem Herzen: Hier ermutigt Dalos die nach Deutschland ausgewanderten Russlanddeutschen, ihr russisches Erbe nicht als Last, sondern als Bereicherung anzusehen. Um Dalos zu zitieren: &#8222;Das Russische ist ihnen ein Kapital, das mittel- und langfristig bei der Ann\u00e4herung zwischen Deutschland und Russland sehr n\u00fctzlich sein kann.&#8220;<\/p>\n<hr \/>\n<p>01.12.2014: Hier ein Link f\u00fcr alle Interessierten zu dem Roman &#8222;Die Mittellosen&#8220; von Szilard Borbely<a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/buecher-der-saison\/buecher-der-saison-2014-romane-und-erzaehlungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>05.05.2014: Bereits zum dritten Mal ist <strong>Krisztina T\u00f3th<\/strong> mit ihrem 30-teiligen Novellenzyklus <strong>\u201ePixel\u201c<\/strong> in der ORF-Bestenliste vertreten \u2013 diesmal auf Platz Eins<a title=\"http:\/\/tv.orf.at\/groups\/kultur\/pool\/besten_gewinner2014_05\" href=\"http:\/\/tv.orf.at\/groups\/kultur\/pool\/besten_gewinner2014_05\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>04.01.2014: Wir m\u00f6chten Sie auf den <strong>Film und den Katalog<\/strong> <strong>\u201eohne anzuklopfen &#8211; kopogtat\u00e1s n\u00e9lk\u00fcl\u201c (Bilder von Janet Brooks Gerloff zu Gedichten von Attila J\u00f3zsef)<\/strong> aufmerksam machen:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/LhDV1sFmcZc\" width=\"420\" height=\"315\" frameborder=\"0\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<p>Den reich bebilderten Katalog \u201eohne anzuklopfen\u201c (124 Seiten inkl. Supplement \u201eGedichte von Attila J\u00f3zsef ausgew\u00e4hlt von Janet Brooks Gerloff\/J\u00f3zsef Attila versei Janet Brooks Gerloff v\u00e1logat\u00e1sa\u201c) kann man zum Sonderpreis von 15 Euro erwerben<a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Attila_Jozsef_Katalogangebot.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Dezember 2013: Die Zuger Kunstgesellschaft und das Kunsthaus Zug haben die Schenkung des ungarischen Schriftstellers und Fotografen <strong>P\u00e9ter N\u00e1das<\/strong> bekannt gegeben. Es handelt sich um rund 1000 Fotografien und Negative sowie um wichtige Objekte, Archivalien und s\u00e4mtliche B\u00fccher des Autors mit ihren \u00dcbersetzungen. S\u00e4mtliche Werke sind erfasst und befinden sich im Museum. Ferner sieht das Verm\u00e4chtnis von P\u00e9ter N\u00e1das und seiner Frau Magdolna Salamon vor, dass nach ihrem Tod weitere Fotografien, s\u00e4mtliche Negative und alle Bildrechte an die Zuger Kunstgesellschaft \u00fcbergehen werden.<br \/>\nAnl\u00e4sslich der Schenkung bieten wir hier noch einmal den von Frau Brzoska verfassten Bericht, den sie \u00fcber die Ausstellung &#8222;In der Dunkelkammer des Schreibens. \u00dcberg\u00e4nge zwischen Text, Bild und Denken&#8220; verfasst hat, in PDF-Format an<a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Besuch-im-Kunsthaus-Zug_17_11_12.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>November 2013: Unser Mitglied und Sponsorin <strong>Mariacristina Rapetti<\/strong>, italienische Schweizerin, Managerin einer gro\u00dfen Autozulieferungsfirma in Szeksz\u00e1rd, studiert &#8222;nebenher&#8220; ungarische Literatur usw. Jetzt hat sie gerade promoviert, &#8222;cum laude&#8220; \u00fcber Macchiavelli in Ungarn. Wir gratulieren ganz herzlich!<\/p>\n<hr \/>\n<p>21.11.2013:<strong> P\u00e9ter N\u00e1das<\/strong> erh\u00e4lt den W\u00fcrth-Preis f\u00fcr Europ\u00e4ische Literatur<a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/news\/173538\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>07.10.2013: <strong>Ter\u00e9zia Mora<\/strong> wird f\u00fcr den Roman &#8222;Das Ungeheuer&#8220; mit dem Deutschen Buchpreis 2013 geehrt<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/das-ungeheuer-deutscher-buchpreis-2013-geht-an-terezia-mora-a-926572.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>24.09.2013: DAAD-Auszeichnung f\u00fcr ungarische Germanistin: Grimm-Preis an <strong>Elisabeth Knipf-Koml\u00f3si<\/strong><a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/638107\/?t=newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>23.09.2013: Die ungarisch schreibenden Autorinnen <strong>Bor\u00f3ka Par\u00e1szka und Edina Szvoren<\/strong> erhalten jeweils ein sechsmonatiges Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin (LCB)<a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/637940\/?t=newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>27.11.2012:<strong> P\u00e9ter Esterh\u00e1zy <\/strong>erh\u00e4lt den Bremerhavener Jeanette-Schocken-Preis f\u00fcr Literatur<a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/572276\/?t=newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Buchpremiere am 07.11.2012 in der Akademie der K\u00fcnste in Berlin: <strong>Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d &#8222;\u00dcber Juden&#8220;<\/strong> &#8211;\u00a0 Gy\u00f6rgy Dalos, der in Berlin lebende ungarische Schriftsteller und Publizist, stellte das Buch vor und befragte den ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Akademie der K\u00fcnste. Lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Akademie-der-Ku\u0308nste_2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> einen Bericht\u00a0von Gudrun Brzoska \u00fcber diese Veranstaltung.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Schrifststeller und \u00dcbersetzer <a title=\"Doma, \u00c1kos\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1658\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c1kos Doma<\/a> erh\u00e4lt den Adelbert-von-Chamisso-F\u00f6rderpreis 2012<a href=\"http:\/\/www.bosch-stiftung.de\/content\/language1\/html\/39123.asp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Stadt Offenburg verlieh gemeinsam mit der Hubert Burda Stiftung am 13.05.2012 den hoch dotierten internationalen \u00dcbersetzerpreis an zwei herausragende Literatur-\u00dcbersetzerinnen, die mit ihrem au\u00dferordentlichen Sprachgef\u00fchl und Kulturverst\u00e4ndnis ungarische literarische Werke in die deutsche Sprache \u00fcbersetzt haben. Der <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1703289\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hauptpreis ging an Christina Viragh<\/a>, der F\u00f6rderpreis an Agnes Relle.<\/p>\n<hr \/>\n<p>25.04.2012: <a title=\"N\u00e1das, P\u00e9ter\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=1874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">P\u00e9ter N\u00e1das<\/a> und <a title=\"Viragh, Christina\" href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?p=2034\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christina Viragh<\/a> erhalten den Literatur- und \u00dcbersetzerpreis &#8222;Br\u00fccke Berlin&#8220;<a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/527166\/?t=newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt;&gt;<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Oktober 2011: Wir m\u00f6chten auf <strong>zwei Fachw\u00f6rterb\u00fccher im Bereich Physik und Mathematik von SPIRIT(US) VERLAG, Ungarn<\/strong>, aufmerksam machen:<br \/>\nDer Verlag SPIRIT(US) ist der einzige Fachw\u00f6rterbuchverlag in der mitteleurop\u00e4ischen Region, der sich sowohl mit den Naturwissenschaften und der Mathematik, wie auch mit der deutschen Fachsprache und ihres Unterrichtes schwerpunktm\u00e4\u00dfig besch\u00e4ftigt. Seine Werke, die gleichwohl einzigartige Sammlungen von naturwissenschaftlichen Fachbegriffen sind, sind muttersprachlich von deutschen Lehrern oder Wissenschaftlern \u00fcberpr\u00fcft, und bieten neue Perspektive f\u00fcr Fachunterricht in deutscher Sprache im Ausland an.<br \/>\nDie deutschsprachigen B\u00fccher, die zur Zeit erh\u00e4ltlich sind, sind die folgenden:<br \/>\n1. Dr. Fekete J\u00e1nos: Magyar-n\u00e9met, n\u00e9met-magyar FIZIKA eur\u00f3pai di\u00e1ksz\u00f3t\u00e1r. SPIRIT(US) VERLAG, Budapest, 360 B6 Seiten, ISBN 963 86406 1 8 (J\u00e1nos, Fekete: PHYSIK &#8211; Ungarisch-deutsch, deutsch-ungarisches W\u00f6rterbuch f\u00fcr Studenten und Dozenten), Einzelpreis: 24,50 Euro + Versandkosten.<br \/>\n2. Dr. Fekete J\u00e1nos: Magyar-n\u00e9met, n\u00e9met-magyar MATEMATIKA eur\u00f3pai di\u00e1ksz\u00f3t\u00e1r. SPIRIT(US) VERLAG, Budapest, 360 B6 Seiten, ISBN 963 86406 0 X (J\u00e1nos, Fekete: MATHEMATIK &#8211; Ungarisch-deutsch, deutsch-ungarisches W\u00f6rterbuch f\u00fcr Studenten und Dozenten), Einzelpreis: 24,50 Euro + Versandkosten.<br \/>\nDie Erscheinung des Gro\u00dfen Ungarisch-deutsch, deutsch-ungarischen Fachw\u00f6rterbuches BIOLOGIE und des Chemie-W\u00f6rterbuches vom SPIRIT(US) VERLAG ist im kommenden Jahr zu erwarten.<br \/>\nDie naturwissenschaftlichen Fachw\u00f6rterb\u00fccher k\u00f6nnen bestellt werden<br \/>\n&#8211; in Ungarn beim SPIRIT(US) Verlag &#8211;<br \/>\nAdresse: Gvad\u00e1nyi u. 62., H-1144 Budapest, Tel.: (06 1) 220 3453,<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:spirit@spiritus.hu\">spirit@spiritus.hu<\/a> &#8211; URL: <a href=\"http:\/\/www.spiritus.hu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.spiritus.hu<\/a>;<br \/>\n&#8211; in Deutschland bei der Ehinger Bibliothek:<br \/>\n<a href=\"mailto:ungarnliteratur-deutsch@web.de\">ungarnliteratur-deutsch@web.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meldungen\/Berichte seit Oktober 2011: Wir gratulieren der Autorin Zsuzsanna Gahse, die den mit 15.000 Euro dotierten Italo-Svevo-Preis 2017 erh\u00e4lt. &nbsp; Hier lesen Sie mehr dar\u00fcber. Wir freuen uns mit Ter\u00e9zia Mora, die mit dem Solothurner Literaturpreis \u2028ausgezeichnet wird: Der Solothurner &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/?page_id=4458\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4458"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4458"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4474,"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4458\/revisions\/4474"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literatur.ungarisches-institut.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}